Umleitungsverlauf der Linien 3, 6, 9, 11 und 12

Kranabbau in Seligenthaler Straße

Am Dienstag, 28. Mai 2024, ist die Einfahrt vom Kennedyplatz in die Seligenthaler Straße wegen dem Abbau eines Hochbaukrans für den Verkehr gesperrt. Die Fahrtrichtung Seligenthaler Straße in Richtung Bahnhof ist von der Sperrung nicht betroffen. Der Verkehr wird auf die stadteinwärtige Fahrspur verschwenkt. Die Umleitung erfolgt während der Sperrzeit über die Stethaimerstraße – Schlachthofstraße – Podewilsstraße – Innere Regensburger Straße. Von der halbseitigen Sperrung sind auch die Linien 3, 6, 9, 11 und 12 in Richtung stadteinwärts betroffen. Diese werden über die Stethaimerstraße – Schlachthofstraße – Innere Regensburger Str.- Zweibrückenstraße umgeleitet. Zusätzlich wird in der Inneren Regensburger Str. eine Ersatzhaltestelle eingerichtet. Folgende Haltestellen können nicht bedient werden: Schlachthofstraße stadteinwärts, Kennedy-Platz stadteinwärts (Linie 12), Bismarckplatz stadteinwärts.

Aufgrund von Bauarbeiten wird die Florastraße von 13. Mai bis 30. August 2024 gesperrt. Die betroffenen Linien 6 und 565 fahren in diesem Zeitraum über die Sandstraße und den Forellenweg. Die Linie 106 fährt über die Sandstraße – Alte Buskehre – Haltestelle Sandstraße und regulär weiter.

Update 8:45 Uhr: Alle Haushalte im Netzgebiet der Stadtwerke Landshut sind wieder mit Strom versorgt.

Update 8:25 Uhr: Ursache war vermutlich eine Störung im vorgelagerten Stromnetz, welche im Netz der Stadtwerke Landshut einen Schalterfall ausgelöst hat. Momentan sind noch vier Straßenzüge am Hofberg betroffen. Die Stadtwerke arbeiten weiter mit Hochdruck an der Entstörung.

Am 5. Mai 2024 fiel in Teilen Landshuts von ca. 5.55 Uhr bis etwa 6.20 Uhr der Strom aus. Derzeit können noch einzelne Störungen im Bereich Hofberg auftreten, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Rufbereitschaft arbeiten weiterhin mit Hochdruck an der Behebung. Betroffen war hauptsächlich das östliche Stadtgebiet.

 

Die Wasserleitungsbauarbeiten in der Altstadt, die seit Ende Februar liefen, wurden am 3. April 2024 vorzeitig abgeschlossen. Ab 17. Juni 2024 folgt dann die Verlegung der Fernwärmeleitung von der Residenz bis zur Einmündung Grasgasse. Die Baumaßnahmen finden hauptsächlich im früheren Straßenbereich der Fußgängerzone statt. Das bedeutet, dass der rund fünf Meter breite Fußgängerbereich entlang der Geschäfte frei bleibt und einem Stadtbummel nichts entgegensteht.

Die Trasse für die Fernwärmeleitungen verläuft mit etwas Abstand parallel zur Hauptwasserleitung. Die Maßnahme startet vor der Residenz und erfolgt in Richtung Hauptwachgäßchen. Sobald Ende Juli die Sommerferien beginnen, wird die Querung von der Einmündung Grasgasse bis zur Hauptleitung in Altstadt vorgenommen. Bis zur Fertigstellung dieser Querung, die voraussichtlich die gesamten Sommerferien dauern wird, ist die Zufahrt zur Grasgasse von der Altstadt aus gesperrt. Das bedeutet, die Grasgasse kann im Zeitraum der Sommerferien nur von der Neustadt aus angefahren werden und die Busse fahren über den Postplatz/Alter Viehmarkt bzw. über das Isargestade. Die Umleitungen werden im Detail rechtzeitig vorher bekannt geben.

Warum wurden Wasserleitung und Fernwärmetrasse nicht zeitgleich verlegt? Die Arbeitsbereiche der jeweiligen Baumaßnahmen überschneiden sich. Der Arbeitsbereich für die Fernwärme ist doppelt so breit wie der für den Wasserleitungsbau und nimmt auch den Bereich ein, unter dem die neue Wasserleitung verläuft. Aufgrund der Feuerwehranfahrtszonen sind zudem jeweils Breiten von fünf Metern von der Häuserfront sowie fünf Meter innerhalb der Fahrbahn frei zu halten. Unabhängig davon unterscheiden sich auch die Arbeitsabläufe im Leitungsbau, sodass ein gemeinsamer Leitungsbau keine Synergien ergeben würde.

Nach Fertigstellung der Leitungsbauarbeiten beginnt die Oberflächenwiederherstellung. Die Stadtwerke lassen die Oberfläche wieder wie bisher pflastern, im Fußgängerzonenbereich voraussichtlich in 2024. Aus zeitlichen Gründen kann der Fahrbahnbereich von der Einmündung der Grasgasse in die Altstadt nach derzeitigem Kenntnisstand erst 2025 erfolgen. Hierfür ist wieder ein Ferienzeitraum erforderlich, um die Beeinträchtigungen für den Schulbusverkehr möglichst gering zu halten. Eine barrierefreie Umgestaltung ist laut Referat für Bauen und Umwelt vorerst nicht geplant.

Die geplanten Zeitabläufe sind vorbehaltlich zu sehen – Bauabläufe sind witterungsabhängig und werden im historischen Stadtkern vom Denkmalschutz begleitet. Zudem wird auf eine Vielzahl von Veranstaltungen Rücksicht genommen, die trotz der Baumaßnahme alle stattfinden können.

Entgegen der bisherigen Planungen finden 2024 seitens der Stadtwerke Landshut keine weiteren Baumaßnahmen in der Altstadt mehr statt.

Hinweis zu Fahrradabstellplätzen: Die Fahrradabstellplätze vor dem Drogeriemarkt Müller werden während der Bauarbeiten aufgrund der Baustelle vorübergehend abgebaut. Zusätzliche Abstellflächen gibt es vor den Altstadthäusern 258/259 (H & M) und an der Martinskirche sowie Martinsfriedhof. Darüber hinaus sind weitere Abstellmöglichkeiten in der Gras- und Rosengasse, am Narrenbrunnen, in der Harnischgasse sowie am Ländtorplatz.

Im Landshuter Westen, im Gewerbegebiet Münchnerau, entsteht eine neue Energiezentrale der Stadtwerke Landshut. Sie wird voraussichtlich ab Herbst 2026 über Blockheizkraftwerke (BHKW) mittels Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) Wärme und Strom erzeugen und die Wärme in ein neu entstehendes „Fernwärmenetz Landshut West“ einspeisen. Am Montagnachmittag trafen sich Projektverantwortliche und Vertreter der lokalen Politik zum offiziellen Spatenstich an der Fuggerstraße.

Die neue Energiezentrale sei ein guter, weiterer Baustein auf dem Weg zur Wärmewende in der Stadt Landshut, betonte dabei Oberbürgermeister Alexander Putz (CSU). „Die Stadtwerke und Stadt Landshut haben sich schon seit vielen Jahren mit einer alternativen Wärmeversorgung auf dem Weg begeben, nämlich mit dem Bau des Biomasseheizkraftwerks.“ Die Aufgabe in Zukunft werde sein, weiter kleine, dezentrale Wärmenetze zu planen. „Und mit dem Stadtteil Münchnerau wird der Anfang gemacht.“

Werkleiter Jürgen Fürst betonte die Vorteile für die Fernwärmekunden. „Die Wärme ist sicher, zuverlässig, umweltschonend, man braucht keine Heizungsanlage, bekommt also Wärme direkt von den Stadtwerken ins Haus geliefert.“ Das Besondere an der Energiezentrale sei, dass sie durch die einzelnen Anlagenkomponenten sehr flexibel ist und modular aufgebaut ist, erklärte Fürst. „Es ist ein Projekt, das wächst und wachsen soll.“

Im ersten Bauabschnitt wird die Gebäudehülle samt einer neuen Erzeugungsanlage mit einem Hackschnitzelkessel mit einer Leistung von 900 Kilowatt (kW) thermisch, sechs Grundwasserwärmepumpen mit circa zwei Megawatt (MW) thermisch, zwei BHKWs mit einer Leistung von circa 1,6 MW thermisch, einem 1000-Kubikmeter fassenden Wärmespeicher, einer Abwärmenutzungsanlage sowie einer Solarthermieanlage (rund 70 kW thermisch) errichtet. Die BHKWs sind so ausgerichtet, dass sie sowohl mit Erdgas und Biomethan als auch in Zukunft mit Wasserstoffbeimischungen bzw. grünem Wasserstoff betrieben werden können. Die Bauzeit dauert insgesamt voraussichtlich bis Herbst 2026 und die Investitionssumme beträgt rund 14 Mio. Euro.

Projektleiter Andreas Gruber von den Stadtwerken Landshut erläuterte, dass durch die ressourcensparende KWK-Technik die eingesetzte Energie optimal ausgenutzt und der Schadstoff- und CO2-Ausstoß auf ein Minimum reduziert werde. „Dadurch, dass die gesamte Erzeugungseinheit in Zukunft komplett regenerativ betrieben werden kann, entspricht sie heute schon den Vorgaben der Kraftwerksstrategie der Bundesregierung“, betonte Gruber.

Die Kraftwerkstrategie hat zum Ziel, Kraftwerke zu bauen, die zunächst noch mit Gas Strom und Wärme erzeugen und ab etwa 2035 mit Wasserstoff. Damit sollen erneuerbare Energien klimaschonend ergänzt werden.

In einem optionalen zweiten Bauabschnitt kann die Energiezentrale um einen weiteren Hackschnitzelkessel mit 900 kW thermisch, ein Blockheizkraftwerk (mit rund 1,4 MW thermisch) und weiteren Grundwasserwärmepumpen (ca. 700 kw thermisch) erweitert werden. Für die optionale Erweiterung sind lediglich die Anlagekomponenten erforderlich, die nun entstehende Gebäudehülle wurde bereits für die Erweiterung entsprechend geplant.

Der Rohbau der neuen Energiezentrale soll bis Ende 2024 fertig sein, danach folgen Innenausbau und der Einbau der ersten Anlagenkomponenten.

Fernwärme gibt es in Landshut bereits seit 2012. Der Startschuss fiel mit dem Umbau der ehemaligen Müllverbrennungsanlage am Lurzenhof im Landshuter Osten in ein Biomasseheizkraftwerk (BMHKW). Das Fernwärmenetz Landshut Ost ist jedoch völlig unabhängig von der neuen Energiezentrale und vom Fernwärmenetz Landshut West.

Bild von links: Stadtrat Ludwig Zellner, Stadträtin Elke März-Granda, Oberbürgermeister Alexander Putz, Zweiter Bürgermeister Dr. Thomas Haslinger, Werkleiter Jürgen Fürst, Stadtrat Klaus Pauli, Projektleiter Andreas Gruber, Bereichsleiter Michael Müller. © Stadtwerke Landshut

Ein Dankeschön für die fleißigste Schulbuslotsin: Rayan Halloum von der Staatlichen Wirtschaftsschule Landshut zeigte bisher den größten Einsatz im Rahmen des „cool2school“-Projekts. Sie hatte als erstes das Nachweisheft mit 50 Fahrten voll, bei denen sie als Schulbuslotsin mitgefahren ist. Für ihr außerordentliches Engagement erhielt die Schülerin eine kleine Anerkennung von den Stadtwerken Landshut, die sogenannte Sprinter-Prämie. Verkehrsbetriebsleiter Robert Schie und Michaela Leicht, Projektleiterin bei der Freiwilligenagentur Landshut (Fala), übergaben kürzlich das Präsent an die Schülerin im Beisein von Elisabeth Loher (Schulleitung) und Elisabeth Samereier (Betreuungslehrerin).

„cool2school“-Schulbuslotsen aus verschiedenen Landshuter Schulen fahren regelmäßig mit dem Bus zur Schule und helfen mit, an den Haltestellen und im Bus für ein friedliches Miteinander zu sorgen. Das dafür nötige Wissen erlangen die Teilnehmer in mehreren Kursen zum Schuljahresbeginn. Die Jugendlichen erhalten eine Grundausbildung durch die Verkehrswacht und ein Aufbauseminar über Zivilcourage durch die Polizei. Darin lernen die Schüler zum Beispiel, wie sie in kritischen Situationen richtig reagieren.

„Es macht mir vor allem Spaß, den Busfahrern zu helfen“, sagt die Schülerin über ihre Motivation, warum sie bei „cool2school“ mitmacht. Bei den Busfahrten hat sie auch ein Auge für ältere Fahrgäste. „Wenn jemand älteres im Bus ist und keinen Sitzplatz hat, bitte ich jüngere darum, einen Platz frei zu machen.“ Aggressive Situationen habe sie bisher noch nicht erlebt, berichtet die Wirtschaftsschülerin.

Auch in den kommenden Monaten wird die Achtklässlerin als Schulbuslotsin unterwegs sein. Zum Schuljahresende bekommen alle Schulbuslotsen dann für ihr freiwilliges, soziales Engagement eine Bestätigungsurkunde und eine kleine Belohnung als Dank für ihr Ehrenamt. Pro Schuljahr sind rund 40 Jugendliche regelmäßig als Schulbuslotse unterwegs.

„cool2school“ wird seit 2008 von der Fala in Kooperation mit den Stadtwerken Landshut, der Verkehrswacht, der Polizeiinspektion Landshut sowie von den teilnehmenden Schulen organisiert und von der Dominik-Brunner-Stiftung finanziell gefördert. Informationen über das Projekt gibt es bei der Fala unter info@freiwilligen-agentur-landshut.de.

Bild: von links: Elisabeth Samereier, Robert Schie, Rayan Halloum, Michaela Leicht und Elisabeth Loher. © Stadtwerke Landshut

Auch 2024 zählen die Stadtwerke Landshut wieder zu den „Top-Lokalversorgern“ für die Sparten Strom und Gas. Ausschlaggebend für die Auszeichnung bei der Erhebung von Strom- und Gastarifen ist dabei das Beurteilungsverfahren der Internetplattform „Energieverbraucherportal“. Faire Energie mit regionalem Mehrwert berechtigt Versorgungsunternehmen, das Prüfetikett „Top-Lokalversorger“ zu tragen. Die Auszeichnung gehe nur an Versorger, die über einen günstigen Preis und gesetzliche Vorgaben hinaus einen Mehrwert für ihre Kunden bieten: „Sie übernehmen Verantwortung bei der Versorgung der Gesellschaft und gestalten diese aktiv mit“, erklärt das Energieverbraucherportal. Die Stadtwerke Landshut haben zum zehnten Mal an der Umfrage teilgenommen.

Neben dem Preis werden bei Energieversorgern in ganz Deutschland weitere Felder unter die Lupe genommen: Der Prüfkatalog für das Top-Lokalversorger-Siegel fragt neben Lieferspektren, Preisen und Zertifikaten auch zum Beispiel die Qualität der Kommunikation sowie soziale Engagements im regionalen Umfeld eines EVU ab. Neu hinzugekommen sind die Kriterien „Energiewende“ und „Digitalisierung“. Um die Auszeichnung kann man sich bewerben. Wer die Prüfkriterien nicht erfüllt, wird nicht ausgezeichnet.

„Die Auszeichnung bestätigt, dass wir unseren Kundinnen und Kunden ein stimmiges Gesamtpaket aus Preis, Leistung und Qualität anbieten“, sagt Werkleiter Jürgen Fürst. Rund 500 Menschen arbeiten tagtäglich daran, dass Landshuts Einwohner jederzeit mit Energie und Wasser versorgt sind, ihr Abwasser gereinigt wird, die Stadtbusse fahren, das Stadtbad und die Parkhäuser zur Verfügung stehen. Energie ist eben mehr als Energie.

 

E-Mobilisten sparen als Ökostrom-Kunden bei den Stadtwerken Landshut doppelt. Bisher konnte der monatliche Zählergrundpreis des Ökostrom-Tarifs durch die Zusatzvereinbarung E-Mobilität halbiert werden. Am Jahresende gibt es noch eine Rückvergütung oben drauf – für das Jahr 2024 beträgt der Betrag zusätzlich 50 Euro zur halben Zählergrundgebühr. Möglich macht dies das Bundesimmissionschutzgesetz und die Bundesimmissionsschutzverordnung. Damit belohnt die Bundesregierung die Einsparung von Treibhausgasemissionen.

Besitzer eines Elektroautos helfen aktiv, klimaschädliche Treibhausgasemissionen zu reduzieren und können für ihr Fahrzeug am Handel sogenannten Treibhausgas-Quoten (THG-Quoten) teilnehmen. E-Mobilisten können ihre CO2-Einsparungen zertifizieren lassen und an quotenpflichtige Unternehmen verkaufen. Für die Veräußerung einer pauschalierten Strommenge eines Elektrofahrzeugs im Quoten-Handelssystem gibt es dann einen finanziellen Ausgleich.

Bei den Stadtwerken Landshut können Halter eines E-Fahrzeugs über die Zusatzvereinbarung E-Mobilität und die Übertragungsvereinbarung am THG-Quotenhandel teilnehmen. Die Abwicklung und die Registrierung beim Umweltbundesamt übernehmen die Stadtwerke. Mit der Verbrauchsabrechnung zum Jahresende wird dann die Rückvergütung des Pauschalbetrags von 50 Euro verrechnet. Diese flexible Komponente wird jährlich neu festgelegt. Dazu ist jährlich eine erneute Zustimmung nötig, die von den Stadtwerken automatisch bei allen Teilnehmern abgefragt wird. Erfolgt keine weitere Zustimmung, erlischt die geschlossene Zusatzvereinbarung E-Mobilität ebenfalls.

Die THG-Prämie gibt es für jedes registrierte und zugelassene Elektrofahrzeug einmal pro Kalenderjahr. Wer ein gebrauchtes Fahrzeug kauft, sollte sich beim Vorbesitzer erkundigen, ob dieser das Fahrzeug schon registriert hat. Ist das der Fall, kann der neue Besitzer die THG-Quote erst im Folgejahr beantragen.

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Die Stadtwerke Landshut beweisen auch in unruhigen Zeiten ihre Zuverlässigkeit: Der Verbrauchspreis je Kilowattstunde (kWh) bleibt für Stadtwerke-Stromkunden im Netzgebiet der Stadtwerke Landshut weiterhin stabil. Und das, obwohl sich die Energiepreise an der Strombörse insgesamt nach wie vor auf einem hohen Niveau befinden. Aufgrund der langfristig angelegten Energiebeschaffung können die Stadtwerke die unbeständigen Marktsituationen an der Energiebörse immer noch ausgleichen. Im Tarifvergleich mit anderen Stromlieferanten bleiben die Stadtwerke Landshut auch 2024 einer der günstigsten Stromversorger vor Ort.

Beim Grundpreis ist allerdings ab 1. Januar 2024 eine Erhöhung um 1,11 Euro (brutto) pro Monat erforderlich. Über diese Erhöhung informierte Werkleiter Jürgen Fürst die Mitglieder des Werksenats unter Vorsitz des Zweiten Bürgermeisters Dr. Thomas Haslinger in der jüngsten Sitzung am Dienstagnachmittag. Hintergrund der Preisanpassung sind gestiegene Kosten für den Messstellenbetrieb. Dieser ist für die Bereitstellung des Stromzählers zuständig. Der Grundpreis ist vom Verbrauch unabhängig und in den monatlichen Abschlägen enthalten. Die Erhöhung des Grundpreises um 1,11 Euro erfolgt über alle Tarife im Netzgebiet der Stadtwerke. In anderen Netzgebieten, also bei den Regio-Stromtarifen der Stadtwerke, kann die Preisanpassung aufgrund unterschiedlicher Netzentgelte anders ausfallen. „Alle betroffenen Kunden erhalten bis Mitte November dazu ein Schreiben mit den entsprechenden Informationen“, kündigte Fürst an.

Den Gaspreis halten die Stadtwerke Landshut indes sowohl beim Verbrauchspreis als auch beim Grundpreis bis auf Weiteres über alle Tarife stabil. „Im bayernweiten Vergleich der Grundversorgungstarife sind wir ebenfalls unter den preisgünstigen Versorgern zu verorten“, erläuterte Fürst.

Bei der Linie 14 wird ein Teil der Fahrten „bedarfsorientiert“ über ein Anruftaxi angeboten. Das heißt, nur wenn ein Fahrgast fahren möchte, wird die Fahrt aufgenommen – im Fall der Linie 14 arbeiten die Stadtwerke Landshut mit zwei ortsansässigen Taxiunternehmen zusammen. So ist sichergestellt, dass nur dann ein Fahrzeug unterwegs ist, wenn es nötig ist. Das spart Kosten für die Allgemeinheit und schont das Klima.

Was bedeutet Anruftaxi und wie funktioniert das?

Der Linienabschnitt der Linie 14 zwischen Wolfsteinerau und Dirnau ist tagsüber durch ein sehr geringes Fahrgastaufkommen geprägt. Aus diesem Grund wird ein Teil des Fahrtenangebots außerhalb des Berufs- und Schülerverkehrs über ein Anruftaxisystem bedient (im Fahrplan mit T und TF markiert).
Alle von Montag bis Freitag zu erwartenden stärker ausgelasteten Fahrten werden von den Stadtwerken Landshut mit einem Linienbus durchgeführt (im Fahrplan durchgängig weiß). An  Samstagen finden ausschließlich bedarfsorientierte Taxifahrten statt. An Sonn- und Feiertagen finden wie bisher keine Fahrten statt.

Und so geht´s: Wenn Sie zu einer Uhrzeit fahren möchten, die im Fahrplan mit einem T oder TF gekennzeichnet sind, können Sie bis zu 45 Minuten vor Fahrtbeginn bei einem Partner-Taxiunternehmen anrufen und mitteilen, an welcher Haltestelle Sie zusteigen und an welcher Sie aussteigen möchten. Telefonnummer:  Taxi Barta GmbH: 0179/9520029 oder 0151/10201050 | Taxi-Ruf Landshut: 0871/430660 oder 0176/55404714
Das Taxi holt Sie zur entsprechenden Uhrzeit an der Einstiegshaltestelle ab und fährt Sie entlang des Verlaufs der Linie 14 in die gewünschte Richtung. Die Fahrpreise sind die gleichen wie im Bus. Es gilt der Gemeinschaftstarif des Landshuter Verkehrsverbunds (LAVV). Ein Einzelfahrschein für Erwachsene kostet zurzeit zum Beispiel 2,40 Euro. Wer eine Wochen-, Monats-, Halbjahres- oder Jahreskarte sowie ein Deutschlandticket hat, braucht nur seinen Fahrschein vorzeigen.

Wichtig, zu wissen:

Das Taxi holt Sie nicht zuhause ab, denn es dient als Ersatz für einen Bus. Ansonsten wäre das eine Taxifahrt, die Sie komplett selbst bezahlen müssen.

Wer kann das Anruftaxi nutzen?

Das Anruftaxi kann nur zu den Fahrten und Zeiten bestellt werden, die im Fahrplan mit T oder TF gekennzeichnet sind. Das Anruftaxi kann jeder nutzen, der aus dem Bereich zwischen den Haltestellen Wolfsteinerau und Duniwang kommt und in Richtung Altstadt fahren möchte. Und jeder, der aus Richtung Altstadt kommt und in den Bereich zwischen den Haltestellen Duniwang und Wolfsteinerau möchte.

Wichtig, zu wissen:

An den in den Fahrplänen rot markierten Haltestellen und Uhrzeiten kann je nach Fahrtrichtung entweder ausschließlich ein- oder ausschließlich ausgestiegen werden, denn in diesem  Streckenabschnitt fahren auch Busse anderer Linien, die genutzt werden können, zum Beispiel die Linie 3. Zwischen den Haltestellen Duniwang und Wolfsteinerau darf hingegen ein- und ausgestiegen werden.

Stellt der Taxifahrer einen Fahrschein aus?

Fahrgäste die bei Fahrtbeginn noch keinen Fahrschein vorzeigen können, bezahlen im Taxi den Preis für eine „Einzelfahrkarte Erwachsene“ oder „Einzelfahrkarte Ausbildungstarif“ entsprechend dem Fahrpreis des Landshuter Verkehrsverbunds (LAVV) der Tarifstufe 1. Aktuell sind das 2,40 Euro bzw. 1,50 Euro. Sie erhalten eine Quittung über den Betrag des Fahrscheins, mit dem Sie bei  Bedarf auch umsteigen können. Die Quittung ist 90 Minuten lang gültig.

Wichtig, zu wissen:

Zeitkarten (zum Beispiel Wochenkarten) können Sie nicht im Taxi kaufen. Diese müssen in den Vorverkaufsstellen (zum Beispiel im Stadtwerke-Kundenzentrum in der Altstadt 74) gekauft werden.

Gibt es zusätzliche Schulbuslinien?

Für Schüler, die zwischen Wolfsteinerau und Duniwang ein- oder aussteigen möchten, werden die Schulbuslinien 540, 553 und 560 verlängert. Sie fahren ab bzw. bis Wolfsteinerau.

Während der Hauptsaison am Badesee Gretlmühle ist die Bedienung ausschließlich mit Linienbussen nach festen Fahrplanzeiten ohne vorherige Anmeldung angedacht (voraussichtlich in den Monaten Juli und August). Eine Information hierzu erfolgt noch gesondert.

Aktuelle Meldungen zum Linienverkehr im Stadtbus-Netz werden laufend auf hier auf unserer Homepage veröffentlicht. Außerdem halten wir Sie auch über unsere SWLApp, Facebook und Instagram auf dem Laufenden.