Stromausfall behoben
Heute Nachmittag gab es im Landshuter Westen gegen 15:45 Uhr einen Stromausfall. Betroffen waren der Rennweg und umliegende Straßen. Die Versorgung war um 16:08 Uhr größtenteils wieder hergestellt. Um 16:16 Uhr waren alle Haushalte wieder mit Strom versorgt.
Seit 1. Mai können Badegäste schon wieder ihre ersten Bahnen im Sportbecken ziehen. Ab Samstag, 16. Mai 2026, sind ab 8 Uhr alle Becken geöffnet: Die Freibad-Saison im Stadtbad beginnt und das Areal ist damit wieder ein Ort für lange Sonnennachmittage, erste Schwimmversuche oder sportliche Bahnen am Morgen.
Neuerungen gibt es vor allem hinter den Kulissen: Ein Teil des Gastronomiebereichs wurde renoviert. Ebenso wurden die Wasserleitungen im Freibad und die restlichen Außenduschen erneuert. Und zum Sonnen wurden 40 neue Liegen beschafft.
Fitness- und Yoga-Freunde dürfen sich auf zusätzliche Angebote freuen: Die Volkshochschule Landshut bietet ab Mitte Juli einen Kurs Power Yoga im Stadtbad an und in Kooperation mit dem Fitnessstudio CleverFit ist ein Aktionstag in Planung.
Das Freibad ist ab dem 16. Mai montags bis freitags von 6 bis 21 Uhr sowie an Wochenenden und Feiertagen von 8 bis 21 Uhr geöffnet. Die Saisonkarte für Erwachsene kostet 110 Euro, Stadtwerke-Stromkunden erhalten 20 Euro Rabatt. Weitere Ticketpreise sind auf www.stadtwerke-landshut.de abrufbar.
Lässt sich im Stadtgebiet Erdwärme für die Versorgung mit Fernwärme nutzen? Die Stadtwerke Landshut halten die Voraussetzungen dafür für vielversprechend. Um diese Frage zu beantworten, wird der Untergrund in Landshut im Herbst 2026 mit einer sogenannten Seismik-Messung auf seine geothermischen Potenziale untersucht. Darüber informieren die Stadtwerke alle Interessierten am Dienstag, 19. Mai 2026 ab 18.30 Uhr im Salzstadel (Steckengasse). Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Mit der Seismik-Messung wollen die Stadtwerke Landshut von einer Fachfirma ein geologisches Modell erstellen lassen. Die Ergebnisse helfen später dabei, einzuschätzen, ob und wo in Landshut eine Nutzung von Erdwärme wirtschaftlich sinnvoll ist.
Bei der Messung fahren spezielle Vibrationsfahrzeuge, sogenannte Vibrotrucks, entlang zuvor geplanter Routen durch das Stadtgebiet. Über Rüttelplatten erzeugen die Fahrzeuge leichte Vibrationen. Die dadurch entstehenden Schallwellen breiten sich im Untergrund aus und werden von verschiedenen Gesteinsschichten unterschiedlich reflektiert. Kleine Erdmikrophone entlang der Strecke, sogenannte Geophone, zeichnen das Echo auf. Aus den Daten entsteht anschließend ein geologisches Modell des Untergrunds.
Beim Info-Abend im Salzstadel werden offene Fragen zur Seismik-Messung und zum Geothermie-Projekt beantwortet. Interessierte erfahren, wie das Verfahren funktioniert, was während der Messarbeiten im Stadtgebiet passiert und ob Vibrationen oder Einschränkungen für Anwohner zu erwarten sind. Zudem werden die wissenschaftlichen Erkenntnisse erläutert, die mit der Messung gewonnen werden sollen.
Nach Abschluss der Messungen werden die Daten ausgewertet und wissenschaftlich interpretiert. Erst danach kann beurteilt werden, ob die Untersuchungen ein wirtschaftlich tragfähiges Ergebnis liefern. Eine mögliche Umsetzung des Projekts hängt anschließend von weiteren Untersuchungen, den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sowie den Entscheidungen der zuständigen Gremien ab.
Weitere Informationen: www.stadtwerke-landshut.de/geothermie/
Ab 4. Mai setzen die Stadtwerke den Ausbau der Fernwärme in der Unteren Altstadt fort. Auf einer Länge von rund 40 Metern wird die Fernwärmeleitung erweitert und die bestehende Wasserleitung erneuert. Die Arbeiten erstrecken sich vom Hauptwachgässchen bis zur Hausnummer 90 (Tchibo-Filiale).
Ursprünglich war ein Baubeginn am 13. April geplant. Da allerdings ein Kran noch zwei Wochen länger stehen bleibt, wurde der Baubeginn um zwei Wochen verschoben.
Die Baustellenplanung ist sehr anspruchsvoll, da sich in diesem Bereich die zentrale Bushaltestelle der Altstadt befindet. Um den Busverkehr weiterhin aufrechtzuerhalten, werden die Arbeiten in zwei Bauabschnitten durchgeführt.
Zunächst wird im ersten Bauabschnitt die Wasserleitung verlegt, anschließend folgt der Bau der Fernwärmeleitung. Danach wird die Oberfläche wieder gepflastert. Erst nach dem vollständigen Abschluss dieses ersten Abschnitts beginnt Bauabschnitt 2 – in derselben Reihenfolge. Dieses Vorgehen stellt sicher, dass die Busse während der gesamten Bauzeit weiterhin in der Altstadt halten können, wenn auch mit leicht versetzten Haltestellen. Die wichtigen Umsteigebeziehungen bleiben damit erhalten. Eine Umleitung der Buslinien ist nicht erforderlich.
Der Abschluss der Arbeiten bis Ende Juni vorgesehen. Wie bei Bauprojekten in der historischen Altstadt üblich, kann es witterungsbedingt oder aufgrund archäologischer Funde zu Verschiebungen im Bauzeitenplan kommen.
Zwischen Leitungsgraben und den Geschäften bleibt stets ausreichend Abstand, sodass alle Läden durchgehend zugänglich sind und ein Stadtbummel jederzeit möglich bleibt. Für die Erstellung von Hausanschlüssen muss jedoch auch der Gehweg gekreuzt werden. Hier werden Grabenbrücken verlegt, sodass Fußgänger trotzdem passieren können. Auch der Verkehr kann während der Bauzeit aufrechterhalten werden.
Ursprünglich war geplant, die Arbeiten anschließend in Richtung Herrengasse fortzuführen. Dies ist vorerst nicht mehr geplant – solange es für diesen Bereich nicht ausreichend Anschlussnehmer gibt, um einen wirtschaftlich sinnvollen Weiterbau zu ermöglichen.
Auch im Jahr 2026 zählen die Stadtwerke Landshut wieder zu den „Top-Lokalversorgern“ in den Sparten Strom und Gas. Basis der Auszeichnung ist das bundesweite Beurteilungsverfahren der Internetplattform „Energieverbraucherportal“, das Energieversorger über ein umfangreiches Bewertungssystem miteinander vergleicht.
Mit dem Siegel werden Versorgungsunternehmen ausgezeichnet, die ihren Kunden nicht nur einen günstigen Energiepreis bieten, sondern darüber hinaus einen regionalen und gesellschaftlichen Mehrwert schaffen. „Sie übernehmen Verantwortung bei der Versorgung der Gesellschaft und gestalten diese aktiv mit“, erklärt das Energieverbraucherportal. Die Stadtwerke Landshut nahmen bereits zum zwölften Mal an der Erhebung teil.
Für das Siegel werden Energieversorger nicht allein nach Tarifen und Preisstrukturen beurteilt. Das Energieverbraucherportal hat ein Bewertungssystem entwickelt, das sich an Vorgaben von Verbraucherschutzorganisationen orientiert und eine Reihe zusätzlicher Kriterien berücksichtigt. Dazu zählen unter anderem Qualität, Service, Nachhaltigkeit und Vertrauen. Auch ökologische Aspekte, Datenschutz, Transparenz sowie regionales gesellschaftliches Engagement fließen in das Punktesystem ein. Neu hinzugekommen sind die Bereiche „Energiewende“ und „Digitalisierung“.
„Als Stadtwerke sind wir Teil dieser Stadt. Unser Anspruch ist es, die Menschen hier zuverlässig zu versorgen und gleichzeitig regionale Werte zu stärken“, sagt Werkleiter Jürgen Fürst. Gleichzeitig betont er: „Diese Auszeichnung ist auch ein Erfolg unserer Mitarbeitenden, die täglich dafür sorgen, dass die Versorgung in Landshut rundläuft.“ Über 500 Menschen arbeiten bei den Stadtwerken daran, dass die Bürger jederzeit mit Strom, Gas, Fernwärme und Wasser versorgt sind, das Abwasser gereinigt wird, die Stadtbusse fahren und Einrichtungen wie Stadtbad und Parkhäuser zur Verfügung stehen.
Im Kundenzentrum der Stadtwerke sind vermehrt Hinweise von aufmerksamen Kunden eingegangen, dass sich in der Stadt Verteter als vermeintliche Kooperationspartner der Stadtwerke ausgeben. Diese Vertreter versuchen mit dreisten Methoden, persönliche Daten zu erfragen und Öko-Stromverträge abzuschließen. Dabei geben sie vor, Zählerstände abzulesen, erfragen Bankdaten oder versuchen auf anderem Wege an sensible Informationen der Anwohner zu gelangen.
Wichtig: Die Stadtwerke führen keine Haustürgeschäfte durch und arbeiten nicht mit anderen Stromanbietern zusammen.
Sicherheitshinweise der Stadtwerke:
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Seien Sie bei Vertretern an der Haustür generell vorsichtig.
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Vor Ort an der Tür gibt es keine Möglichkeit, Preise in Ruhe zu vergleichen.
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Unterschreiben Sie keine Verträge zwischen Tür und Angel.
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Geben Sie keine Details Ihrer Stromrechnung oder persönliche Daten an Fremde weiter.
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Lassen Sie sich von der Person einen amtlichen Ausweis zeigen und notieren Sie sich vorsorglich den Namen.
Sollten Sie dennoch einen Vertrag unterschrieben haben, können Sie Ihr gesetzliches 14-tägiges Widerrufsrecht nutzen.
Bei Fragen oder Unsicherheiten stehen Ihnen die Mitarbeiter der Stadtwerke gerne zur Verfügung:
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Kundenzentrum in der Altstadt 74
(Mo. bis Fr. 9:00 – 18:00 Uhr, Sa. 9:00 – 13:00 Uhr) -
Telefon: 0800 0871 871 (kostenfrei aus dem deutschen Festnetz)
Ladesäulen für Elektrofahrzeuge mit einer Ladeleistung von 3,7 kW bis 11 kW sind lediglich anzeigepflichtig. Über 11 kW sind diese genehmigungspflichtig. Auch Wallboxen welche auf 11 kW begrenzt wurden, sind genehmigungspflichtig. Die Genehmigung wird in der Regel erteilt. Die Anmeldung von Ladeeinrichtungen erfolgt in der Regel durch ein eingetragenes Installationsunternehmen.
Bei der Installation von Ladesäule über 11 kW ist zu beachten, dass in der Anmeldung an das Niederspannungsnetz durch Ihren Elektriker auch der übrige Leistungsbedarf im Objekt berücksichtigt ist. Das heißt, Ihr Elektrounternehmen muss eine gleichzeitig benötigte Anschlussleistung angeben. Sprechen Sie dazu mit Ihrem Elektrofachbetrieb.
Die Anmeldung einer Ladeeinrichtung für zuhause erfolgt in jedem Fall über das Anlagenportal.
Bitte beachten Sie: Abhängig von der bereits angeschlossenen Leistung kann auch eine nur anzeigepflichtige Ladesäule zu einer Leistungserhöhung im Hausanschluss führen. Dabei ist dann die Anmeldung durch einen Elektriker unter dem Netzanschlussportal erforderlich.
Anschluss von Ladesäulen in Mehrfamilienhäusern:
Ladesäulen in Mehrfamilienhäusern sind grundsätzlich nach Rücksprache mit Eigentümer und Hausverwaltungen über ein Elektrounternehmen mit einer Leistungsangabe anzumelden. Danach prüfen die Stadtwerke die Verwendbarkeit des Hausanschlusses und informieren bei Bedarf über die weiteren Schritte zur Leistungserhöhung.
Bei mehreren Ladesäulen sollte die Verwendung eines Lademanagements in Betracht gezogen werden. Ihr Elektrofachbetrieb informiert Sie sicherlich gerne darüber.
Hinweis: Die Stadtwerke Landshut verkaufen oder montieren keine Ladesäulen.
Die Verwendung des Hausanschlusses und die Aufteilung der verfügbaren Leistung liegt nicht im Verantwortungsbereich der Stadtwerke Landshut. Die Eignung der Hausinstallation ist durch eine beauftragte Elektrofachfirma auf eigene Kosten prüfen zu lassen und bei Bedarf entsprechend anzupassen.
Übrigens: Wir fördern auch das Laden Ihres E-Fahrzeugs (Baterieelektrofahrzeug) bei Ihnen zuhause! Neben der Reduzierung der Grundgebühr um 50 % erhalten Sie für das Jahr 2025 zusätzlich über die THG-Quote von uns zurück.
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Die Stadtwerke Landshut passen zum 1. September 2025 die Wasserpreise an. Der Verbrauchspreis steigt um 0,23 Euro pro 1.000 Liter (entspricht einem Kubikmeter) von derzeit 1,86 Euro auf 2,09 Euro (brutto). Der Grundpreis für einen haushaltsüblichen Zähler der Kategorie Qn 2,5 erhöht sich um 1,51 Euro pro Monat (brutto). Für die Haushalte bedeutet dies – abhängig vom Wasserverbrauch – monatliche Mehrkosten von 2,47 Euro bei einem Verbrauch von 50 Kubikmeter pro Jahr (1-Personen-Haushalt) bis 4,39 Euro bei einem Verbrauch von 150 Kubikmetern pro Jahr (3- bis 4-Personen-Haushalt).
Grund für die Erhöhung sind deutlich gestiegene Betriebskosten, insbesondere durch höhere Energiekosten sowie umfangreiche Investitionen in die Modernisierung und den Ausbau der Wasserversorgung.
„Um die Versorgung dauerhaft zuverlässig und zukunftssicher gestalten zu können, müssen wir unsere Infrastruktur konsequent weiterentwickeln“, erklärt Werkleiter Jürgen Fürst. Die größten Investitionen fließen aktuell in den Ausbau des Leitungsnetzes und die Erweiterung des Wassergewinnungsgebiets Schlossberg. Dort ist der Bau eines neuen Brunnens vorgesehen. Zudem sollen ab 2026 Planungen zur zukunftsfähigen Ertüchtigung der Wasseraufbereitung an diesem Standort starten.
Auch am Pumpwerk Siebensee sind gezielte Maßnahmen zur Erhöhung der Betriebssicherheit und zur weiteren Automatisierung der Anlagen geplant. Ergänzend dazu werden notwendige Ersatzbeschaffungen vorgenommen. Außerdem wird die Rohrnetzüberwachung durch den Einsatz fernauslesbarer Geräuschlogger verbessert, die mögliche Störungen frühzeitig erkennen lassen.
Bereits abgeschlossen wurde die Erweiterung der Wasserspeicherung am Hochbehälter Annaberg – ein wichtiger Schritt zur Stabilisierung des Netzbetriebs und für eine leistungsfähige Infrastruktur.
Mit der neuen Preisstruktur bleiben die Landshuter Wasserpreise im regionalen Vergleich im unteren Mittelfeld. Der Preiserhöhung stimmte der Stadtrat in seiner letzten Plenumssitzung vor der Sommerpause einstimmig zu.
Eine Zählerablesung ist nicht zwingend erforderlich. Für eine stichtagsgenaue Abrechnung bei der Jahresabrechnung können Kunden ihren Zählerstand jedoch bis 31. August 2025 unter Angabe der Zählernummer und des Ablesedatums bequem über das Energiekundenportal in der SWLApp oder auf der Homepage übermitteln. Auch per E-Mail können Zählerstand, Zählernummer und Ablesedatum gesendet werden.
Sollte kein Zählerstand gemeldet werden, erfolgt eine computergesteuerte Gewichtung anhand des bisherigen Verbrauchsverhaltens. Die Abschläge werden nach der Jahresabrechnung im Januar angepasst. Wer diese schon vorher erhöhen möchte, kann dies ebenfalls im Energiekundenportal erledigen oder sich per E-Mail an die Stadtwerke wenden.
Preisblatt Wasser ab 01.09.2025
Um den Stadtteil Mitterwöhr besser vor Überflutungen bei Starkregenereignissen in Kombination mit Hochwasser der Isar zu schützen, errichten die Stadtwerke Landshut – Bereich Abwasser – ein neues Hochwasserpumpwerk mit einem Ablaufkanal in die Große Isar sowie einem vorgelagerten zusätzlichen Stauraumkanal am Ende der Breslauer Straße.
Standort und Zweck der Maßnahme
Das Pumpwerk entsteht am Ende der Breslauer Straße, unmittelbar nach dem Parkplatz des TV 64 Landshut, rechts neben der Zufahrtsstraße zum Campingplatz Mitterwöhr, kurz vor dem Ruderverein. Der Standort wurde nach umfassenden hydraulischen Berechnungen und Variantenuntersuchungen festgelegt.
Ziel der Baumaßnahme ist es, die Entlastung des Kanalnetzes im Bereich des Stauraumkanals in der Breslauer Straße auch bei extremen Wetterlagen zu gewährleisten, wenn eine reguläre Regenentlastung in die Isar nicht möglich ist. Beim Hochwasser 2013 war deutlich geworden, dass das bestehende System nicht ausreicht, um bei extremen Starkregenereignissen und gleichzeitig hohem Isarwasserstand Überflutungen durch Rückstau aus dem Kanalnetz zu verhindern.
Technische Umsetzung
Geplant sind:
- ein Überlaufbauwerk am Anfang des Parkplatzes
- ein ca. 145 Meter langer Stauraumkanal aus Stahlbeton (Durchmesser: 1,2 m) entlang der Breslauer Straße ab dem Parkplatzbeginn in Richtung Campingplatz
- ein Hochwasserpumpwerk mit drei Großpumpen à 500 Liter/Sekunde, mit Trommeldrehfilter zur mechanischen Reinigung und ein Drosselschacht
- ein ca. 60 Meter langer Entlastungskanal aus Stahlbeton (Höhe: 0,8 m, Breite: 1,75 m) mit Auslauf in die Große Isar
Alle Anlagenteile liegen unterirdisch, mit Ausnahme des holzverkleideten Betriebsgebäudes über dem Pumpwerk, das sich vor dem Ruderverein neben der Straße befinden wird. Der Entlastungskanal verläuft entlang des Fuß- und Wirtschaftswegs am Zaun des Rudervereins zur Isar hin.
Zeitplan und Bauphasen
Die Bauarbeiten starteten im April 2025 mit der Baustelleneinrichtung und vorbereitenden Maßnahmen wie der Umverlegung einer bestehenden Wasserleitung, weil sich diese auf der Trasse des geplanten Stauraumkanals befand. Außerdem wurde die Breslauer Straße im Zufahrtsbereich zu Ruderverein und Campingplatz als Baustraße verbreitert – diese bleibt bis Bauende bestehen.
Weiterer geplanter Ablauf im Überblick:
- Bis Ende Sommer 2025: Errichtung des Pumpbauwerks mit Spundwandverbau und Bau des Entlastungskanals zur Isar
- Ab Herbst 2025: Beginn mit Bau des Stauraumkanals in der Breslauer Straße sowie des Überlaufbauwerks am Parkplatz (Dauer voraussichtlich bis Frühjahr 2026)
- Installation von Schieber- und Ableitungsschächten
- Ab Anfrang 2026: Beginn der maschinen- und elektrotechnischen Ausrüstung des Pumpwerks, parallel zu den baulichen Arbeiten
- Rückbau der Baustraße und abschließende Straßenbauarbeiten
Die komplette Fertigstellung ist für Juni 2026 vorgesehen. Die Arbeiten erfolgen möglichst schonend für die Anlieger und sind in der Bauabfolge mit der Pächterin des Campingplatzes und des Rudervereins abgestimmt. Aus diesem Grund werden bis Ende des Sommers das Pumpbauwerk und der Ableitungskanal in die Isar gebaut, ab Herbst, wenn die Hauptreisezeit vorbei ist, wird dann der Stauraumkanal in der Zufahrtsstraße gebaut. Einschränkungen im Bereich des Parkplatzes sowie der Zufahrtsstraße zum Campingplatz sowie am Fuß- und Radweg entlang der Großen Isar sind leider zeitweise trotzdem notwendig.
Sicherheit und Energieversorgung
Die drei Pumpen haben eine elektrische Leistungsaufnahme von jeweils über 75 Kilowatt. Ein neu errichtetes Trafohäuschen gewährleistet eine zuverlässige Stromversorgung – auch bei Hochwasser. Für den Fall eines Stromausfalls besteht zudem die Möglichkeit, die Pumpen an ein Notstromaggregat anzuschließen.
Fazit
Die Stadtwerke Landshut investieren mit diesem Projekt rund drei Millionen Euro gezielt in den Schutz der Bevölkerung von Mitterwöhr. Das neue Pumpwerk wird künftig einen wichtigen Beitrag zur Hochwasser- und Starkregensicherheit in diesem sensiblen Bereich leisten.
Ab dem 6. Juni 2025 gelten neue gesetzliche Vorgaben für Stromverträge. Eine rückwirkende An- oder Abmeldung ist dann nicht mehr möglich.
Was ändert sich?
Die Bundesnetzagentur hat neue technische Standards und Fristen eingeführt. Der sogenannte „Lieferantenwechsel in 24 Stunden“ sorgt dafür, dass der Wechsel des Stromanbieters künftig innerhalb eines Werktages abgeschlossen sein muss.
Deshalb ist ab dem 6. Juni 2025 nur noch eine Anmeldung oder Abmeldung mit einem Datum in der Zukunft möglich.
Was bedeutet das für Sie?
Anmeldung vor dem Einzug
Bitte melden Sie sich rechtzeitig vor dem Einzug bei uns. So profitieren Sie vom ersten Tag an von Ihrem gewählten Stromtarif.
Ohne Anmeldung sind Sie automatisch in der Grundversorgung – diese ist meist teurer.
Abmeldung vor dem Auszug
Melden Sie sich mindestens 14 Tage vor dem Auszug ab, um unnötige Kosten zu vermeiden. Sie zahlen Stromkosten, bis Sie sich abgemeldet haben – auch wenn Sie schon ausgezogen sind.
Ihre Vorteile bei frühzeitiger Meldung:
- Keine doppelten Kosten
- Reibungsloser Wechsel ohne Versorgungslücken
Was bleibt gleich?
- Ihre Vertragslaufzeiten und Kündigungsfristen ändern sich nicht.
- Ein vorzeitiger Vertragswechsel ist weiterhin nur zum Ablauf des bestehenden Vertrags möglich.
So einfach geht’s:
- Spätestens 14 Tage vor dem Ein- oder Auszug
- Kontakt mit den Stadtwerken Landshut aufnehmen
- Zählerstand zum Übergabetag dokumentieren und per E-Mail oder über das Energie-Kundenportal übermitteln
Bei Fragen helfen wir Ihnen gerne weiter. Kontaktieren Sie unser Kundenservice-Team telefonisch oder per E-Mail – wir unterstützen Sie rund um Ihren Umzug.
