Wasser im Spülbeckenabfluss

Gebührenerhöhung geplant

Die Stadtwerke Landshut erhöhen zum 1. Januar 2025 die Schmutzwasser- und Niederschlagswassergebühren. Die Einleitung von 1.000 Liter Schmutzwasser soll künftig 2,29 Euro kosten (bisher 1,71 Euro/m³) und die Einleitung von Niederschlagswasser je Quadratmeter versiegelter Fläche 0,86 Euro (bisher 0,63 Euro/m²). Hintergrund der Erhöhung sind enorme Preissteigerungen der letzten Jahre, beispielsweise bei den Bauleistungen und Energiekosten, bei der Klärschlammentsorgung sowie bei chemischen Betriebsmitteln.

Die Abwassergebühren der Stadtwerke Landshut wurden vom Bayerischen kommunalen Prüfungsverband (BKPV) kalkuliert. Der BKPV prüfte dabei sowohl den vergangenen Bemessungszeitraum (2020 bis 2024) als auch den für die in die Zukunft (2025 und 2026) gerichteten Zeitraum und berechnet aus dem Saldo der der beiden Betrachtungszeiträume die Gebühren neu. Dabei ist es erforderlich, dass die Gebühren die Kosten decken. Da es sich um einen sogenannten hoheitlichen Bereich handelt, dürfen keine Gewinne erwirtschaftet werden. Bürger bezahlen somit nur das, was tatsächlich an Kosten anfällt.

Aus der Nachberechnung der Vorjahre ergab sich eine Unterdeckung. Hintergrund sind die Preissteigerungen in vielen Bereichen in Folge des Ukraine-Konflikts, die bei der letzten Gebührenkalkulation so nicht vorhersehbar waren. Die Gebühren gelten bis 31.12.2026. Im Jahr 2026 erfolgt eine neue Berechnung.

Beispielrechnung für Mehrkosten beim Schmutzwasser:

Personen im Haushalt durchschnittliche Schmutzwassereinleitung pro Jahr in m³* Mehrkosten pro Monat
1 40    1,93 €
2 80    3,87 €
3 120    5,80 €
4 160    7,73 €

* Beispielwerte. Der persönliche Wert ist abhängig vom eignen Wasserverbrauchsverhalten.

Beispielrechnung für Mehrkosten beim Niederschlagswasser:

Versiegelte Fläche in m²* Mehrkosten Einleitung Niederschlagswasser pro Jahr:
100                                           23,00 €
200                                           46,00 €
300                                           69,00 €

* Beispielwerte. Der persönliche Wert ist abhängig von den versiegelten Flächen auf dem Grundstück.

Update 8:45 Uhr: Alle Haushalte im Netzgebiet der Stadtwerke Landshut sind wieder mit Strom versorgt.

Update 8:25 Uhr: Ursache war vermutlich eine Störung im vorgelagerten Stromnetz, welche im Netz der Stadtwerke Landshut einen Schalterfall ausgelöst hat. Momentan sind noch vier Straßenzüge am Hofberg betroffen. Die Stadtwerke arbeiten weiter mit Hochdruck an der Entstörung.

Am 5. Mai 2024 fiel in Teilen Landshuts von ca. 5.55 Uhr bis etwa 6.20 Uhr der Strom aus. Derzeit können noch einzelne Störungen im Bereich Hofberg auftreten, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Rufbereitschaft arbeiten weiterhin mit Hochdruck an der Behebung. Betroffen war hauptsächlich das östliche Stadtgebiet.

 

Im Landshuter Westen, im Gewerbegebiet Münchnerau, entsteht eine neue Energiezentrale der Stadtwerke Landshut. Sie wird voraussichtlich ab Herbst 2026 über Blockheizkraftwerke (BHKW) mittels Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) Wärme und Strom erzeugen und die Wärme in ein neu entstehendes „Fernwärmenetz Landshut West“ einspeisen. Am Montagnachmittag trafen sich Projektverantwortliche und Vertreter der lokalen Politik zum offiziellen Spatenstich an der Fuggerstraße.

Die neue Energiezentrale sei ein guter, weiterer Baustein auf dem Weg zur Wärmewende in der Stadt Landshut, betonte dabei Oberbürgermeister Alexander Putz (CSU). „Die Stadtwerke und Stadt Landshut haben sich schon seit vielen Jahren mit einer alternativen Wärmeversorgung auf dem Weg begeben, nämlich mit dem Bau des Biomasseheizkraftwerks.“ Die Aufgabe in Zukunft werde sein, weiter kleine, dezentrale Wärmenetze zu planen. „Und mit dem Stadtteil Münchnerau wird der Anfang gemacht.“

Werkleiter Jürgen Fürst betonte die Vorteile für die Fernwärmekunden. „Die Wärme ist sicher, zuverlässig, umweltschonend, man braucht keine Heizungsanlage, bekommt also Wärme direkt von den Stadtwerken ins Haus geliefert.“ Das Besondere an der Energiezentrale sei, dass sie durch die einzelnen Anlagenkomponenten sehr flexibel ist und modular aufgebaut ist, erklärte Fürst. „Es ist ein Projekt, das wächst und wachsen soll.“

Im ersten Bauabschnitt wird die Gebäudehülle samt einer neuen Erzeugungsanlage mit einem Hackschnitzelkessel mit einer Leistung von 900 Kilowatt (kW) thermisch, sechs Grundwasserwärmepumpen mit circa zwei Megawatt (MW) thermisch, zwei BHKWs mit einer Leistung von circa 1,6 MW thermisch, einem 1000-Kubikmeter fassenden Wärmespeicher, einer Abwärmenutzungsanlage sowie einer Solarthermieanlage (rund 70 kW thermisch) errichtet. Die BHKWs sind so ausgerichtet, dass sie sowohl mit Erdgas und Biomethan als auch in Zukunft mit Wasserstoffbeimischungen bzw. grünem Wasserstoff betrieben werden können. Die Bauzeit dauert insgesamt voraussichtlich bis Herbst 2026 und die Investitionssumme beträgt rund 14 Mio. Euro.

Projektleiter Andreas Gruber von den Stadtwerken Landshut erläuterte, dass durch die ressourcensparende KWK-Technik die eingesetzte Energie optimal ausgenutzt und der Schadstoff- und CO2-Ausstoß auf ein Minimum reduziert werde. „Dadurch, dass die gesamte Erzeugungseinheit in Zukunft komplett regenerativ betrieben werden kann, entspricht sie heute schon den Vorgaben der Kraftwerksstrategie der Bundesregierung“, betonte Gruber.

Die Kraftwerkstrategie hat zum Ziel, Kraftwerke zu bauen, die zunächst noch mit Gas Strom und Wärme erzeugen und ab etwa 2035 mit Wasserstoff. Damit sollen erneuerbare Energien klimaschonend ergänzt werden.

In einem optionalen zweiten Bauabschnitt kann die Energiezentrale um einen weiteren Hackschnitzelkessel mit 900 kW thermisch, ein Blockheizkraftwerk (mit rund 1,4 MW thermisch) und weiteren Grundwasserwärmepumpen (ca. 700 kw thermisch) erweitert werden. Für die optionale Erweiterung sind lediglich die Anlagekomponenten erforderlich, die nun entstehende Gebäudehülle wurde bereits für die Erweiterung entsprechend geplant.

Der Rohbau der neuen Energiezentrale soll bis Ende 2024 fertig sein, danach folgen Innenausbau und der Einbau der ersten Anlagenkomponenten.

Fernwärme gibt es in Landshut bereits seit 2012. Der Startschuss fiel mit dem Umbau der ehemaligen Müllverbrennungsanlage am Lurzenhof im Landshuter Osten in ein Biomasseheizkraftwerk (BMHKW). Das Fernwärmenetz Landshut Ost ist jedoch völlig unabhängig von der neuen Energiezentrale und vom Fernwärmenetz Landshut West.

Bild von links: Stadtrat Ludwig Zellner, Stadträtin Elke März-Granda, Oberbürgermeister Alexander Putz, Zweiter Bürgermeister Dr. Thomas Haslinger, Werkleiter Jürgen Fürst, Stadtrat Klaus Pauli, Projektleiter Andreas Gruber, Bereichsleiter Michael Müller. © Stadtwerke Landshut

Ein Dankeschön für die fleißigste Schulbuslotsin: Rayan Halloum von der Staatlichen Wirtschaftsschule Landshut zeigte bisher den größten Einsatz im Rahmen des „cool2school“-Projekts. Sie hatte als erstes das Nachweisheft mit 50 Fahrten voll, bei denen sie als Schulbuslotsin mitgefahren ist. Für ihr außerordentliches Engagement erhielt die Schülerin eine kleine Anerkennung von den Stadtwerken Landshut, die sogenannte Sprinter-Prämie. Verkehrsbetriebsleiter Robert Schie und Michaela Leicht, Projektleiterin bei der Freiwilligenagentur Landshut (Fala), übergaben kürzlich das Präsent an die Schülerin im Beisein von Elisabeth Loher (Schulleitung) und Elisabeth Samereier (Betreuungslehrerin).

„cool2school“-Schulbuslotsen aus verschiedenen Landshuter Schulen fahren regelmäßig mit dem Bus zur Schule und helfen mit, an den Haltestellen und im Bus für ein friedliches Miteinander zu sorgen. Das dafür nötige Wissen erlangen die Teilnehmer in mehreren Kursen zum Schuljahresbeginn. Die Jugendlichen erhalten eine Grundausbildung durch die Verkehrswacht und ein Aufbauseminar über Zivilcourage durch die Polizei. Darin lernen die Schüler zum Beispiel, wie sie in kritischen Situationen richtig reagieren.

„Es macht mir vor allem Spaß, den Busfahrern zu helfen“, sagt die Schülerin über ihre Motivation, warum sie bei „cool2school“ mitmacht. Bei den Busfahrten hat sie auch ein Auge für ältere Fahrgäste. „Wenn jemand älteres im Bus ist und keinen Sitzplatz hat, bitte ich jüngere darum, einen Platz frei zu machen.“ Aggressive Situationen habe sie bisher noch nicht erlebt, berichtet die Wirtschaftsschülerin.

Auch in den kommenden Monaten wird die Achtklässlerin als Schulbuslotsin unterwegs sein. Zum Schuljahresende bekommen alle Schulbuslotsen dann für ihr freiwilliges, soziales Engagement eine Bestätigungsurkunde und eine kleine Belohnung als Dank für ihr Ehrenamt. Pro Schuljahr sind rund 40 Jugendliche regelmäßig als Schulbuslotse unterwegs.

„cool2school“ wird seit 2008 von der Fala in Kooperation mit den Stadtwerken Landshut, der Verkehrswacht, der Polizeiinspektion Landshut sowie von den teilnehmenden Schulen organisiert und von der Dominik-Brunner-Stiftung finanziell gefördert. Informationen über das Projekt gibt es bei der Fala unter info@freiwilligen-agentur-landshut.de.

Bild: von links: Elisabeth Samereier, Robert Schie, Rayan Halloum, Michaela Leicht und Elisabeth Loher. © Stadtwerke Landshut

Auch 2024 zählen die Stadtwerke Landshut wieder zu den „Top-Lokalversorgern“ für die Sparten Strom und Gas. Ausschlaggebend für die Auszeichnung bei der Erhebung von Strom- und Gastarifen ist dabei das Beurteilungsverfahren der Internetplattform „Energieverbraucherportal“. Faire Energie mit regionalem Mehrwert berechtigt Versorgungsunternehmen, das Prüfetikett „Top-Lokalversorger“ zu tragen. Die Auszeichnung gehe nur an Versorger, die über einen günstigen Preis und gesetzliche Vorgaben hinaus einen Mehrwert für ihre Kunden bieten: „Sie übernehmen Verantwortung bei der Versorgung der Gesellschaft und gestalten diese aktiv mit“, erklärt das Energieverbraucherportal. Die Stadtwerke Landshut haben zum zehnten Mal an der Umfrage teilgenommen.

Neben dem Preis werden bei Energieversorgern in ganz Deutschland weitere Felder unter die Lupe genommen: Der Prüfkatalog für das Top-Lokalversorger-Siegel fragt neben Lieferspektren, Preisen und Zertifikaten auch zum Beispiel die Qualität der Kommunikation sowie soziale Engagements im regionalen Umfeld eines EVU ab. Neu hinzugekommen sind die Kriterien „Energiewende“ und „Digitalisierung“. Um die Auszeichnung kann man sich bewerben. Wer die Prüfkriterien nicht erfüllt, wird nicht ausgezeichnet.

„Die Auszeichnung bestätigt, dass wir unseren Kundinnen und Kunden ein stimmiges Gesamtpaket aus Preis, Leistung und Qualität anbieten“, sagt Werkleiter Jürgen Fürst. Rund 500 Menschen arbeiten tagtäglich daran, dass Landshuts Einwohner jederzeit mit Energie und Wasser versorgt sind, ihr Abwasser gereinigt wird, die Stadtbusse fahren, das Stadtbad und die Parkhäuser zur Verfügung stehen. Energie ist eben mehr als Energie.

 

Die Stadtwerke Landshut beweisen auch in unruhigen Zeiten ihre Zuverlässigkeit: Der Verbrauchspreis je Kilowattstunde (kWh) bleibt für Stadtwerke-Stromkunden im Netzgebiet der Stadtwerke Landshut weiterhin stabil. Und das, obwohl sich die Energiepreise an der Strombörse insgesamt nach wie vor auf einem hohen Niveau befinden. Aufgrund der langfristig angelegten Energiebeschaffung können die Stadtwerke die unbeständigen Marktsituationen an der Energiebörse immer noch ausgleichen. Im Tarifvergleich mit anderen Stromlieferanten bleiben die Stadtwerke Landshut auch 2024 einer der günstigsten Stromversorger vor Ort.

Beim Grundpreis ist allerdings ab 1. Januar 2024 eine Erhöhung um 1,11 Euro (brutto) pro Monat erforderlich. Über diese Erhöhung informierte Werkleiter Jürgen Fürst die Mitglieder des Werksenats unter Vorsitz des Zweiten Bürgermeisters Dr. Thomas Haslinger in der jüngsten Sitzung am Dienstagnachmittag. Hintergrund der Preisanpassung sind gestiegene Kosten für den Messstellenbetrieb. Dieser ist für die Bereitstellung des Stromzählers zuständig. Der Grundpreis ist vom Verbrauch unabhängig und in den monatlichen Abschlägen enthalten. Die Erhöhung des Grundpreises um 1,11 Euro erfolgt über alle Tarife im Netzgebiet der Stadtwerke. In anderen Netzgebieten, also bei den Regio-Stromtarifen der Stadtwerke, kann die Preisanpassung aufgrund unterschiedlicher Netzentgelte anders ausfallen. „Alle betroffenen Kunden erhalten bis Mitte November dazu ein Schreiben mit den entsprechenden Informationen“, kündigte Fürst an.

Den Gaspreis halten die Stadtwerke Landshut indes sowohl beim Verbrauchspreis als auch beim Grundpreis bis auf Weiteres über alle Tarife stabil. „Im bayernweiten Vergleich der Grundversorgungstarife sind wir ebenfalls unter den preisgünstigen Versorgern zu verorten“, erläuterte Fürst.

Jede Menge Blaulicht und ein Großaufgebot an Rettungskräften samt Fahrzeugen säumten am Samstagvormittag das Tunnelportal an der Podewilsstraße. Es handelte sich dabei aber nicht um einen Unglücksfall. Die Blaulichtorganisationen übten ab etwa 7.30 Uhr einen Großeinsatz im 1470 Meter langen Josef-Deimer-Tunnel. Simuliert wurde dabei ein Unfall mit einer Vielzahl an Verletzten.

Zu einem Unfall mit mehreren Fahrzeugen oder einem Fahrzeugbrand kann es jederzeit im Tunnel kommen. Immerhin wird er pro Jahr von rund 4,4 Millionen Fahrzeugen genutzt. Im Ernstfall zählen für die Einsatzkräfte jeder Moment und jeder Handgriff. Und um dies zu trainieren bzw. die Koordination zu testen, dienen Tunnelübungen. „Alle vier Jahre ist eine Großübung vorgeschrieben“, sagt Florian Kriegl, Tunnelsicherheitsbeauftragter vom Referat Bauen und Umwelt der Stadt Landshut, die Verwaltungsbehörde für den 1999 in Betrieb genommenen Tunnel ist und für das Tunnelmanagement die Stadtwerke Landshut beauftragt hat. „Bei der letzten Übung wurde ein Brandereignis geübt“, sagt Kriegl. Und für die Übung 2023 stand die Rettung von vielen Verletzen im Mittelpunkt.

Rund 45 Personen sollten also aus dem Tunnel gerettet werden. Simuliert wurde ein Auffahrunfall mit zwei Bussen. Den Opfer-Statisten wurden dabei Rollen zugeteilt: bewusstlos, betrunken, im Schockzustand, schwach, panisch, verwirrt, am Arm oder Bein verletzt – es waren viele unterschiedliche psychische und körperliche Ausnahmezustände ersonnen worden, die Rettungskräfte aus der Realität kennen. „Und bitte spielt eure Rolle durch, bis ihr im Krankenhaus seid“, war die Ansage an die freiwilligen Statisten. Das vermeintliche Krankenhaus wurde an der Hauptfeuerwache an der Niedermayerstraße verortet, wo die Sanitäter die Verletzten letztendlich zur Weiterversorgung ablieferten.

45 „verletzte“ Menschen, die mehr oder weniger laut schreien, kreischen, teilweise kopflos umherirren, liefern eine beeindruckende akustische Kulisse für diese Übung. Als sich die eintreffenden Feuerwehr-Einsatzkräfte ein erstes Bild vom Unfallgeschehen machen, sind etwa 15 Minuten nach dem ersten Notruf vergangen. Die Feuerwehr rückt mit den Löschzügen Achdorf, Stadt, Rennweg Hofberg und Schönbrunn mit insgesamt 75 Personen an. Alle kümmern sich darum, die Verletzten so schnell wie möglich aus dem Tunnel zu bringen. Dabei gilt es zu priorisieren, wer zuerst aus dem Tunnel gebracht wird. Wer noch gehen kann, wird hinausbegleitet. Alle anderen werden mit Tragen oder sogenannten Schleifkorbtragen zu den Sanitätern gebracht.

Neben den beiden Tunnelportalen gibt es drei Notausgänge im Tunnel – auf Höhe des Franziskanergartens, des Prantlgartens und des Klöpflgrabens. Auch diese Ausgänge sind mit Einsatzkräften besetzt, um Personen Unterstützung leisten zu können, die es ohne Hilfe aus dem Tunnel geschafft haben. Im Notausgang am Prantlgarten befindet sich eine von drei Leitwarten, wo die Einsatzleitung das Geschehen mit Hilfe mehrerer Kameras im Tunnel an Monitoren mitverfolgen und per Funk (TETRA-Funk) entsprechend zwischen den Einheiten koordinieren kann.

Rund 80 Helfer des Bayerischen Roten Kreuzes, der Malteser und der Johanniter sowie die Polizei haben sich am Tunnelportal an der Podewilsstraße positioniert. Die Santäter sind mit 30 Rettungsfahrzeugen vor Ort und kümmern sich um die Verletzten. Auch hier spielen die Statisten unentwegt ihre Rollen, schreien, weinen, klappen zusammen oder büchsen unvermittelt aus. Schließlich soll auch hier der Ernstfall geprobt werden.

Im Tunnel haben die Einsatzkräfte weiterhin viel zu tun. Damit die Rettung der Personen noch schneller geht, fordern sie Unterstützung vom Technischen Hilfswerk an, das mit 24 Kräften zum Einsatz kommt. Rund zwei Stunden dauert es, bis die letzten Personen aus dem Tunnel gebracht sind und von den Sanitätern versorgt werden können. Nachdem alle Statisten im fiktiven Krankenhaus an der Niedermayerstraße angekommen sind, werden sie für ihr Engagement in der Freizeit mit einer Brotzeit belohnt.

Ein erstes Resümee der eingesetzten Übungsbeobachter war positiv. Eine Nachbesprechung, in der auf Details und Verbesserungsmöglichkeiten eingegangen wird, findet im Laufe dieser Woche statt. Die gewonnenen Erkenntnisse fließen bei echten Einsätzen und auch bei der nächsten Großübung im Jahr 2027 ein.

Die Stadt Landshut und Stadtwerke Landshut bedanken sich für das wertvolle Engagement der durchwegs ehrenamtlichen Einsatzkräfte. Ein Video über die Großübung ist auf dem Stadtwerke-Landshut-YouTube-Kanal опубликован.

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Ab Montag, 25.09.2023, beginnt der dritte Bauabschnitt der Verlegung der Fernwärme-Hauptleitung in der Breslauer Straße. Die Arbeiten erfolgen zwischen der Kattowitzer und der Reichenberger Straße. Dazu ist für diesen Abschnitt eine Vollsperrung erforderlich. Die Umleitung erfolgt über die Marienburger und Reichenberger Straße. Anwohner können den Abschnitt zwischen Kattowitzer und Reichenberger Straße jeweils bis zur Baustelle passieren. Fußläufig ist jedes Anwesen erreichbar.

Von den Baumaßnahmen sind auch diverse Buslinien betroffen. Die Haltestellen Karlsbader Straße und Kattowitzer Straße können während der Bauarbeiten nicht angefahren werden. Für sie gibt es jeweils eine Ersatzhaltestelle in beide Richtungen.

Die von der Umleitung betroffenen Linien X3, 7, 106, 501, 506, 520, 521, 522, 530, 553, 565, 568 fahren daher ab Montag, 25.09.2023, ab der Haltestelle Zobtenweg über die Reichenberger Straße – Ersatzhaltestelle auf Höhe Hausnummer 9 – Marienburger Straße – Ersatzhaltestelle auf Höhe Hausnummer 17 – weiter bis Realschule und dann unverändert weiter und zurück.

Die Hallenbad-Saison im Stadtbad Landshut beginnt: Ab Montag, 18. September 2023, können Badegäste wieder drinnen schwimmen. Das Außenbecken, das im Sommer als Mehrzweckbecken dient, ist von 18. bis 22. September 2022 wegen Reinigungsarbeiten geschlossen. In dieser Zeit steht Stadtbad-Besuchern dann noch das Sportbecken zur Verfügung. Der Zugang erfolgt über das Hallenbad. Der Hallenbad-Belegungsplan sowie Öffnungszeiten für Hallenbad und Sauna sind unter Stadtbad опубликован.

Die Versorgung mit Trinkwasser kostet ab 1. September 2023 in Landshut mehr. Der Verbrauchspreis steigt um 0,23 Euro je Kubikmeter (1.000 Liter) von 1,63 Euro bisher auf 1,86 Euro pro 1.000 Liter. Auch die monatlichen Grundpreise steigen – im Durchschnitt um 14 Prozent. Der Grundpreis ist abhängig von der Dimensionierung des Anschlusses.

In absoluten Zahlen bedeutet das bei einem beispielhaften Verbrauch von 50 Kubikmetern (Durchschnittsverbrauch eines Einpersonenhaushalts) 0,96 Euro Mehrkosten pro Monat für den Wasserverbrauch und 0,49 Euro pro Monat mehr für den Grundpreis. Ein Drei- bis Vier-Personenhaushalt zahlt bei einem Verbrauch von 150 Kubikmetern monatlich 2,88 Euro mehr für den Wasserbedarf und zusätzlich 0,49 Euro pro Monat für den Grundpreis (alle Preise inklusive Mehrwertsteuer).

Die Wasserpreisanpassung ist aufgrund von gestiegenen Kosten notwendig geworden. Diese resultieren aus deutlich höheren Energiekosten. Aber auch Material- und Baukosten sind teurer geworden und lassen die Betriebskosten bei den Stadtwerken steigen. Um einem Werteverzehr entgegenzuwirken und die Versorgung langfristig zu sichern, sind fortlaufende Investitionen in die Versorgungsinfrastruktur nötig. Der größte Anteil fließt dabei in die kontinuierliche Erneuerung des Leitungsnetzes. Zudem investieren die Stadtwerke immer wieder in die Sanierung bestehender Anlagen, wie zum Beispiel die Erneuerung von Pumpen für Brunnen und Druckerhöhungsanlagen sowie die Sanierung des denkmalgeschützten Hochbehälters Annaberg.

Bei Preisanpassungen vergleichen die Stadtwerke Landshut auch regelmäßig die Preise vergleichbarer Versorgungsbetriebe. Hier zeigt sich, dass sich die Wasserpreise nach der Erhöhung im Mittelfeld bewegen. Zuletzt wurden die Wasserpreise der Stadtwerke Landshut 2019 angepasst.

Die Wasserpreiskalkulation erfolgt auf Grundlage des aktuellen Rechtsrahmens, um eine stetige Modernisierung der Wasserversorgung zu fördern und den Werterhalt zu stabilisieren. Der Preiserhöhung stimmte der Stadtrat in seiner letzten Plenumssitzung vor der Sommerpause einstimmig zu.

Eine Zählerablesung ist nicht zwingend erforderlich. Für eine stichtagsgenaue Abrechnung bei der Jahresabrechnung können Kunden ihren Zählerstand jedoch bis 12. September 2023 unter Angabe der Zählernummer und des Ablesedatums (bis 31. August 2023) bequem über das Energiekundenportal übermitteln. Auch per E-Mail können Zählerstand, Zählernummer und Ablesedatum an info@stadtwerke-landshut.de gesendet werden. Sollte kein Zählerstand gemeldet werden, erfolgt eine computergesteuerte Gewichtung anhand des bisherigen Verbrauchsverhaltens. Die Abschläge werden nach der Jahresabrechnung im Januar angepasst. Wer diese schon vorher erhöhen möchte, kann dies ebenfalls im Energiekundenportal erledigen oder sich per Электронная почта an die Stadtwerke wenden.