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08-11-18 14:33 Alter: 34 Tage

Strompreis in der Stadt steigt um 1 Cent je kWh

Preise für Erdgas, Wasser und Abwasser bleiben stabil

Seit 2017 sind die Strompreise bei den Stadtwerken Landshut im Stadtgebiet stabil. Ab 1. Januar 2019 gilt das nicht mehr – die Stadtwerke müssen den Strompreis um einen Cent je Kilowattstunde ab 01.01.2019 in Landshut erhöhen. Für die Kunden bedeutet das in etwa zwischen einem und drei Euro pro Monat mehr, abhängig von Haushaltsgröße und individuellem Verbrauch. Die Erdgas- und Wasserpreise sowie die Abwassergebühren bleiben bei den Stadtwerken allerdings stabil.

Der von Werkleiter Armin Bardelle vorgestellten Preiskalkulation für die Strompreise bei der Grund- und Ersatzversorgung stimmten die Mitglieder des Werksenats am Donnerstagnachmittag in nicht öffentlicher Sitzung zu.

„Nach einer Phase stabiler Strompreise bei vielen unserer verschiedenen Tarife steigen nun die Kosten wieder an. Diese sind höher als die Entlastungen“, resümierte der Werkleiter. Seit etwas mehr als zwei Jahren sind die Strompreise an den Energiebörsen wieder merklich teurer. Auch die Stromnetz-Nutzung kostet künftig deutlich mehr.

Bei den Steuern und Abgaben gibt es im Gegenzug wenig Entlastung: Während die EEG-Umlage 2019 um 0,387 Cent je Kilowattstunde (kWh) sinkt, steigt im Gegenzug die so genannte Offshore-Netzumlage um 0,379 Cent je kWh. Unter der Bezeichnung „Offshore-Haftungsumlage“ betrug sie zuletzt 0,037 Cent je kWh (2019: 0,416 Cent je kWh). Die Entlastung durch die EEG-Umlage kommt damit beim Verbraucher aufgrund der Erhöhung bei der Offshore-Netzumlage nicht an. Die übrigen Umlagen wie KWKG-Umlage, §19-StromNEV-Umlage und Abschaltbare Lasten-Umlage werden in Summe um 0,136 Cent je kWh leicht gesenkt.

„Unterm Strich haben diese Faktoren dazu geführt, dass wir unsere Kalkulation überarbeiten und die Preise bei mehreren Stromprodukten erhöhen mussten“, erklärte Bardelle. Steuern und Abgaben sowie die regulierten Entgelte für die Netznutzung machen fast drei Viertel des Strompreises der Stadtwerke aus. „Diese Preisbestandteile können von uns nicht beeinflusst werden“, betonte Bardelle.

Um einen Cent je Kilowattstunde steigen die allgemeinen Preise sowohl in der Grund- und Ersatzversorgung als auch in den Haushaltstarifen für Privatkunden wie zum Beispiel bei den Produkten „THbest“, „ÖkoLogisch“ und „ÖkoMax“. Damit erhöhen sich die monatlichen Stromkosten für einen durchschnittlichen drei-Personen-Haushalt mit einem jährlichen Verbrauch von 2.800 kWh um 2,33 Euro (Eintarifmessung). Ein Single-Haushalt (jährlicher Verbrauch 1.200 kWh) zahlt einen Euro mehr im Monat und ein Vier-Personen-Haushalt mit einem jährlichen Verbrauch von 3.500 kWh 2,92 Euro.

Preisänderungen gibt es auch bei den Stadtwerke-Tarifen RegioStrom und RegioÖko im Netzgebiet der ÜZW. Hier kostet die Kilowattstunde 2019 ebenfalls einen Cent mehr. Im Netzgebiet der Stadtwerke München und der Bayernwerk Netz bleiben die RegioStrom- und RegioÖko-Preise hingegen gleich.

Aber auch eine gute Nachricht halten die Stadtwerke bereit: Die Preise für Erdgas und ÖkoGas bleiben bis 31.12.2019 stabil, ebenso die Preise für Wasser und die Gebühren für Abwasser.

 


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