Sanierung der Veldner Straße
Die Veldener Straße (B15) in Landshut wird ab 3. August 2026 zwischen dem Kupfereck und dem Kreisverkehr in Kumhausen auf einer Länge von rund 2,5 Kilometern saniert. Die Sanierungsarbeiten erfolgen unter abschnittsweiser Vollsperrung, um ein zügiges Vorankommen der Bauarbeiten gewährleisten zu können. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis 11. September 2026. Der genaue zeitliche Ablauf der einzelnen Bauabschnitte ist vom Baufortschritt abhängig.
Von der Baumaßnahme sind auch die StadtBus-Linien 601, 607, 621 und 627 der Stadtwerke Landshut betroffen.
Umleitungen im Bauabschnitt IV (19. bis 30. August 2026 zwischen Einmündung Roseggerstraße/Am Schopperfeld bis Einmündung Felix-Meindl-Weg:
Die Linien 601 und 621 in Richtung Preisenberg fahren ab der Haltestelle Grieserwiese über Wittstraße – Dirnitzstraße – Pettenkoferstraße – Kumhausener Straße – Schlehental bis Haltestelle Kumhausen, dann unverändert weiter und zurück über Dirnitzstraße – Kupfereck – Grätzberg und unverändert weriter.
Die Linien 607 und 627 fahren ab der Haltestelle Kupfereck über Neue Bergstraeße – Wernstorferstraße und unverändert weiter.
Die Haltestellen Innere Stelze, Veldener Straße, Äußere Stelze, Jahnplatz und Ludwig-Thoma-Straße sowie Kreiskrankenhaus können in diesem Zeitraum leider nicht bedient werden.
Umleitungen im Bauabschnitt V (31. August bis 11. September 2026) zwischen Einmündung Felix-Meindl-Weg bis Einmündung Ruffinstraße:
az Linien 601, 607, 621 und 627 fahren ab Grieserwiese bzw. Kupfereck über die Dirnitzstraße (Ersatzhaltestelle) – Pettenkoferstraße – Bachstraße – Hagengasse – Innere Stelze, dann unverändert weiter und zurück.
In diesem Zeitraum können die Haltestellen Innere Stelze (stadteinwärts) und Kupfereck (stadtauswärts) leider nicht bedient werden.
Zu einer Besichtigung ausgewählter Betriebsstätten der Stadtwerke Landshut machten sich am Mittwochnachmittag siebzehn Stadträte gemeinsam mit Oberbürgermeister und Werksenatsvorsitzendem Dr. Thomas Haslinger auf den Weg. Auf dem Programm standen der Verkehrsbetrieb, das Klärwerk, das Biomasseheizkraftwerk (BMHKW) sowie das Umspannwerk Ost.
Vor Ort erhielten die Teilnehmer durch die jeweiligen Bereichs- und Sachgebietsleiter einen Einblick in die technischen Anlagen und die täglichen Betriebsabläufe der Stadtwerke. Dabei wurde deutlich, wie vielfältig deren Aufgabenbereiche sind und wie sie gemeinsam zu einer zuverlässigen Daseinsvorsorge beitragen.
Die Besichtigung stieß insbesondere bei den neu gewählten Stadträten auf großes Interesse. Sie bot Gelegenheit, die komplexen technischen Zusammenhänge kennenzulernen und sich mit den Verantwortlichen vor Ort auszutauschen.
„Die Stadtwerke leisten jeden Tag einen unverzichtbaren Beitrag für unsere Stadt, oft im Hintergrund und für viele selbstverständlich. Umso wichtiger ist es, dass wir als Stadtrat die Anlagen, die Herausforderungen und die Menschen dahinter kennen. Gute politische Entscheidungen setzen ein gewisses Verständnis der technischen und wirtschaftlichen Zusammenhänge voraus. Deshalb freut es mich sehr, dass das Interesse, insbesondere bei den neuen Stadträten, so groß war“, betont Haslinger.
Da im Rahmen der Rundfahrt nur ein Teil der Aufgabenbereiche der Stadtwerke vorgestellt werden konnte, soll eine Fortsetzung mit weiteren Betriebsstätten folgen.
Führungswechsel bei den Stadtwerken Landshut: Werkleiter Jürgen Fürst legt sein Amt mit Wirkung zum 1. August 2026 aus persönlichen und gesundheitlichen Gründen nieder. Der eigentlich noch bis Juni 2028 laufende Fünfjahres-Vertrag wird im besten gegenseitigen Einvernehmen beendet. Eine entsprechende Vereinbarung wurde vom Stadtrat im nichtöffentlichen Teil der Plenarsitzung am 24. Juli 2026 einstimmig gebilligt. Die Leitung der Stadtwerke, die als kommunaler Eigenbetrieb der Stadt Landshut unter anderem für die Energie- und Wasserversorgung der Region, den lokalen ÖPNV und den Betrieb des Stadtbads zuständig sind, übernimmt übergangsweise der bisherige stellvertretende Werkleiter, Jürgen Baron.
Der 63-jährige Jürgen Fürst hatte sein Amt als Leiter der Stadtwerke Landshut im Juni 2023 angetreten und damit den damals auf eigenen Wunsch ausgeschiedenen Armin Bardelle abgelöst. In Fürsts Amtszeit wurde zum Jahreswechsel in enger Zusammenarbeit mit dem Bau- und Umweltreferat ein Meilenstein im öffentlichen Personennahverkehr der Region Landshut erreicht: Stadt und Landkreis traten dem Münchner Verkehrs- und Tarifverbund (MVV) bei.
Auf dem Energiesektor wurde der Ausbau des durch das Biomasseheizkraftwerk gespeisten Fernwärmenetzes und der Umstieg auf erneuerbare Energien unter der Ägide von Fürst vorangetrieben. Hierzu zählen unter anderem auch der Bau einer neuen Heizzentrale, die im Herbst fertiggestellt wird, sowie der Start eines Geothermieprojekts für Landshut. Ebenso wurden die Weichen für die sukzessive Sanierung des Stadtbades gestellt.
Oberbürgermeister Dr. Thomas Haslinger, der auch dem für die Belange der Stadtwerke zuständigen Werksenat vorsitzt, bedauert den vorzeitigen Abschied des Werkleiters: „Im Namen der Stadtwerke und des Stadtrats, aber auch ganz persönlich bedanke ich mich herzlich bei Jürgen Fürst für die in den vergangenen drei Jahren geleistete Arbeit und das jederzeit gute, menschlich angenehme Miteinander. Dass er sich nun aus persönlichen und gesundheitlichen Gründen gezwungen sieht, beruflich kürzer zu treten und in der Konsequenz um eine sofortige Vertragsauflösung zu ersuchen, verdient großen Respekt. Wir wünschen Jürgen Fürst für seinen weiteren Lebensweg nur das Beste.“
Der scheidende Werkleiter Jürgen Fürst bedankte sich seinerseits bei OB und Stadtrat für das in ihn gesetzte Vertrauen: „Die Stadtwerke Landshut sind ein leistungsfähiges, zukunftsorientiertes Unternehmen, das ich auch für die kommenden Jahre gut aufgestellt sehe.“ Gleichzeitig betonte Fürst, dass ihm der Abschied nicht leichtfalle. „Mein herzlicher Dank gilt allen voran unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die mit ihrem Können, ihrem Fleiß und ihrem Engagement Herzstück und Rückgrat des Unternehmens sind. Ihnen wünsche ich von Herzen alles Gute und meinem Nachfolger stets eine glückliche Hand zum Wohl der Stadtwerke Landshut.“
Bis 31. Juli 2026 bleibt Jürgen Fürst weiterhin in seiner Funktion als Werkleiter tätig. Ab 1. August wird dann Jürgen Baron – wie zuletzt 2023 – erneut als interimistischer Werkleiter fungieren. „Ich bin sehr dankbar, dass er sich dazu bereit erklärt hat, in dieser schwierigen Situation einmal mehr höchste Führungsverantwortung für die Stadtwerke zu übernehmen und sich von uns in die Pflicht nehmen zu lassen“, so OB Haslinger. „Jürgen Baron ist ein Urgestein der Stadtwerke und ein Vorbild in Sachen Einsatzbereitschaft, Loyalität und Identifikation. Er kennt das Unternehmen dank seiner jahrzehntelangen Erfahrung aus dem Effeff und genießt in der Belegschaft, im Stadtrat, der Stadtverwaltung und bei mir persönlich uneingeschränktes Vertrauen. Ich bin sicher, dass er die Stadtwerke umsichtig und kompetent durch diese Übergangszeit führen wird, bis ein neuer Werkleiter gefunden ist.“
Das entsprechende Ausschreibungsverfahren soll nach dem Willen des Stadtrats so schnell wie möglich beginnen. Was auch ganz im Sinne des Oberbürgermeisters ist: „Ob Energiewende, Optimierung des ÖPNV oder Sanierung des Stadtbads – unsere Stadtwerke stehen vor einer Reihe großer Herausforderungen, die angepackt werden müssen“, betont Haslinger. „Wir haben keine Zeit zu verlieren, denn die Stadtwerke müssen in einem immer härter werdenden Wettbewerb und unter denkbar schwierigen Rahmenbedingungen auch wirtschaftlich bestehen, und zwar gerade auf dem Energiesektor. Dafür sind Investitionen und Umstrukturierungen erforderlich, die ein neuer Werkleiter gestalten muss.“
Ab sofort setzen die Stadtwerke an besucherstarken Tagen einen Sicherheitsdienst im Stadtbad ein.
Der Hintergrund: Während der vergangenen Hitzewelle kam es vermehrt zu Konfliktsituationen. Am vergangenen Wochenende (27.06.2026) wurde ein Mitarbeiter im Dienst zudem beleidigt und bespuckt. Beleidigungen, Bedrohungen oder körperliche Angriffe gegenüber unserem Personal akzeptieren wir nicht.
Der Sicherheitsdienst übernimmt keine Badeaufsicht. Er unterstützt unser Badpersonal, zeigt Präsenz, wirkt deeskalierend und hilft bei der Einhaltung der Haus- und Badeordnung. So können sich unsere Fachangestellten weiterhin auf ihre wichtigste Aufgabe konzentrieren – die Sicherheit aller Badegäste.
Unser Stadtbad ist nach wie vor ein attraktiver Freizeitort und ein beliebtes Familienbad für Jung und Alt. Die überwiegende Mehrheit unserer Gäste verhält sich rücksichtsvoll. Die zusätzlichen Maßnahmen richten sich ausschließlich gegen diejenigen, die den Badebetrieb stören oder andere gefährden. Denn wir möchten, dass unser Stadtbad für alle ein sicherer und erholsamer Ort bleibt.
Wir wünschen allen Badegästen weiterhin einen schönen und sicheren Aufenthalt im Stadtbad.
Seit 1. Mai können Badegäste schon wieder ihre ersten Bahnen im Sportbecken ziehen. Ab Samstag, 16. Mai 2026, sind ab 8 Uhr alle Becken geöffnet: Die Freibad-Saison im Stadtbad beginnt und das Areal ist damit wieder ein Ort für lange Sonnennachmittage, erste Schwimmversuche oder sportliche Bahnen am Morgen.
Neuerungen gibt es vor allem hinter den Kulissen: Ein Teil des Gastronomiebereichs wurde renoviert. Ebenso wurden die Wasserleitungen im Freibad und die restlichen Außenduschen erneuert. Und zum Sonnen wurden 40 neue Liegen beschafft.
Fitness- und Yoga-Freunde dürfen sich auf zusätzliche Angebote freuen: Die Volkshochschule Landshut bietet ab Mitte Juli einen Kurs Power Yoga im Stadtbad an und in Kooperation mit dem Fitnessstudio CleverFit ist ein Aktionstag in Planung.
Das Freibad ist ab dem 16. Mai montags bis freitags von 6 bis 21 Uhr sowie an Wochenenden und Feiertagen von 8 bis 21 Uhr geöffnet. Die Saisonkarte für Erwachsene kostet 110 Euro, Stadtwerke-Stromkunden erhalten 20 Euro Rabatt. Weitere Ticketpreise sind auf www.stadtwerke-landshut.de abrufbar.
Auch im Jahr 2026 zählen die Stadtwerke Landshut wieder zu den „Top-Lokalversorgern“ in den Sparten Strom und Gas. Basis der Auszeichnung ist das bundesweite Beurteilungsverfahren der Internetplattform „Energieverbraucherportal“, das Energieversorger über ein umfangreiches Bewertungssystem miteinander vergleicht.
Mit dem Siegel werden Versorgungsunternehmen ausgezeichnet, die ihren Kunden nicht nur einen günstigen Energiepreis bieten, sondern darüber hinaus einen regionalen und gesellschaftlichen Mehrwert schaffen. „Sie übernehmen Verantwortung bei der Versorgung der Gesellschaft und gestalten diese aktiv mit“, erklärt das Energieverbraucherportal. Die Stadtwerke Landshut nahmen bereits zum zwölften Mal an der Erhebung teil.
Für das Siegel werden Energieversorger nicht allein nach Tarifen und Preisstrukturen beurteilt. Das Energieverbraucherportal hat ein Bewertungssystem entwickelt, das sich an Vorgaben von Verbraucherschutzorganisationen orientiert und eine Reihe zusätzlicher Kriterien berücksichtigt. Dazu zählen unter anderem Qualität, Service, Nachhaltigkeit und Vertrauen. Auch ökologische Aspekte, Datenschutz, Transparenz sowie regionales gesellschaftliches Engagement fließen in das Punktesystem ein. Neu hinzugekommen sind die Bereiche „Energiewende“ und „Digitalisierung“.
„Als Stadtwerke sind wir Teil dieser Stadt. Unser Anspruch ist es, die Menschen hier zuverlässig zu versorgen und gleichzeitig regionale Werte zu stärken“, sagt Werkleiter Jürgen Fürst. Gleichzeitig betont er: „Diese Auszeichnung ist auch ein Erfolg unserer Mitarbeitenden, die täglich dafür sorgen, dass die Versorgung in Landshut rundläuft.“ Über 500 Menschen arbeiten bei den Stadtwerken daran, dass die Bürger jederzeit mit Strom, Gas, Fernwärme und Wasser versorgt sind, das Abwasser gereinigt wird, die Stadtbusse fahren und Einrichtungen wie Stadtbad und Parkhäuser zur Verfügung stehen.
Im Kundenzentrum der Stadtwerke sind vermehrt Hinweise von aufmerksamen Kunden eingegangen, dass sich in der Stadt Verteter als vermeintliche Kooperationspartner der Stadtwerke ausgeben. Diese Vertreter versuchen mit dreisten Methoden, persönliche Daten zu erfragen und Öko-Stromverträge abzuschließen. Dabei geben sie vor, Zählerstände abzulesen, erfragen Bankdaten oder versuchen auf anderem Wege an sensible Informationen der Anwohner zu gelangen.
fontos: Die Stadtwerke führen keine Haustürgeschäfte durch und arbeiten nicht mit anderen Stromanbietern zusammen.
Sicherheitshinweise der Stadtwerke:
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Seien Sie bei Vertretern an der Haustür generell vorsichtig.
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Vor Ort an der Tür gibt es keine Möglichkeit, Preise in Ruhe zu vergleichen.
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Unterschreiben Sie keine Verträge zwischen Tür und Angel.
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Geben Sie keine Details Ihrer Stromrechnung oder persönliche Daten an Fremde weiter.
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Lassen Sie sich von der Person einen amtlichen Ausweis zeigen und notieren Sie sich vorsorglich den Namen.
Sollten Sie dennoch einen Vertrag unterschrieben haben, können Sie Ihr gesetzliches 14-tägiges Widerrufsrecht nutzen.
Bei Fragen oder Unsicherheiten stehen Ihnen die Mitarbeiter der Stadtwerke gerne zur Verfügung:
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Ügyfélközpont az óvárosban 74
(Mo. bis Fr. 9:00 – 18:00 Uhr, Sa. 9:00 – 13:00 Uhr) -
Telefon: 0800 0871 871 (kostenfrei aus dem deutschen Festnetz)
Ladesäulen für Elektrofahrzeuge mit einer Ladeleistung von 3,7 kW bis 11 kW sind lediglich anzeigepflichtig. Über 11 kW sind diese genehmigungspflichtig. Auch Wallboxen welche auf 11 kW begrenzt wurden, sind genehmigungspflichtig. Die Genehmigung wird in der Regel erteilt. Die Anmeldung von Ladeeinrichtungen erfolgt in der Regel durch ein eingetragenes Installationsunternehmen.
Bei der Installation von Ladesäule über 11 kW ist zu beachten, dass in der Anmeldung an das Niederspannungsnetz durch Ihren Elektriker auch der übrige Leistungsbedarf im Objekt berücksichtigt ist. Das heißt, Ihr Elektrounternehmen muss eine gleichzeitig benötigte Anschlussleistung angeben. Sprechen Sie dazu mit Ihrem Elektrofachbetrieb.
Die Anmeldung einer Ladeeinrichtung für zuhause erfolgt in jedem Fall über das Anlagenportal.
Bitte beachten Sie: Abhängig von der bereits angeschlossenen Leistung kann auch eine nur anzeigepflichtige Ladesäule zu einer Leistungserhöhung im Hausanschluss führen. Dabei ist dann die Anmeldung durch einen Elektriker unter dem Netzanschlussportal erforderlich.
Anschluss von Ladesäulen in Mehrfamilienhäusern:
Ladesäulen in Mehrfamilienhäusern sind grundsätzlich nach Rücksprache mit Eigentümer und Hausverwaltungen über ein Elektrounternehmen mit einer Leistungsangabe anzumelden. Danach prüfen die Stadtwerke die Verwendbarkeit des Hausanschlusses und informieren bei Bedarf über die weiteren Schritte zur Leistungserhöhung.
Bei mehreren Ladesäulen sollte die Verwendung eines Lademanagements in Betracht gezogen werden. Ihr Elektrofachbetrieb informiert Sie sicherlich gerne darüber.
Hinweis: Die Stadtwerke Landshut verkaufen oder montieren keine Ladesäulen.
Die Verwendung des Hausanschlusses und die Aufteilung der verfügbaren Leistung liegt nicht im Verantwortungsbereich der Stadtwerke Landshut. Die Eignung der Hausinstallation ist durch eine beauftragte Elektrofachfirma auf eigene Kosten prüfen zu lassen und bei Bedarf entsprechend anzupassen.
By the way: Wir fördern auch das Laden Ihres E-Fahrzeugs (Baterieelektrofahrzeug) bei Ihnen zuhause! Neben der Reduzierung der Grundgebühr um 50 % erhalten Sie für das Jahr 2025 zusätzlich über die THG-Quote von uns zurück.
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Die Stadtwerke Landshut passen zum 1. September 2025 die Wasserpreise an. Der Verbrauchspreis steigt um 0,23 Euro pro 1.000 Liter (entspricht einem Kubikmeter) von derzeit 1,86 Euro auf 2,09 Euro (brutto). Der Grundpreis für einen haushaltsüblichen Zähler der Kategorie Qn 2,5 erhöht sich um 1,51 Euro pro Monat (brutto). Für die Haushalte bedeutet dies – abhängig vom Wasserverbrauch – monatliche Mehrkosten von 2,47 Euro bei einem Verbrauch von 50 Kubikmeter pro Jahr (1-Personen-Haushalt) bis 4,39 Euro bei einem Verbrauch von 150 Kubikmetern pro Jahr (3- bis 4-Personen-Haushalt).
Grund für die Erhöhung sind deutlich gestiegene Betriebskosten, insbesondere durch höhere Energiekosten sowie umfangreiche Investitionen in die Modernisierung und den Ausbau der Wasserversorgung.
„Um die Versorgung dauerhaft zuverlässig und zukunftssicher gestalten zu können, müssen wir unsere Infrastruktur konsequent weiterentwickeln“, erklärt Werkleiter Jürgen Fürst. Die größten Investitionen fließen aktuell in den Ausbau des Leitungsnetzes und die Erweiterung des Wassergewinnungsgebiets Schlossberg. Dort ist der Bau eines neuen Brunnens vorgesehen. Zudem sollen ab 2026 Planungen zur zukunftsfähigen Ertüchtigung der Wasseraufbereitung an diesem Standort starten.
Auch am Pumpwerk Siebensee sind gezielte Maßnahmen zur Erhöhung der Betriebssicherheit und zur weiteren Automatisierung der Anlagen geplant. Ergänzend dazu werden notwendige Ersatzbeschaffungen vorgenommen. Außerdem wird die Rohrnetzüberwachung durch den Einsatz fernauslesbarer Geräuschlogger verbessert, die mögliche Störungen frühzeitig erkennen lassen.
Bereits abgeschlossen wurde die Erweiterung der Wasserspeicherung am Hochbehälter Annaberg – ein wichtiger Schritt zur Stabilisierung des Netzbetriebs und für eine leistungsfähige Infrastruktur.
Mit der neuen Preisstruktur bleiben die Landshuter Wasserpreise im regionalen Vergleich im unteren Mittelfeld. Der Preiserhöhung stimmte der Stadtrat in seiner letzten Plenumssitzung vor der Sommerpause einstimmig zu.
Eine Zählerablesung ist nicht zwingend erforderlich. Für eine stichtagsgenaue Abrechnung bei der Jahresabrechnung können Kunden ihren Zählerstand jedoch bis 31. August 2025 unter Angabe der Zählernummer und des Ablesedatums bequem über das Energiekundenportal in der SWLApp oder auf der Homepage übermitteln. Auch per E-mail können Zählerstand, Zählernummer und Ablesedatum gesendet werden.
Sollte kein Zählerstand gemeldet werden, erfolgt eine computergesteuerte Gewichtung anhand des bisherigen Verbrauchsverhaltens. Die Abschläge werden nach der Jahresabrechnung im Januar angepasst. Wer diese schon vorher erhöhen möchte, kann dies ebenfalls im Energiekundenportal erledigen oder sich per E-mail an die Stadtwerke wenden.
Preisblatt Wasser ab 01.09.2025
Um den Stadtteil Mitterwöhr besser vor Überflutungen bei Starkregenereignissen in Kombination mit Hochwasser der Isar zu schützen, errichten die Stadtwerke Landshut – Bereich Abwasser – ein neues Hochwasserpumpwerk mit einem Ablaufkanal in die Große Isar sowie einem vorgelagerten zusätzlichen Stauraumkanal am Ende der Breslauer Straße.
Standort und Zweck der Maßnahme
Das Pumpwerk entsteht am Ende der Breslauer Straße, unmittelbar nach dem Parkplatz des TV 64 Landshut, rechts neben der Zufahrtsstraße zum Campingplatz Mitterwöhr, kurz vor dem Ruderverein. Der Standort wurde nach umfassenden hydraulischen Berechnungen und Variantenuntersuchungen festgelegt.
Ziel der Baumaßnahme ist es, die Entlastung des Kanalnetzes im Bereich des Stauraumkanals in der Breslauer Straße auch bei extremen Wetterlagen zu gewährleisten, wenn eine reguläre Regenentlastung in die Isar nicht möglich ist. Beim Hochwasser 2013 war deutlich geworden, dass das bestehende System nicht ausreicht, um bei extremen Starkregenereignissen und gleichzeitig hohem Isarwasserstand Überflutungen durch Rückstau aus dem Kanalnetz zu verhindern.
Technische Umsetzung
Geplant sind:
- ein Überlaufbauwerk am Anfang des Parkplatzes
- ein ca. 145 Meter langer Stauraumkanal aus Stahlbeton (Durchmesser: 1,2 m) entlang der Breslauer Straße ab dem Parkplatzbeginn in Richtung Campingplatz
- ein Hochwasserpumpwerk mit drei Großpumpen à 500 Liter/Sekunde, mit Trommeldrehfilter zur mechanischen Reinigung und ein Drosselschacht
- ein ca. 60 Meter langer Entlastungskanal aus Stahlbeton (Höhe: 0,8 m, Breite: 1,75 m) mit Auslauf in die Große Isar
Alle Anlagenteile liegen unterirdisch, mit Ausnahme des holzverkleideten Betriebsgebäudes über dem Pumpwerk, das sich vor dem Ruderverein neben der Straße befinden wird. Der Entlastungskanal verläuft entlang des Fuß- und Wirtschaftswegs am Zaun des Rudervereins zur Isar hin.
Zeitplan und Bauphasen
Die Bauarbeiten starteten im April 2025 mit der Baustelleneinrichtung und vorbereitenden Maßnahmen wie der Umverlegung einer bestehenden Wasserleitung, weil sich diese auf der Trasse des geplanten Stauraumkanals befand. Außerdem wurde die Breslauer Straße im Zufahrtsbereich zu Ruderverein und Campingplatz als Baustraße verbreitert – diese bleibt bis Bauende bestehen.
Weiterer geplanter Ablauf im Überblick:
- Bis Ende Sommer 2025: Errichtung des Pumpbauwerks mit Spundwandverbau und Bau des Entlastungskanals zur Isar
- Ab Herbst 2025: Beginn mit Bau des Stauraumkanals in der Breslauer Straße sowie des Überlaufbauwerks am Parkplatz (Dauer voraussichtlich bis Frühjahr 2026)
- Installation von Schieber- und Ableitungsschächten
- Ab Anfrang 2026: Beginn der maschinen- und elektrotechnischen Ausrüstung des Pumpwerks, parallel zu den baulichen Arbeiten
- Rückbau der Baustraße und abschließende Straßenbauarbeiten
Die komplette Fertigstellung ist für Juni 2026 vorgesehen. Die Arbeiten erfolgen möglichst schonend für die Anlieger und sind in der Bauabfolge mit der Pächterin des Campingplatzes und des Rudervereins abgestimmt. Aus diesem Grund werden bis Ende des Sommers das Pumpbauwerk und der Ableitungskanal in die Isar gebaut, ab Herbst, wenn die Hauptreisezeit vorbei ist, wird dann der Stauraumkanal in der Zufahrtsstraße gebaut. Einschränkungen im Bereich des Parkplatzes sowie der Zufahrtsstraße zum Campingplatz sowie am Fuß- und Radweg entlang der Großen Isar sind leider zeitweise trotzdem notwendig.
Sicherheit und Energieversorgung
Die drei Pumpen haben eine elektrische Leistungsaufnahme von jeweils über 75 Kilowatt. Ein neu errichtetes Trafohäuschen gewährleistet eine zuverlässige Stromversorgung – auch bei Hochwasser. Für den Fall eines Stromausfalls besteht zudem die Möglichkeit, die Pumpen an ein Notstromaggregat anzuschließen.
Fazit
Die Stadtwerke Landshut investieren mit diesem Projekt rund drei Millionen Euro gezielt in den Schutz der Bevölkerung von Mitterwöhr. Das neue Pumpwerk wird künftig einen wichtigen Beitrag zur Hochwasser- und Starkregensicherheit in diesem sensiblen Bereich leisten.
