Zwei Personen, die im Hallenbad schwimmen.

Stadtbad vorsorglich geschlossen

Ab Montag bleiben alle Schulen und Kitas geschlossen. Deswegen fahren bis mindestens 17. April keine Busse der Schüler- und Berufslinien im Bedienungsgebiet der Stadtwerke Landshut. Das betrifft alle 500er-Linien in der Tarifzone 100 des LAVV. Alle anderen Linien (Stadt-, Abend- und Expresslinien) fahren weiterhin regulär.

Die Stadtwerke Landshut haben im ÖPNV genauso wie in der Energie- und Wasserversorgung sowie der Abwasserentsorgung einen besonderen Versorgungsauftrag. Es gibt viele Menschen, die auf den ÖPNV angewiesen sind. Aktuell spricht seitens des Gesundheitsamts nichts dagegen, die Stadtbusse zu nutzen. Die Busse werden täglich intensiv gereinigt. Die Stadtwerke appellieren allerdings an die Eigenverantwortung und Rücksichtnahme der Fahrgäste, die Husten- und Nies-Etikette und vor allem die Handhygiene einzuhalten.

Das Stadtbad Landshut wird ab Samstag, 14.03.20, vorsorglich vorübergehend geschlossen. Hintergrund ist, dass derzeit größere Menschenansammlungen vermieden werden sollen. Da im Stadtbad naturgemäß viele Menschen zusammenkommen, ist die Schließung eine reine vorbeugende Maßnahme. Grippe- und auch die Coronaviren können nach derzeitigem Kenntnisstand nicht über chlorhaltiges Schwimmbadwasser übertragen werden. Die Stadtwerke Landshut werden für die Dauerkartenbesitzer, deren Karte noch bis Mitte Mai gültig ist, eine Regelung überlegen und über die örtlichen Medien und der Stadtwerke-Homepage informieren. Wie lange das Stadtbad vorsorglich geschlossen bleibt, ist derzeit noch nicht klar.

Die Versorgungssicherheit der Bürger hat bei den Stadtwerken oberste Priorität. Die Stadtwerke Landshut haben daher für alle Versorgungsbereiche und für die Abwasserentsorgung mehrstufige Maßnahmenpläne erstellt, um die Energie- und Wasserversorgung sowie die Abwasserentsorgung auch im Ernst- bzw. Notfall sicherstellen zu können. Die Maßnahmen greifen individuell je nach Lage und werden kontinuierlich den neuen Gegebenheiten angepasst.

Am Montagabend, 09.03.2020,  kam es in Piflas zu einem halbstündigen Stromausfall. Ursache war ein Kurzschluss in einem Stromkabel im Bereich der Konrad-Adenauer-/Ecke Marienburger Straße. Die Störungsmeldung ging bei den Stadtwerken um ca. 20.50 Uhr ein. Der Bereitschaftsdienst kümmerte sich sofort um die Entstörung und konnte die Stromversorgung bis ca. 21.20 Uhr wieder sicherstellen.

Seit Anfang März wird schon fleißig geschrubbt und geputzt: Die Belegschaft vom Stadtbad bereitet gerade das Freibad für den Sommer vor. Saisonstart ist dieses Jahr am 16. Mai. Als erstes wird das Sportbecken mit seinem Zehn-Meter-Sprungturm hergerichtet. Den darin können Badegäste schon ab 1. Mai schwimmen. Das Hallenbad mit Umkleiden ist bis einschließlich 17. Mai geöffnet.

Die Freibad-Becken bleiben über den Winter mit Wasser gefüllt. Das schont die Edelstahlwände. Wenn sich der Start der Freibad-Saison nähert, wird das Wasser ausgelassen und das Stadtbad-Team rückt mit dem Dampfstrahler an. Bis zu einer Woche dauert die Reinigung von Boden und Wänden. Bis das Becken wieder voll ist, dauert es mehrere Stunden, im Falle des Sportbeckens sogar 24 Stunden.

Dawod Mohammadi war der Schnellste: Der Schüler der Mittelschule Schönbrunn aus der achten Klasse hatte sein Nachweisheft unter allen Schülern des Projekts „cool2school“ als erstes gefüllt. Das bedeutet, dass er als erstes 50 Mal ehrenamtlich im Bedarfsfall für Ruhe und Ordnung an den Bushaltestellen und im Schulbus sorgte. Für seinen Fleiß erhielt Dawod Mohammadi von den Stadtwerken Landshut im Rahmen einer Feierstunde mit der Schulleitung und der Freiwilligenagentur Landshut (Fala) eine kleine Anerkennung, die sogenannte „Sprinter-Prämie“.

„Die Sprinter-Prämie geht zum ersten Mal an einen Schulbuslotsen aus der Mittelschule Schönbrunn“, freute sich Fala-Projektleiterin Gabriele Maresch. „Dieses Schuljahr haben wir hier eine besonders starke Gruppe“, sagte Maresch und bedankte sich bei allen Schulbuslotsen sowie der „cool2school“-Betreuungslehrerin Verena Schwingenschlögl und Schulrektor Hans-Jörg Sedlmeier für deren Engagement. Die Unterstützung aus der Lehrerschaft fördere die Akzeptanz unter den Jugendlichen.

Die Schulbuslotsen fahren regelmäßig mit dem Bus zur Schule und helfen mit, an den Haltestellen und im Bus für ein friedliches Miteinander zu sorgen. Das dafür nötige Wissen erlangen „cool2school“-Teilnehmer in verschiedenen Kursen zum Schuljahresbeginn. Darin lernen die Jugendlichen auch, wie sie in kritischen Situationen richtig reagieren.

Das „cool2school“-Projekt wird seit zwölf Jahren von der Fala in Kooperation mit den Stadtwerken Landshut, der Verkehrswacht, der Polizeiinspektion Landshut sowie von den teilnehmenden Schulen organisiert und von der Dominik-Brunner-Stiftung finanziell gefördert.

Die Fala kümmert sich jeweils am Schuljahresanfang um eine Grundausbildung durch die Verkehrswacht. Nach einem Aufbauseminar über Zivilcourage durch die Polizei nehmen die Schüler ihr Ehrenamt permanent wahr. Sie stehen hierbei in engem Kontakt mit der Schule, der Fala und dem Verkehrsbetrieb der Stadtwerke Landshut. Zum Schuljahresende bekommen die Schulbuslotsen dann für ihr freiwilliges, soziales Engagement eine Bestätigungsurkunde und eine kleine Belohnung als Dank für ihr Ehrenamt.

 

Bild: Die Schulbuslotsen der Mittelschule Schönbrunn mit Dawod Mohammadi (Mitte), Betreuungslehrerin Verena Schwingenschlögl (links) Verkehrsbetriebsleiter Robert Schie, Werkleiter Armin Bardelle (3. Reihe Mitte), Fala-Projektleiterin Gabriele Maresch und Schulrektor Hans-Jörg Sedlmeier (von rechts). © Stadtwerke Landshut

Die Stadtwerke Landshut haben wieder das Prädikat „Top-Lokalversorger“ für die Sparten Strom und Gas erhalten. Ein unabhängiges Internetportal, das seit 2008 Energieanbieter mit herausragend verbraucherfreundlichen Angeboten auszeichnet, verlieh den Stadtwerken das Zertifikat am 13. Januar 2020.

Ausschlaggebend für die Auszeichnung bei der Erhebung von Strom- und Gastarifen ist dabei das Beurteilungsverfahren der Internetplattform „Energieverbraucherportal“. Neben dem Preis nimmt das Unternehmen die Energieversorger in weiteren Feldern unter die Lupe: beim Umweltengagement, beim regionalen Engagement und bei der Servicequalität. Im lokalen Versorgungsgebiet haben die Stadtwerke zum Auswertungszeitpunkt in den Bereichen Strom und Gas einen der ersten drei Plätze auf dem Tarifvergleichsranking des Energieverbraucherportals belegt. Die Auszeichnung gehe nur an Versorger, bei denen das Preis-/Leistungspaket stimmt und die transparent und verantwortungsvoll in den jeweiligen Energiesparten umgehen. Die Stadtwerke Landshut haben zum siebten Mal an der Umfrage teilgenommen.

„Die Auszeichnung bestätigt erneut die hohe Leistung der Mitarbeiter der Stadtwerke Landshut und den Mehrwert für Kunden, die auf ihren regionalen Versorger setzen“, sagt Bardelle. Über 400 Mitarbeiter arbeiten tagtäglich daran, das die Einwohner jederzeit mit Energie und Wasser versorgt sind, das Abwasser gereinigt wird, die Stadtbusse fahren, das Stadtbad und die Parkhäuser zur Verfügung stehen. „Zudem geben wir pro Jahr mehrere Millionen Euro für Aufträge aus, die Firmen aus Landshut und Umgebung ausführen. Das bedeutet, dass das Geld auch der Region wieder zu Gute kommt“, sagt der Stadtwerke-Chef.

Die Stadtwerke Landshut versenden derzeit rund 60.000 Rechnungen für Strom, Erdgas, Fernwärme, Wasser- und Abwasser an ihre Kunden.

Trotz der vielen rechtlichen Vorgaben, die Energieversorger grundsätzlich bei der Darstellung der Rechnung berücksichtigen müssen, sind die Stadtwerke bestrebt, die Rechnungen möglichst kundenfreundlich und verständlich zu gestalten. Sollten dennoch Fragen zu Bestandteilen auf der Jahresverbrauchsabrechnung offen sein, gibt es eine interaktive Rechnungserklärung auf der Homepage. Dort wird erläutert, was die einzelnen Elemente auf der Rechnung bedeuten.

Je nach Höhe des Verbrauchs ergibt sich eine Gutschrift oder Nachzahlung. Die Verbrauchsdaten von 2019 bilden die Grundlage für die Berechnung der Abschlagsraten für 2020. Für die künftigen Abschlagsraten werden Preisänderungen bereits berücksichtigt. Die künftigen Abschlagsraten errechnet ein spezielles Computerprogramm.

Fragen beantwortet selbstverständlich auch das Team des Kundenzentrums in der Altstadt 74, telefonisch unter Service-Nummer 0800 0871 871 (kostenfrei aus dem dt. Festnetz) oder per E-Mail unter info@stadtwerke-landshut.de. Da über 60.000 Abrechnungen versandt werden, bitten die Stadtwerke um Verständnis, wenn es vorübergehend zu Engpässen kommt und die Beantwortung der Fragen länger als gewöhnlich dauern kann. Es wird aber sichergestellt, dass jede Anfrage bearbeitet wird.

Änderungen und Korrekturen können auch in den folgenden Wochen erledigt werden. Viele Angelegenheiten, zum Beispiel Erhöhung der monatlichen Abschlagsrate, lassen sich auch über das Online-Kundenportal auf der Homepage ändern (www.stadtwerke-landshut.de/kundenportal).

Was sind häufig gestellte Fragen zur Jahresabrechnung? Darüber gibt das Team des Stadtwerke-Kundenservices Auskunft: https://youtu.be/hQpDsbCeZ3A.

Seit Januar 2020 gilt in den Landshuter Stadtbussen das City-Ticket der Deutschen Bahn. Mit diesem Ticket haben Bahnreisende ab einer Reisedistanz von mehr als 100 Kilometern die Möglichkeit, am Abfahrts- sowie am Zielort den Öffentlichen Personennahverkehr kostenlos zu nutzen. In Großstädten fallen darunter neben Bussen auch S-, U-Bahn und Tram. Weil kein zusätzlicher Fahrschein gelöst werden muss, gilt der Beitritt zum City-Ticket als Angebot einer einfachen und vor allem umweltfreundlichen Mobilität aus einer Hand.

Die Verbandsversammlung des Zweckverbandes Landshuter Verkehrsverbund (LAVV) hat den Beitritt für die Tarifzone 100 (Stadtgebiet Landshut, Altdorf, Ergolding und Kumhausen) zum City-Ticket bereits in der Juli-Sitzung 2019 einstimmig beschlossen. Die Umsetzung zum 1. Januar 2020 war der am frühest mögliche Termin.
Das City-Ticket wurde ursprünglich von der Deutschen Bahn gemeinsam mit dem Verband Deutscher Verkehrsunternehmen entwickelt und galt früher nur für BahnCard-Kunden. Das Angebot
wurde inzwischen auf andere Tickets für Fernreisende ausgeweitet und deckt die rund 130 größten und nachfragestärksten Städte und Tarifverbünde in Deutschland ab.

Bei den Stadtwerken weichen die Betriebszeiten über die Weihnachtsferien teilweise von den üblichen ab. Eine Ausnahme bildet die Netzleitstelle im Maxwehr, sie ist rund um die Uhr an sieben Tagen die Woche für die Bürger da.

Das Stadtwerke-Kundenzentrum in der Altstadt 74 ist über die Weihnachtsferien außerhalb der Feiertage sowie Heiligabend und Silvester zu den üblichen Servicezeiten geöffnet: montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr und samstags von 9 bis 13 Uhr. Die Stadtwerke-Zentrale an der Christoph-Dorner-Straße 9 ist vom 23. Dezember 2019 bis
1. Januar 2020 geschlossen.

The city buses run on Christmas Eve and New Year's Eve after the Saturday timetable. Scheduled service will be canceled on Christmas Eve around 5pm (the last departure from the line terminus is in case of doubt the one in the Saturday timetable before 5pm). On New Year's Eve, the old town is closed from 20.50 clock, so that the evening lines held in the Old Town at the stop "Postplatz" at the Holy Spirit Church and be redirected accordingly.

Das Stadtbad hat in den Ferien ebenfalls abweichende Öffnungszeiten: Es schließt am Heiligabend, am 25. Dezember, an Silvester und an Neujahr seine Pforten. Samstags sowie an den Sonn- und Feiertagen sind Hallenbad und Sauna von 8 bis 20 Uhr geöffnet. An allen anderen Tagen gelten für die Sauna die gewöhnlichen Öffnungszeiten. Das Hallenbad hat während der Ferien an den Vormittagen durchgehend geöffnet, da der Schulschwimmsport nicht stattfindet.

Die Stadtwerke Landshut sind neuerdings mit einem eigenen Kanal auf YouTube. „Mit kurzen Filmen möchten wir dort unsere zum Teil doch recht komplexen Themen anschaulich erklären“, sagt Marketingleiterin Susanne Franck. Der YouTube-Kanal ist ein weiteres Medium im Kommunikationsmix der Stadtwerke. „Jetzt brauchen wir noch viele Abonnenten.“

Wer den Stadtwerke-Kanal abonniert, erfährt Wissenswertes von den Stadtwerken und tut nebenbei Gutes: Wenn die Stadtwerke bis 29. Februar 2020 500 Abonnenten gewinnen, werden drei x 500 Euro an gemeinnützige Landshuter Vereine verlost.

Gemeinnützige Vereine, die ihren Vereinssitz in der Stadt Landshut haben und ihr Los für die 500 Euro in den Topf werfen möchten, konnten das über eine Nachricht per E-Mail an marketing@stadtwerke-landshut.de bis spätestens 31. Januar 2020 tun.  Jetzt läuft der Countdown für die Abonnentengewinnung bis Ende Februar.

Wenn die 500 Abonnenten am 29. Februar 2020 erreicht sind, erfolgt die Auslosung im März und die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt sowie unter current news auf www.stadtwerke-landshut.de und in der Juni-Ausgabe des NetzWerks released.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Es gelten die Teilnahmebedingungen der Stadtwerke Landshut vom 10.12.2019.

Die Weihnachtsspende der Stadtwerke geht in diesem Jahr an das Kinderkrankenhaus St. Marien in Landshut. Werkleiter Armin Bardelle übergab kürzlich einen Scheck über 1.500 Euro an Geschäftsführer Bernhard Brand.

Seit 100 Jahren erhalten Kinder und Jugendliche im Kinderkrankenhaus notwendige Hilfe. Rund 40.000 ambulante und 6.500 stationäre Behandlungen führen Ärzte und Krankenschwestern inzwischen pro Jahr durch. Das von der Kongregation der Solanusschwestern getragene Haus ist seit seiner Gründung im Jahr 1919 stetig gewachsen. Einst als Säuglingsheim eröffnet, hat sich die Kinderklinik bis heute zu einem Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin entwickelt und ist außerdem ein akademisches Lehrkrankenhaus der Ludwigs-Maximilian-Universität München.

Und die Klinik wächst weiter: Gerade wird ein neuer Trakt für die Erweiterung der Psychosomatik fertig gestellt. Für 26. Juni 2020 ist die Eröffnung geplant. „Die chronischen und psychischen Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen werden mehr, erfordern andere Behandlungskonzepte und wir möchten sie bestmöglich versorgen“, erklärte Brand. Der Schwerpunkt liegt dabei auf individualisierbaren Therapien, die für einen größeren Behandlungserfolg stehen. Zudem werden naturheilkundliche Behandlungen wie Akupunktur, Yoga oder Akupressur in größerem Umfang möglich sein. „Auch Hydrotherapie, also Wasseranwendungen, können wir in der neuen Psychosomatik zur Heilung anbieten“, sagte Brand. „Das Wasser dazu liefern die Stadtwerke“, ergänzte Bardelle augenzwinkernd.

„Die Kinderklinik leistet einen wichtigen Beitrag für eine lebenswerte Region und ist wie die Stadtwerke Teil der Daseinsvorsorge“, sagte Bardelle. „Das unterstützen wir gerne.“ Das Spendengeld möchte Brand in Ausstattung investieren, die zwar geplant, aber für die noch keine Mittel vorhanden sind. „Wir freuen uns sehr über Spenden, denn jeder Betrag hilft uns, dass wir den Kindern und Jugendlichen ein Umfeld anbieten können, in dem Heilung und Genesung unter besten Bedingungen möglich werden können.“, sagt Brand. „Es ist eine gute und sinnvolle Investition in die Zukunft.“

Weitere Infos über den Neubau der Psychosomatik und Spendenmöglichkeiten gibt es unter www.kinderkrankenhaus-landshut.de.