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Einleitung von Grundwasser in das öffentliche Kanalnetz

Bei Bauvorhaben im Grundwasserbereich  bzw. bei Pumpversuchen auf  Privatgrundstücken kann eine Bauwasserhaltung bzw. Ableitung von gefördertem Grundwasser in die öffentliche Kanalisation notwendig werden, wenn keine Möglichkeit einer Versickerung (z.B. keine geeigneten Versickerungsflächen vorhanden bzw. belastetes Grundwasser) oder anderweitige Ableitung (z.B. Vorflut in ein Gewässer) besteht.

Eine Genehmigung zur Einleitung von Grundwasser in die öffentliche Kanalisation ist bei den Stadtwerken Landshut -Abwasserbeseitigung- zu beantragen. Bei der Abwasserbeseitigung ist schriftlich ein Lageplanauszug mit Darstellung der Lage der vorgesehenen Bauwasserhaltung bzw. den Brunnenbohrungen, die voraussichtliche Einleitungsmenge und der vorgesehene Pumpenzeitraum zur Beurteilung einzureichen.

Vorbehaltlich einer wasserrechtlichen Erlaubnis gem. § 2 Abs. 1 Wasserhaushaltsgesetz erfolgt nach Prüfung der Unterlagen im Regelfall eine schriftliche Zustimmung mit entsprechenden Auflagen.

Die eventuell im öffentlichen Verkehrsraum erforderlichen Maßnahmen für die Sicherung der Ablaufleitung und des Einleitungsschachtes sind vom Antragsteller eigenverantwortlich zu veranlassen. Alle sonstigen Festlegungen anderer betroffener Dienststellen sind zu beachten.

Die Einleitungsgebühr beträgt 0,65 € pro Kubikmeter. Alle entstehenden Kosten und Gebühren hat der Antragsteller zu tragen.

Die Einleitungsgrenzwerte für Abwasser nach § 15 der Entwässerungssatzung der Stadt Landshut (EWS) dürfen nicht überschritten werden.
 
Der Beginn und das Ende der Wasserhaltung sowie alle Störungen und Unterbrechungen sind den Stadtwerken Landshut - Abwasserbeseitigung (Tel. 0871/1436 2502) anzuzeigen.

Die Messung der Wassermenge hat über eine Wasseruhr oder andere geeignete Messvorrichtungen zu erfolgen. Bei einem Überfallwehr sind tagsüber jeweils alle zwei Stunden die Überfallhöhen zu messen und in einer Liste - nach Beendigung - den Stadtwerken zu übergeben.

Vor Einleitung in den Kanal ist das Wasser über eine Absetzvorrichtung zu entsanden.

Ablagerungen im öffentlichen Kanal, die durch die Einleitung entstanden sind, werden auf Kosten des Antragstellers beseitigt.

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