Das E-Werk versorgt die Stadt Landshut rund um die Uhr mit Strom
Die Aufgaben des Elektrizitätswerkes sind in vier Bereiche gegliedert:
- Stromversorgung des Stadtgebietes Landshut
- Betrieb der drei Wasserkraftwerke Maxwehr, Ludwigswehr und Gerlmühle
- Straßenbeleuchtung des Stadtgebietes Landshut
- Betrieb der Technikeinrichtungen des Josef-Deimer-Tunnels
Mit Dieselmotoren und Wasserturbinen hat alles begonnen
Das erste Elektrizitätswerk für Landshut, ein Dieselmotorenwerk in Mitterwöhr, nahm 1906 seinen Betrieb auf. In den Jahren nach 1921 gingen nach und nach die damaligen Wasserkraftwerke Ludwigswehr und Gerlmühle ans Netz und leisteten ihren Beitrag zur Stromversorgung in Landshut. 1954 wurde das Maxwehr neu gebaut, 1982 folgte das neue Ludwigswehr und schließlich 1984 das neue Kraftwerk Gerlmühle.
Heute werden die drei Wasserkraftwerke vom Maxwehr aus gesteuert und überwacht. Deshalb ist das Maxwehr rund um die Uhr besetzt und beschäftigt im Schichtdienst 6 Mitarbeiter. Hier befindet sich auch die zentrale Störstelle der Stadtwerke Landshut, die Tag und Nacht unter der Telefonnummer 08 71/ 1436-2109 zu erreichen ist. Diese Zentrale nimmt Störmeldungen für Strom, Gas, Wasser und Abwasser entgegen.
Verträge mit zuverlässigen Vorlieferanten garantieren eine sichere Stromversorgung
In den vergangenen Jahrzehnten ist der Stromverbrauch in Landshut um mehrere 100% gestiegen.Deshalb decken die drei Wasserkraftwerke nur noch 10% des Strombedarfs der Stadt Landshut.Die restlichen 90% werden von Vorlieferanten zugekauft. Insgesamt liefert das Elektrizitätswerk Landshut an seine Kunden im Stadtgebiet 500 Mio. kWh Strom pro Jahr, mit einer Höchstlast von 90 MW.
Der zugekaufte Strom kommt über 110-kV-Leitungen und wird dann im Stadtgebietzunächst auf 20 kV und schließlich auf 230/400 V herunter transformiert. Das Elektrizitätswerk betreibt zu diesem Zweck ein Mittelspannungsnetz und ein Niederspannungsnetz sowie 12 Schalthäuser und 300 Trafostationen.

