Dank an ehrenamtliche Konfliktlöser

az Projekt „cool2school“ ist auch nach 15 Jahren weiterhin erfolgreich: Seit 2008 sind in den Stadtbussen der Stadtwerke Landshut freiwillige und ehrenamtliche Schulbuslotsen unterwegs, um auf dem Schulweg in den Stadtbussen und an den Haltestellen für Ordnung zu sorgen und Konflikte zu schlichten. Für ihre freiwillige Tätigkeit erhielten die engagierten Schulbuslotsen zum Schuljahresende am Mittwochvormittag, 19.07.2023, von Michaela Leicht, Projektleiterin bei der Freiwilligenagentur Landshut (Fala), im Rahmen einer kleinen Abschlussfeier im Stadtbad eine Urkunde als Dank für ihr ehrenamtliches Engagement.

„Sie leisten einen wichtigen Beitrag zum respektvollen Umgang untereinander und sorgen damit für mehr Wohlfühlen und Sicherheit auf den Schulwegen, an den Haltestellen und im Bus “, sagte Stadtrat Ludwig Zellner, der auch den Dank der Stadt und des Oberbürgermeisters Alexander Putz überbrachte. Schon allein mit ihrer Präsenz zeigten die Schulbuslotsen eine Wirkung, sodass sich Rangeleien unter den Schülern von vorneherein viel weniger entwickeln.

Dem Dank für das ehrenamtliche Engagement schlossen sich Werkleiter Jürgen Fürst und Verkehrsbetriebsleiter Robert Schie an. Die Schulbuslotsen unterstützen mit ihren Einsätzen vor allem auch die Busfahrer, die gerade im hochfrequentierten Schulbusverkehr nicht immer alles sehen können. Die Stadtwerke Landshut belohnten die Schüler mit Blick auf die bevorstehende Ferienzeit mit einer kleinen Aufmerksamkeit – die Schüler durften zwischen einer 10er Karte für das Stadtbad oder einer kostenlosen August-Monatsfahrkarte für die Stadtbusse wählen und wurden zu einem Mittagessen ins Stadtbad eingeladen.

Wie werden die Schüler zu Schulbuslotsen? Die Fala organisiert jeweils am Schuljahresanfang eine Grundausbildung durch die Verkehrswacht. Nach einem Aufbauseminar über Zivilcourage durch die Polizei nehmen die Schüler ihr Ehrenamt anschließend permanent wahr. Sie stehen hierbei in engem Kontakt mit ihrer Schule, der Fala und dem Verkehrsbetrieb der Stadtwerke Landshut. Dass die ehrenamtlichen Schulbuslotsen in brenzligen Situationen zur Deeskalation beitragen und die Busfahrer unterstützen, darin sind sich Stadtwerke und Verkehrswacht einig.

Das „Cool2School“-Projekt wird von der Fala in Kooperation mit den Stadtwerken Landshut, der Verkehrswacht und der Polizeiinspektion Landshut organisiert und von der Dominik-Brunner-Stiftung finanziell gefördert.

Im Schuljahr 2022/2023 beteiligten sich die Staatliche Wirtschaftsschule, die Mittelschule Schönbrunn, die Staatliche Realschule, das Hans-Carossa-Gymnasium und das Hans-Leinberger-Gymnasium. Auch im kommenden Schuljahr wird das Projekt fortgeführt. Informationen darüber erhalten Interessierte im Sekretariat ihrer Schule und bei der Projektkoordinatorin Michaela Leicht per E-Mail unter ml@freiwilligen-agentur-landshut.de oder telefonisch unter 0871/20662735.

Noch wenige Tage, dann können Schwimmer ihre ersten Bahnen unter freien Himmel im 50-Meter-Becken ziehen: Am Samstag, 29.04.2022, öffnet ab 8 Uhr das Sportbecken im Stadtbad Landshut. Ab Montag, 8. Mai 2023, wird dann das Mehrzweckbecken, das im Winter als Außenbecken dient, für eine Woche geschlossen und für den Start der Freibad-Saison vorbereitet. Diese beginnt am Samstag, 13. Mai 2023. Bis 12. Mai ist das Hallenbad geöffnet.

Die weiteren Freibad-Becken (Schwimmer-, Kinderbecken sowie die Planschinsel für Kleinkinder) und das gesamte Schwimmschul-Areal werden ebenfalls bis zum 13. Mai für die Badegäste hergerichtet sein. Die 80-Meter-Rutsche, Kleinkinderrutschen, Beach-Volleyball-Felder, Sand- und Matschanlage, Hängematte, Bodentrampolin, Barfußpfad und weitere Spielgeräte werden auf Vordermann gebracht, der Rasen getrimmt, Sträucher gestutzt, die Pflastersteine dampfgestrahlt, Sonnensegel aufgezogen, Liegestühle aufgestellt, Pflanzkübel mit bunten Blumen und Gräsern bestückt.

Im Anschluss hoffen alle auf warme und sonnige vier Monate, damit die Badegäste die Sonnenstrahlen und die Bewegung im Wasser genießen können.

Geöffnet ist das Freibad ab 13. Mai 2023 montags bis freitags von 6 bis 21 Uhr, samstags, sonntags und feiertags von 8 bis 21 Uhr. Badeschluss ist jeweils um 20.30 Uhr, Kassenschluss um 20 Uhr. Die Saisonkarte für Erwachsene kostet 110 Euro, Stadtwerke-Stromkunden erhalten 20 Euro Rabatt pro Haushalt (nicht mit anderen Ermäßigungen kombinierbar). Preise für alle weiteren Tickets sind auch unter szabadtéri úszómedence abrufbar.

az Sauna ist bis zum 30. Juni freitags bis dienstags von 8 bis 21 Uhr geöffnet. Am Freitag ist Damentag, am Dienstag Herrentag. Von Juli bis Ende August ist Sauna-Sommerpause.

Die Gemeinde Kumhausen weitet die Busanbindung des Ortsteils Preisenberg aus. Alle Fahrten der Linie 1 beginnen und enden ab 01.04.2023 in Preisenberg. Bisher war für einige Fahrten am Rathaus die End- bzw. Starthaltestelle. Der Ortsteil Preisenberg ist inzwischen allerdings so gewachsen, das sich die Gemeinde entschloss, die Anbindung an den Öffentlichen Nahverkehr zu verbessern. Zusätzlich wird in Preisenberg eine neue Haltestelle „Ahrnfeldstraße“ eingerichtet zwischen Haltestelle „Mohnstraße“ und Haltestelle „Ziegelfeldstraße“. Letztere hieß bisher „Niederkam“. Um Verwechslungen mit der Regionalbushaltestelle „Niederkam“ zu vermeiden, wird die Stadtwerke-Haltestelle ab 01.04. in „Ziegelfeldstraße“ umbenannt. Auch in der „Alten Siedlung“ Kumhausen gibt es ab April Änderungen: Die Bedienung der Haltestellen Ahorn- und Buchenstraße entfällt von Montag bis Freitag.

Ab 1. April 2023 wird die Sauna der Stadtwerke um zwei Tage mehr geöffnet. Dann gibt es dienstags wieder einen Herrentag und freitags einen Damentag, so wie es vor der Änderung der Öffnungszeiten war. Mittwochs und donnerstags bleibt die Sauna jedoch nach wie vor geschlossen. Wegen Maßnahmen zur Energieeinsparung wurden die Saunaöffnungszeiten im September 2022 zunächst auf drei Tage beschränkt. Von Samstag bis zum 30. Juni ist die Sauna dann freitags bis dienstags von 8 bis 21 Uhr geöffnet. Kassenschluss ist um 20 Uhr. Von Juli bis Ende August ist Sommerpause.

Die SWLApp gibt es kostenlos zum Download im App- und PlayStore. Mit der SWLApp haben Busfahrgäste und Energiekunden der Stadtwerke Landshut einen Alltagshelfer rund um Mobilität und wichtige Infos jederzeit zur Hand. Verbindungs- und Fahrplanauskunft, Informationen zu Busumleitungen, eine Auslastungsanzeige der Parkhäuser, einen Störungsmelder: Die SWLApp vereint diese und viele weitere Funktionen in einer App für Landshut – mehr erfahren…

Ein Dankeschön für die Schnellste: Magdalena Staudacher (2. v. r.) von der Staatlichen Realschule Landshut war bisher die fleißigste Schulbuslotsin im Rahmen des „cool2school“-Projekts. „Sie hatte als erstes das Nachweisheft über 50 Fahrten voll, bei denen sie als Schulbuslotsin mitgefahren ist“, sagt Julia Haro (l.), „cool2school“-Projektleiterin bei der Freiwilligen Agentur Landshut (Fala). Für ihren Fleiß erhielt die Schülerin eine kleine Anerkennung von den Stadtwerken Landshut, die sogenannte Sprinter-Prämie. Verkehrsbetriebsleiter Robert Schie (2. v. l.) und Julia Haro von der Fala übergaben kürzlich das Präsent an die Schülerin im Beisein von Realschuldirektorin Sabine Welzenbach (r.).

„cool2school“-Schulbuslotsen aus verschiedenen Landshuter Schulen fahren regelmäßig mit dem Bus zur Schule und helfen mit, an den Haltestellen und im Bus für ein friedliches Miteinander zu sorgen. Das dafür nötige Wissen erlangen „cool2school“-Teilnehmer in mehreren Kursen zum Schuljahresbeginn. Sie erhalten eine Grundausbildung durch die Verkehrswacht und ein Aufbauseminar über Zivilcourage durch die Polizei. Darin lernen die Jugendlichen zum Beispiel, wie sie in kritischen Situationen richtig reagieren. „Was man in den Kursen lernt, hilft auch in anderen Situationen“, sagt die Schülerin. Auch in den kommenden Monaten wird die Zehntklässlerin als Schulbuslotsin unterwegs sein.

Zum Schuljahresende bekommen alle Schulbuslotsen dann für ihr freiwilliges, soziales Engagement eine Bestätigungsurkunde und eine kleine Belohnung als Dank für ihr Ehrenamt.

„cool2school“ wird seit 15 Jahren von der Fala in Kooperation mit den Stadtwerken Landshut, der Verkehrswacht, der Polizeiinspektion Landshut sowie von den teilnehmenden Schulen organisiert und von der Dominik-Brunner-Stiftung finanziell gefördert. Informationen über das Projekt gibt es bei der Fala unter info@freiwilligen-agentur-landshut.de.

Die Haltestelle Burgparkplatz/Parkplatz Hofgarten wird seit 1. März 2023 wieder von der Linie 7 angefahren. Fahrgäste werden gebeten, sich vorab beim Fahrpersonal zu melden, wenn sie dort aussteigen möchten.

Seit 2018 ist der Betrieb des Verkehrslandeplatzes Landshut Ellermühle an die private Betreibergesellschaft Landen in Landshut GmbH übertragen. Da
Vermietung und Verpachtung nicht das Kerngeschäft der Stadtwerke Landshut ist, wird der Verkehrslandeplatz ab 01.01.2023 wieder vollständig der Stadt Landshut mit allen Rechten und Pflichten übergeben. Betrieben wird er jedoch weiterhin von der Landen in Landshut GmbH. Damit ist der Verkehrslandeplatz Landshut Ellermühle nach 22 Jahren wieder organisatorisch bei der Stadt eingegliedert.

Weihnachten leuchten gerne besonders Kinderaugen. Den Kindern im Kinderheim eine Freude zu bereiten, war das Ansinnen der Stadtwerke. Darum erhält das Caritas Kinderheim St. Vinzenz in diesem Jahr die Weihnachtsspende. „Das Geld können wir momentan wirklich gut gebrauchen“, freute sich Kinderheim-Leiterin Magdalena Dauer, als Werkleiter Armin Bardelle die Spende überreichte. Das Geld werde im Rahmen einer dringenden Sanierung eines der Häuser an der Marienstraße, das aus dem Jahr 1899 stammt, und der Einrichtung neuer Zimmer verwendet. „So haben die Kinder direkt und langfristig etwas davon“, erklärte die Einrichtungsleiterin.

In den insgesamt vier Häusern leben aktuell rund 50 Kinder. Sie kommen überwiegend aus der Region, häufig aus Familien mit suchtkranken Eltern. „Wir haben laufend Anfragen, ob wir noch weitere Kinder aufnehmen können“, berichtet Dauer. Aber damit die Kinder optimal betreut werden können, braucht es auch entsprechende Fachkräfte. „Die Suche nach Personal ist allgemein aufwändiger geworden“, sagt Dauer. Eine Tatsache, die Werkleiter Armin Bardelle bestätigte. Branchenübergreifend suchen Firmen und Einrichtungen nach Fachkräften. „Wir ermöglichen jedes Jahr vielen Jugendlichen, einen unserer interessanten Berufe zu lernen und die Übernahme-Chancen sind besser denn je“, betont der Stadtwerke-Chef. Die Weichen, sich für eine Ausbildung zu entscheiden, müssen in Schulen und Elternhäuser frühzeitig gestellt werden. „Insofern ist der Beitrag, den das Kinderheim mit seiner Betreuungs- und Erziehungsarbeit leistet, nicht hoch genug einzuschätzen, wenn sie die Kinder und Jugendlichen auf ihren Weg zum eigenständigen Leben vorbereiten.“

Wer die Arbeit des Caritas-Kinderheims St. Vinzenz in Landshut und den Kindern ebenfalls etwas zugute lassen kommen möchte, kann an das Spendenkonto DE71 7435 0000 0000 0278 47 unter dem Stichwort „Kinderheim Spende“ einen Betrag überweisen.

Die Kläranlage Landshut-Dirnau steht vor einem umfassenden Umbau. Hintergrund ist, dass die Reinigungsleistung hinsichtlich organischer Verunreinigungen und Stickstoff in der 1991 offiziell eingeweihten Anlage an ihre Grenzen stößt. Die bestehenden Reinigungsverfahren können nur mit hohem Zeit- und Energieaufwand eine gute Reinigungsleistung erzielen. Das Abwasser durchläuft dabei mehrmals den Reinigungszyklus bis letztendlich der Stickstoff genügend abgebaut worden ist. Die zulässigen Grenzwerte wurden vom Gesetzgeber darüber hinaus reduziert, sodass die erforderlichen Reinigungszyklen für den Stickstoffabbau enorm viel Energie benötigen. Das lässt die Betriebskosten und letztlich die Abwassergebühren steigen.

Die bestehende zweistufige biologische Reinigung in der Kläranlage sollte also wesentlich effizienter sein. Um das zu erreichen, wird die bislang zweistufige biologische Reinigung zu einer einstufigen Verfahrensweise umgebaut. Darin wird neben den organischen Verunreinigungen auch der Stickstoff eliminiert. Dieser entweicht als ungefährliches Gas in die Luft.

Durch eine 20-prozentige Verbesserung des Stickstoffabbaus werden voraussichtlich rund 70 Kilogramm weniger Stickstoff pro Tag in die Isar eingeleitet. Das ist gut für die Isar und ihre Fische, denn Stickstoff führt zu einer Überdüngung der Gewässer, was wiederum den Fischen sehr zu schaffen macht. Zudem wird die CO2-Bilanz des Klärwerks deutlich verbessert, weil ein geringerer Stromverbrauch für die Anlage nötig ist.

An dem Projekt arbeiten die Stadtwerke mit den Fachplanern schon seit 2018. Die Planungen sind sehr umfangreich. Die Ausführungsplanung ist inzwischen fast fertig und Förderungen sind beantragt. Aktuell werden die Leistungsverzeichnisse für die Ausschreibung erstellt und erforderliche Genehmigungen eingeholt. Die Ausschreibungen sollen veröffentlicht werden, sobald die Stadtwerke eine Rückmeldung über die Förderungen erhalten haben.

Insgesamt rechnen die Stadtwerke mit einem Investitionsvolumen zwischen 35 und 37 Millionen Euro (ohne Fördermittel). Aktuelle Baukostensteigerungen wurden in den Berechnungen bereits berücksichtigt. Mit dem Bau möchten die Stadtwerke idealerweise Ende 2023 beginnen. Bis zur Fertigstellung dauert es voraussichtlich etwa drei bis vier Jahre.