Schulbusse fahren wieder

Die Schülerlinien der Tarifzone 100 und 199 (Bedienungsgebiet der Stadtwerke Landshut) fahren ab Montag, 27.04.2020, wieder laut Fahrplan. Außer den Fahrten der Hochschullinie X33 verkehren dann wieder alle Schülerlinien zu den gewohnten Zeiten. Aufgrund der Maskenpflicht müssen alle Fahrgäste den Mund-Nasen-Bereich mit einer Maske, einem Tuch oder einem Schal bedecken.

Was ist sonst noch zu beachten? Die vordere Einstiegstür bleibt zunächst noch bis auf Weiteres geschlossen. Der Einstieg in den Bus erfolgt über die hinteren Türen. Der Fahrerbereich ist auch weiterhin zum Fahrgastbereich abgesperrt. Dadurch ist der Fahrer geschützt und darf ohne Maske fahren. Ein Fahrscheinverkauf im Bus findet vorübergehend nicht statt. Die Kontrollen im Bus sind ebenfalls ausgesetzt.

Für die Einhaltung des Mindestabstandes im Bus ist jeder Fahrgast eigenverantwortlich. Die Stadtwerke weisen darauf hin, dass sie nicht vorhersagen und nicht beeinflussen können, wo und auf welcher Linie wie viele Fahrgäste fahren. Sollte der Mindestabstand vorübergehend nicht möglich sein, sollten sich die Fahrgäste möglichst nicht von Angesicht zu Angesicht gegenüberstehen.

Unabhängig davon bitten die Stadtwerke darum, generell die Hygieneregeln und insbesondere die Husten- und Nießetikette zu beachten.

Neben den Schülerlinien fahren auch die Stadtlinien laut Fahrplan. Diese sind insbesondere für Schüler relevant, deren Unterricht früher endet oder später anfängt. Die Fahrpläne sind unter мобильность abrufbar. Auch die Apps „Bayern Fahrplan“, „Wohin-Du-willst“ und „DB-Navigator“ enthalten die Abfahrts- und Ankunftszeiten. Sowohl über die Homepage der Stadtwerke als auch über die Apps können Abfahrts- und Ankunftsort bzw. die jeweiligen Haltestellen eingegeben und die dafür geeignetste Linie samt Umsteigemöglichkeiten ermittelt werden.

Der Abendlinien- sowie Sonn- und Feiertagsbetrieb ruht weiterhin. Die Ausgangsbeschränkung gilt in Bayern weiterhin vorerst bis 3. Mai. Wann diese Linien wieder fahren, hängt davon ab, ob die Ausgangsbeschränkung aufgehoben oder noch einmal verlängert wird.

Die Stadtwerke bereiten derzeit auf dem Dreifaltigkeitsplatz im Zentrum Landshuts die Inbetriebnahme einer provisorischen Trafostation vor. Die bestehende Station muss im Zuge des Bauvorhabens „Moserbräu“ zurückgebaut werden. Denn an dieser Stelle wird in Zukunft die Zu- und Abfahrt einer mehrgeschossigen Tiefgarage sein, die zu dem umfangeichen Sanierungs- und Neubauvorhaben gehört.

Die provisorische Trafostation kommt wieder weg, sobald der Komplex „Moserbräu“ fertig gestellt ist. Eine neue, feste Station wird dann in der neuen Tiefgarage integriert sein.

Die derzeitige Trafostation steht dort seit 1982 und versorgt grundsätzlich den Bereich des Dreifaltigkeitsplatzes sowie die Obere Altstadt. Bei geplanten Abschaltungen wegen Wartungen an einer der umliegenden Trafostationen oder auch im Falle einer Störung eines anderen Trafos übernimmt die Station am Dreifaltigkeitsplatz auch weitere Versorgungsbereiche. Diese können zum Beispiel sein: Die Alte Bergstraße, der Grätzberg und weitere Gebäude der Altstadt und der Ländgasse.

Das Provisorium wird auf der Grünfläche des Dreifaltigkeitsplatzes etwa zwei bis drei Jahre stehen bleiben. Um die Station aufstellen und in Betrieb nehmen zu können, ist natürlich die Erdung wichtig. Diese wurde schon vorbereitet. Dafür schaufelte der Baggerfahrer eine rund 90 cm tiefe rechteckige Fläche frei.

Die Aushubarbeiten begleitet die Untere Denkmalschutzbehörde mit einer Grabungsfirma. Schließlich befindet sich dort ein geschichtsträchtiger Boden – unter anderem befand sich da im Mittelalter das Judenviertel mit Synagoge und späterer Dreifaltigkeitskirche. Ein mittelalterlicher Mauerrest kam bei den Aushubarbeiten schon zum Vorschein. Er bleibt für die Nachwelt erhalten: Die Erdung für die provisorische Trafostation wurde daran vorbeigelegt und der Mauerrest wird wieder unter dem Erdreich verschwinden.

Die provisorische Station wird in ein paar Tagen aufgestellt. Sobald diese in Betrieb ist, wird die bestehende Trafostation von den Stadtwerken Landshut ausgebaut und entkernt. Anschließend wird die Gebäudehülle vom Bauherrn abgebrochen.

Aufnahmen von den Aushubarbeiten sind auch auf dem YouTube-Kanal der Stadtwerke Landshut опубликован.

Am Sonntagabend gab es aufgrund von zwei Kurzschlüssen einen Stromausfall in Landshut. Gegen 20.30 Uhr war die Stromversorgung wieder überall hergestellt.

Die Stadtwerke schließen bis auf Weiteres ihre Servicestellen. Betroffen sind das Kundenzentrum in der Altstadt 74 sowie der Infopunkt am Bahnhof. Auch die Stadtwerke-Zentrale an der Christoph-Dorner-Straße sowie alle anderen Betriebsstätten sind ab sofort nur noch für die Mitarbeiter und nicht mehr für die Öffentlichkeit zugänglich. „Diese Maßnahmen ergreifen wir, weil das öffentliche Leben seitens der Staatsregierung heruntergefahren wird und wir unseren Beitrag leisten. Vor allem aber auch, weil wir ein systemkritischer Betrieb sind und wir die Versorgungssicherheit aller gewährleisten müssen. Damit schützen wir auch ein Stück weit unsere Belegschaft“, erklärt Werkleiter Armin Bardelle.

Die Stadtwerke bitten ihre Kunden daher, ihre Anliegen per Post oder per E-Mail an info@stadtwerke-landshut.de zu senden. Telefonisch sind die Stadtwerke unter der Service-Nummer 0800 0871 871 (kostenfrei aus dem dt. Festnetz, Mobilfunk ggf. abweichend) montags bis freitags von 08:00 bis 18:00 sowie samstags von 09:00 bis 13:00 Uhr erreichbar.

Fahrscheinverkauf nochmal eingeschränkt: Keine Kontrolle in den Bussen

Durch die Schließung bei den Servicestellen entfallen bei den Stadtwerken zwei wesentliche Vorverkaufsstellen für die Bustickets. Bereits seit Samstag werden keine Fahrscheine mehr über die Busfahrer verkauft, um die Ansteckungsgefahr mit dem Corona-Virus für Fahrgäste und Fahrpersonal zu minimieren. Aufgrund der neuen Situation gelten im Linienverkehr des Landshuter Verkehrsverbunds (LAVV) ab dem 17.03.2020 bis auf Weiteres folgende Regelungen:

Angesichts der außergewöhnlichen Situation und in Abstimmung mit dem bayerischen Verkehrsministerium hat sich der LAVV zu diesem Schritt entschlossen.

Zum besseren Schutz des Fahrpersonals und der Fahrgäste gegen Infektion mit dem Corona-Virus verzichten die Busunternehmer des Landshuter Verkehrsverbunds auf den Fahrkartenverkauf im Bus.

Aufgrund der Situation gelten im Linienverkehr des Landshuter Verkehrsverbunds (LAVV) ab dem 17.03.2020 bis auf Weiteres folgende Regelungen:

Angesichts der außergewöhnlichen Situation und in Abstimmung mit dem bayerischen Verkehrsministerium hat sich der LAVV zu diesem Schritt entschlossen.

Ab Montag bleiben alle Schulen und Kitas geschlossen. Deswegen fahren bis mindestens 17. April keine Busse der Schüler- und Berufslinien im Bedienungsgebiet der Stadtwerke Landshut. Das betrifft alle 500er-Linien in der Tarifzone 100 des LAVV. Alle anderen Linien (Stadt-, Abend- und Expresslinien) fahren weiterhin regulär.

Die Stadtwerke Landshut haben im ÖPNV genauso wie in der Energie- und Wasserversorgung sowie der Abwasserentsorgung einen besonderen Versorgungsauftrag. Es gibt viele Menschen, die auf den ÖPNV angewiesen sind. Aktuell spricht seitens des Gesundheitsamts nichts dagegen, die Stadtbusse zu nutzen. Die Busse werden täglich intensiv gereinigt. Die Stadtwerke appellieren allerdings an die Eigenverantwortung und Rücksichtnahme der Fahrgäste, die Husten- und Nies-Etikette und vor allem die Handhygiene einzuhalten.

Das Stadtbad Landshut wird ab Samstag, 14.03.20, vorsorglich vorübergehend geschlossen. Hintergrund ist, dass derzeit größere Menschenansammlungen vermieden werden sollen. Da im Stadtbad naturgemäß viele Menschen zusammenkommen, ist die Schließung eine reine vorbeugende Maßnahme. Grippe- und auch die Coronaviren können nach derzeitigem Kenntnisstand nicht über chlorhaltiges Schwimmbadwasser übertragen werden. Die Stadtwerke Landshut werden für die Dauerkartenbesitzer, deren Karte noch bis Mitte Mai gültig ist, eine Regelung überlegen und über die örtlichen Medien und der Stadtwerke-Homepage informieren. Wie lange das Stadtbad vorsorglich geschlossen bleibt, ist derzeit noch nicht klar.

Die Versorgungssicherheit der Bürger hat bei den Stadtwerken oberste Priorität. Die Stadtwerke Landshut haben daher für alle Versorgungsbereiche und für die Abwasserentsorgung mehrstufige Maßnahmenpläne erstellt, um die Energie- und Wasserversorgung sowie die Abwasserentsorgung auch im Ernst- bzw. Notfall sicherstellen zu können. Die Maßnahmen greifen individuell je nach Lage und werden kontinuierlich den neuen Gegebenheiten angepasst.

Am Montagabend, 09.03.2020,  kam es in Piflas zu einem halbstündigen Stromausfall. Ursache war ein Kurzschluss in einem Stromkabel im Bereich der Konrad-Adenauer-/Ecke Marienburger Straße. Die Störungsmeldung ging bei den Stadtwerken um ca. 20.50 Uhr ein. Der Bereitschaftsdienst kümmerte sich sofort um die Entstörung und konnte die Stromversorgung bis ca. 21.20 Uhr wieder sicherstellen.

Dawod Mohammadi war der Schnellste: Der Schüler der Mittelschule Schönbrunn aus der achten Klasse hatte sein Nachweisheft unter allen Schülern des Projekts „cool2school“ als erstes gefüllt. Das bedeutet, dass er als erstes 50 Mal ehrenamtlich im Bedarfsfall für Ruhe und Ordnung an den Bushaltestellen und im Schulbus sorgte. Für seinen Fleiß erhielt Dawod Mohammadi von den Stadtwerken Landshut im Rahmen einer Feierstunde mit der Schulleitung und der Freiwilligenagentur Landshut (Fala) eine kleine Anerkennung, die sogenannte „Sprinter-Prämie“.

„Die Sprinter-Prämie geht zum ersten Mal an einen Schulbuslotsen aus der Mittelschule Schönbrunn“, freute sich Fala-Projektleiterin Gabriele Maresch. „Dieses Schuljahr haben wir hier eine besonders starke Gruppe“, sagte Maresch und bedankte sich bei allen Schulbuslotsen sowie der „cool2school“-Betreuungslehrerin Verena Schwingenschlögl und Schulrektor Hans-Jörg Sedlmeier für deren Engagement. Die Unterstützung aus der Lehrerschaft fördere die Akzeptanz unter den Jugendlichen.

Die Schulbuslotsen fahren regelmäßig mit dem Bus zur Schule und helfen mit, an den Haltestellen und im Bus für ein friedliches Miteinander zu sorgen. Das dafür nötige Wissen erlangen „cool2school“-Teilnehmer in verschiedenen Kursen zum Schuljahresbeginn. Darin lernen die Jugendlichen auch, wie sie in kritischen Situationen richtig reagieren.

Das „cool2school“-Projekt wird seit zwölf Jahren von der Fala in Kooperation mit den Stadtwerken Landshut, der Verkehrswacht, der Polizeiinspektion Landshut sowie von den teilnehmenden Schulen organisiert und von der Dominik-Brunner-Stiftung finanziell gefördert.

Die Fala kümmert sich jeweils am Schuljahresanfang um eine Grundausbildung durch die Verkehrswacht. Nach einem Aufbauseminar über Zivilcourage durch die Polizei nehmen die Schüler ihr Ehrenamt permanent wahr. Sie stehen hierbei in engem Kontakt mit der Schule, der Fala und dem Verkehrsbetrieb der Stadtwerke Landshut. Zum Schuljahresende bekommen die Schulbuslotsen dann für ihr freiwilliges, soziales Engagement eine Bestätigungsurkunde und eine kleine Belohnung als Dank für ihr Ehrenamt.

 

Bild: Die Schulbuslotsen der Mittelschule Schönbrunn mit Dawod Mohammadi (Mitte), Betreuungslehrerin Verena Schwingenschlögl (links) Verkehrsbetriebsleiter Robert Schie, Werkleiter Armin Bardelle (3. Reihe Mitte), Fala-Projektleiterin Gabriele Maresch und Schulrektor Hans-Jörg Sedlmeier (von rechts). © Stadtwerke Landshut

Die Stadtwerke Landshut haben wieder das Prädikat „Top-Lokalversorger“ für die Sparten Strom und Gas erhalten. Ein unabhängiges Internetportal, das seit 2008 Energieanbieter mit herausragend verbraucherfreundlichen Angeboten auszeichnet, verlieh den Stadtwerken das Zertifikat am 13. Januar 2020.

Ausschlaggebend für die Auszeichnung bei der Erhebung von Strom- und Gastarifen ist dabei das Beurteilungsverfahren der Internetplattform „Energieverbraucherportal“. Neben dem Preis nimmt das Unternehmen die Energieversorger in weiteren Feldern unter die Lupe: beim Umweltengagement, beim regionalen Engagement und bei der Servicequalität. Im lokalen Versorgungsgebiet haben die Stadtwerke zum Auswertungszeitpunkt in den Bereichen Strom und Gas einen der ersten drei Plätze auf dem Tarifvergleichsranking des Energieverbraucherportals belegt. Die Auszeichnung gehe nur an Versorger, bei denen das Preis-/Leistungspaket stimmt und die transparent und verantwortungsvoll in den jeweiligen Energiesparten umgehen. Die Stadtwerke Landshut haben zum siebten Mal an der Umfrage teilgenommen.

„Die Auszeichnung bestätigt erneut die hohe Leistung der Mitarbeiter der Stadtwerke Landshut und den Mehrwert für Kunden, die auf ihren regionalen Versorger setzen“, sagt Bardelle. Über 400 Mitarbeiter arbeiten tagtäglich daran, das die Einwohner jederzeit mit Energie und Wasser versorgt sind, das Abwasser gereinigt wird, die Stadtbusse fahren, das Stadtbad und die Parkhäuser zur Verfügung stehen. „Zudem geben wir pro Jahr mehrere Millionen Euro für Aufträge aus, die Firmen aus Landshut und Umgebung ausführen. Das bedeutet, dass das Geld auch der Region wieder zu Gute kommt“, sagt der Stadtwerke-Chef.

Die Stadtwerke Landshut versenden derzeit rund 60.000 Rechnungen für Strom, Erdgas, Fernwärme, Wasser- und Abwasser an ihre Kunden.

Trotz der vielen rechtlichen Vorgaben, die Energieversorger grundsätzlich bei der Darstellung der Rechnung berücksichtigen müssen, sind die Stadtwerke bestrebt, die Rechnungen möglichst kundenfreundlich und verständlich zu gestalten. Sollten dennoch Fragen zu Bestandteilen auf der Jahresverbrauchsabrechnung offen sein, gibt es eine interaktive Rechnungserklärung auf der Homepage. Dort wird erläutert, was die einzelnen Elemente auf der Rechnung bedeuten.

Je nach Höhe des Verbrauchs ergibt sich eine Gutschrift oder Nachzahlung. Die Verbrauchsdaten von 2019 bilden die Grundlage für die Berechnung der Abschlagsraten für 2020. Für die künftigen Abschlagsraten werden Preisänderungen bereits berücksichtigt. Die künftigen Abschlagsraten errechnet ein spezielles Computerprogramm.

Fragen beantwortet selbstverständlich auch das Team des Kundenzentrums in der Altstadt 74, telefonisch unter Service-Nummer 0800 0871 871 (kostenfrei aus dem dt. Festnetz) oder per E-Mail unter info@stadtwerke-landshut.de. Da über 60.000 Abrechnungen versandt werden, bitten die Stadtwerke um Verständnis, wenn es vorübergehend zu Engpässen kommt und die Beantwortung der Fragen länger als gewöhnlich dauern kann. Es wird aber sichergestellt, dass jede Anfrage bearbeitet wird.

Änderungen und Korrekturen können auch in den folgenden Wochen erledigt werden. Viele Angelegenheiten, zum Beispiel Erhöhung der monatlichen Abschlagsrate, lassen sich auch über das Online-Kundenportal auf der Homepage ändern (www.stadtwerke-landshut.de/kundenportal).

Was sind häufig gestellte Fragen zur Jahresabrechnung? Darüber gibt das Team des Stadtwerke-Kundenservices Auskunft: https://youtu.be/hQpDsbCeZ3A.