Sieben neue Ladesäulen
Sieben neue Normalladesäulen gibt es seit Ende Oktober in Landshut: Am Isargestade, am Regierungsplatz, eine zusätzliche zur Schnellladesäule auf der Grieserwiese, beim LINK-Gründerzentrum, am Parkplatz St. Pius, am St.-Vinzenz-Platz sowie an der Karlstraße beim Containerplatz. Außerdem wurden die Ladeeinrichtungen im Parkhaus Zentrum modernisiert, auch diese sind nun kostenpflichtig. Die Stromtankstellen im Parkhaus CCL und am Neckarplatz in Auloh werden bis Ende des Jahres zurückgebaut. Damit sind dann alle Ladepunkte der Stadtwerke kostenpflichtig. Übersicht aller E-Tankstellen im Stadtgebiet
Die Energiepreise in Deutschland sind im Jahr 2022 auf ein bisher noch nie dagewesenes Niveau gestiegen. Bislang konnten die Stadtwerke Landshut aufgrund der langfristig ausgelegten Energiebeschaffung Preiserhöhungen während des Jahres vermeiden. Die Reduzierung der EEG-Umlage zum 1. Juli 2022 gaben die Stadtwerke an ihre Kunden unmittelbar weiter. Zum Jahreswechsel müssen die Stadtwerke nun jedoch wie viele anderen Energieversorger die Strom- und Gaspreise ebenfalls anpassen.
Der Grund für die Strompreiserhöhung liegt an den anhaltend hohen Beschaffungspreisen, den gestiegenen Netzentgelten sowie an den Erhöhungen von gesetzlichen Umlagen. Ab dem 1. Januar 2023 kostet der Stadtwerke-Strom 6,16 Cent brutto pro verbrauchter Kilowattstunde (kWh) mehr. Der Grundpreis bleibt stabil. Dies gilt für alle Tarife im Netzgebiet der Stadtwerke Landshut.
In Summe bedeutet diese Preiserhöhung für einen Einpersonenhaushalt mit einem durchschnittlichen Verbrauch von 1.500 kWh pro Jahr eine Mehrbelastung von rund 7 Euro pro Monat im Vergleich zu den derzeit gültigen Preisen. Ein Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 2.800 kWh (Durchschnittsverbrauch eines Zweipersonenhaushalts) zahlt monatlich rund 14 Euro mehr. Ein Drei- bis Vierpersonenhaushalt mit einem jährlichen Verbrauch von 3.500 kWh muss mit einem Plus von rund 18 Euro pro Monat mehr rechnen.
Auch für die Erdgaspreise steht eine erneute Erhöhung an, da sich die Beschaffungskosten sowie die Netzentgelte weiter erhöht haben. Die Kilowattstunde für Erdgas kostet ab 1. Januar 2023 über alle Tarife 2,96 Cent mehr, Ökotarife können davon abweichen. Diese Mehrkosten sind eine direkte Folge stark gestiegener Marktpreise auf Grund der aktuellen Verfügbarkeit von Erdgas. Der Grundpreis sinkt um 3,12 € pro Jahr.
Im Vergleich zu den derzeit gültigen Erdgaspreisen kommen auf einen Einpersonenhaushalt mit einem Durchschnittsverbrauch von 7.000 kWh pro Jahr rund 17 Euro pro Monat Mehrbelastung hinzu. Ein Zweipersonenhaushalt mit einem durchschnittlichen Jahresverbrauch von 20.000 kWh muss mit rund 50 Euro pro Monat mehr rechnen und ein Drei- bis Vierpersonenhaushalt mit einem jährlichen Verbrauch von 35.000 kWh mit rund 86 Euro zusätzlich.
Die Gaspreiskrise führt zu großen und komplexen Herausforderungen, die der Bund erkannt hat und bereits erste finanzielle Entlastungen für Gaskunden so schnell wie möglich umsetzen möchte. Die Stadtwerke geben die im Oktober beschlossene Reduzierung der Mehrwertsteuer von 19 auf sieben Prozent sowie die Rücknahme der Gaspreisbeschaffungsumlage ihre Kunden selbstverständlich weiter. Für den November-Abschlag, der zum 1. Dezember fällig wird, erhalten alle Kunden in Kürze in einem separaten Schreiben eine neue Berechnung zusammen mit Informationen zur Erstattung des Dezember-Abschlags. Außerdem erhalten alle Kunden per Post ein Schreiben mit den Preisinformationen.
Wenn die Bühne zur Zeitmaschine wird: Der Verein WIR für Landshut e.V. veranstaltet im Rahmen eines großen sozialen Kulturprojekts von 8. bis 15. Dezember das Jugendensemble für Oliver Twist aus dem 19. Jahrhundert. Als einer der Sponsoren verlosen wir 3 x 2 Karten für die Vorstellung am 14.12. um 19 Uhr im Weißen Saal der Burg Trausnitz. Teilnehmen könne Sie ganz einfach, indem Sie die folgende Frage richtig beantworten:
Worum geht es in Charles Dickens‘ Roman „Oliver Twist“?
a) um einen Zirkusartisten, der mit seiner Familie die Welt erkundete
b) um das Schicksal vieler Kinder, die in Armenhäusern aufwuchsen
Wer sich nicht ganz sicher ist, der wird bestimmt auf der Homepage des Veranstalters fündig: https://wir-fuer-landshut.de/ Dort sind auch viele weitere Infos über das Projekt zu lesen.
Die Antwort bitte einfach bis 30.11.2022 mit dem Stichwort “Oliver Twist” im Betreff zusammen mit Ihrer Anschrift per Mail an gewinnspiel@stadtwerke-landshut.de oder per Post an die Christoph-Dorner-Straße 9, 84028 Landshut senden und schon sind Sie im Gewinnspieltopf. Die Karten werden im Anschluss per Post versendet. Wir wünschen allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern viel Glück!
Rechtliche Hinweise: Teilnahmeschluss ist der 30.11.2022 (Datum des Poststempels). Die an die Stadtwerke Landshut gesendeten Daten werden nicht gespeichert. Die Angaben werden ausschließlich zur Abwicklung des Gewinnspiels benötigt. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Die Stadtwerke-Belegschaft und deren Angehörige dürfen nicht mitmachen. Die Teilnahme über einen Gewinnspielservice oder Gewinnspielagenturen ist nicht erlaubt und führt zum Ausschluss. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Wassergymnastik für Senioren (Stadtwerke)
12.00 – 16.00 Uhr
Möglichkeit, Schwimmabzeichen zu absolvieren (Wasserwacht)
14.00 – 15.00 Uhr
Schnupperstunde: Tauchen (SC 53 Tauchabteilung)
15.00 Uhr
Turmspringen der Turngemeinde Landshut
16.00 – 17.00 Uhr
Schnupperstunde: Wettkampfschwimmen (SC 53)
18.00 – 23.00 Uhr
Diskoschwimmen mit DJ Ray Woods
Der Krieg in der Ukraine und die Turbulenzen auf den Energiemärkten stellen alle vor große Herausforderungen. Ausbleibende Erdgaslieferungen aus Russland und die unsichere geopolitische Weltlage haben die Preise auf den Energiemärkten in bisher ungeahnte Höhen getrieben. Um der Krise zu begegnen, hat die Bundesregierung ein ganzes Maßnahmenbündel auf den Weg gebracht, mit dem Ziel, die Versorgung zu sichern und Verbraucher bei den Kosten zu entlasten.
Die Stadtwerke Landshut haben es dank ihrer vorausschauenden Beschaffung lange geschafft, die explodierenden Beschaffungskosten der Märkte zum großen Teil aufzufangen – aber je länger die Krise andauert, umso mehr sind auch wir gezwungen, Gas zu Konditionen zu erwerben, die vor einiger Zeit noch undenkbar waren. Um die Größenordnung dieser Entwicklung zu verdeutlichen: Im August 2022 ist die Megawattstunde Erdgas siebenmal teurer als ein Jahr zuvor. Dazu kommt, dass die Bundesregierung zur Sicherstellung der Erdgasversorgung in Deutschland neue Umlagen eingeführt hat.
Wie die Mehrzahl der Anbieter in Deutschland müssen wir aufgrund der neuen staatlichen Umlagen und anhaltend hoher Beschaffungspreise unseren Erdgaspreis zum 01.11.2022 anpassen. Preiserhöhungen sind gerade in diesen schwierigen Zeiten alles andere als erfreulich. Es ist uns ein Anliegen unsere Kundinnen und Kunden transparent und umfassend über die Preisentwicklungen zu informieren.
Häufig gestellte Fragen – und Antworten darauf (FAQ):
Warum wurden von der Bundesregierung die neuen Umlagen eingeführt?
Die Preise für Erdgas auf den europäischen Energiemärkten sind in den letzten Monaten explosionsartig angestiegen. Grund dafür sind insbesondere reduzierte Gaslieferungen aus Russland. Gleichzeitig ist die Versorgungslage in Deutschland weiterhin angespannt. Die Bundesregierung setzt alles daran, die Versorgung mit Erdgas im Winter zu sichern, die Speicher ausreichend zu füllen und die Stabilität des Versorgungssystems zu gewährleisten. Zur Finanzierung Maßnahmen wurden die neuen Umlagen eingeführt, die von allen Gaskunden getragen werden müssen.
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz hat das auch noch einmal ausführlich in einem Informationspapier dargestellt: https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Downloads/F/faq-gasumlage.pdf?__blob=publicationFile&v=8
Was ist die Gasbeschaffungsumlage?
Russland liefert kein Gas mehr nach Deutschland, deshalb müssen Gasimporteure kurzfristig teuren Ersatz beschaffen – was diese in finanzielle Schwierigkeiten bringt. Damit die Unternehmen nicht insolvent gehen und die Versorgung weiter gesichert ist, hat die Bundesregierung zum 1. Oktober 2022 die Gasbeschaffungsumlage in Höhe von derzeit 2,419 Cent/kWh (netto) eingeführt. Die Gasbeschaffungsumlage richtet sich nach der Höhe der Ersatzbeschaffungskosten der Importeure. Sie kann alle drei Monate angepasst werden und ist bis 1. April 2024 befristet.
Was ist die Gasspeicherumlage?
Um für den Winter gewappnet zu sein, werden aktuell die deutschen Erdgasspeicher mit Hochdruck gefüllt. Das Energiespeichergesetz schreibt vor, dass bis Anfang November die Speicher nahezu voll sein müssen. Die dafür anfallenden Kosten werden auf alle Gaskunden umgelegt und dafür die neue Gasspeicherumlage zum 1. Oktober 2022 eingeführt, die von allen Gaskunden getragen wird. Die Gasspeicherumlage hat aktuell eine Höhe von 0,059 ct/kWh (netto).
Weshalb steigt die Bilanzierungsumlage?
Die Bilanzierungsumlage ist keine neu eingeführte Umlage. Sie betrug bislang lediglich null Cent pro Kilowattstunde und war daher nicht von Bedeutung. Die deutliche Erhöhung der Bilanzierungsumlage ist erforderlich, um die gleichmäßige Auslastung des Gasnetzes zu garantieren. Wird mehr Gas verbraucht als geplant, muss der zusätzliche Bedarf kurzfristig am Markt als Regelenergie beschafft werden. Aufgrund der aktuellen Marktsituation sind diese Zusatzeinkäufe aktuell sehr teuer, daher der spürbare Anstieg der Umlage. Die Höhe der Bilanzierungsumlage wird alle zwölf Monate neu ermittelt.
Wann und wie wirkt sich die Absenkung der Umsatzsteuer auf den Erdgaspreis aus?
Vor dem Hintergrund der zunehmenden Kostenbelastung der Gaskunden in Deutschland begrüßen die Stadtwerke Landshut die Umsatzsteuersenkung von 19 % auf 7 %. Sobald diese beschlossen ist, geben die Stadtwerke Landshut diese vollständig weiter.
Auf welche Preiserhöhungen müssen sich Verbraucher und Verbraucherinnen noch einstellen?
Prognosen zur Entwicklung am Energiemarkt sind aktuell wegen der extremen Preissprünge sehr schwierig – trotz unserer langfristig angelegten Beschaffungsstrategie. Laut Klaus Müller, dem Präsidenten der Bundesnetzagentur, müssen Gaskunden von 2023 an mit bis zu dreimal höheren Abschlägen rechnen. Demnach müssten Gaskunden, die jetzt 1.500 Euro jährlich für Gas zahlen, künftig mit 4.500 Euro rechnen. Die Großhandelspreise haben sich teilweise schon versiebenfacht. Verzögert werden dies auch die Verbraucher zu spüren bekommen.
Wenn die Lieferungen aus Russland dauerhaft ausbleiben, wird das auf den Beschaffungsmärkten zu weiteren Preissteigerungen führen. Richtig ist aber auch, dass wir in Deutschland aktuell mehr als 65 Prozent der Gasmengen aus anderen Ländern importieren, wie zum Beispiel Norwegen. Diese Mengen werden uns auch zukünftig stabil zur Verfügung stehen. Darüber hinaus werden vier neue Terminals für den Import von flüssigem Erdgas nach Deutschland uns unabhängiger von Russland machen.
Warum erhöht sich mein Abschlag so stark?
Ein Abschlag ist eine Teilzahlung bzw. Anzahlung auf die bereits geleisteten Energielieferungen. Die Höhe des Abschlages orientiert sich an Ihrem voraussichtlichen jährlichen Energieverbrauch und dem Preis. In der Jahresverbrauchsabrechnung werden die geleisteten Abschlagszahlungen mit dem tatsächlich ermittelten Verbrauch verrechnet. Weil die Preise für Erdgas so stark angestiegen sind und um Sie vor hohen Nachzahlungen zu schützen, haben wir Ihren Abschlag erhöht.
Kann ich meinen Abschlag individuell anpassen?
Die Preise für Strom und Gas kennen aktuell leider nur eine Richtung: Steil nach oben. Daher empfehlen wir unbedingt, den Abschlag nicht zu senken, denn jeder Monat mit zu geringem Abschlag erhöht die Nachzahlung bei der Jahresrechnung.
Was ist zu tun, wenn die aktuelle Situation dazu führt, dass es zu Zahlungsschwierigkeiten kommt?
Die Stadtwerke Landshut sind für Sie da und wir finden gemeinsam eine Lösung. Grundsätzlich gilt: Rechnungen und Abschläge müssen pünktlich bezahlt werden. Zahlungen für Strom, Heizung und Miete sollten immer Vorrang haben und vor allen anderen Rechnungen beglichen werden. Uns ist allerdings sehr wohl bewusst, dass manche Umstände dies erschweren können und gerade die aktuelle Situation eine besondere Herausforderung für viele Haushalte darstellt.
Sollten Sie in Zahlungsschwierigkeiten geraten, nehmen Sie bitte unmittelbar Kontakt mit uns auf. Bei Nichtbezahlung von Energierechnungen oder monatlichen Abschlägen drohen zusätzliche Kosten durch Beantragung von Mahnbescheiden, Gerichtskosten sowie Inkasso- und Sperrgebühren.
Sollten Sie die Energiekosten aus eigener Hand nicht mehr bewältigen können, dann nutzen Sie bitte hilfreiche Beratungsangebote wie die kostenfreie Schuldner- und Insolvenzberatung des Diakonischen Werks Landshut, Telefon 0871/6092301. Auch das Sozialamt die Arbeitsagentur (Jobcenter) können Sie gegebenenfalls unterstützen. Die Beratungs- und Anlaufstellen werden eine Lösung mit Ihnen finden.
Was jetzt tun?
Sie können in der aktuellen Situation – das ist auch die dringende Empfehlung der Bundesregierung – vor allem eines tun: Ihren Energie- und Erdgasverbrauch reduzieren. Damit tragen Sie zur Sicherung der Versorgung bei und können Kosten sparen. Unter https://www.stadtwerke-landshut.de/energie/energiedienste/ finden Sie zahlreiche praxisgerechte und wirksame Energiespartipps. Weitere Energiespartipps finden Sie außerdem auf der Internetseite www.ganz-einfach-energiesparen.de or www.energiewechsel.de
Lohnt es sich bei den Stadtwerken zu bleiben?
Ja, auf jeden Fall lohnt es sich bei den Stadtwerken Landshut zu bleiben! Unsere Strom- und Gaspreise sind aktuell im Marktvergleich weiterhin attraktiv. Außerdem treiben wir die Energiewende in Landshut voran und engagieren uns für die Region und die Menschen – und das schon seit über 160 Jahren. Mit uns an Ihrer Seite blicken Sie in eine sichere, nachhaltige Zukunft. Wir würden uns freuen, Sie auch weiterhin als Kundin und Kunde bei uns begrüßen zu dürfen.
Es ist geschafft: Nach über drei Jahren Vorbereitungszeit sind nun die ersten drei Elektrobusse in der Stadtwerke-Flotte. Im Juli wurden die drei elektrischen Solobusse aus dem Haus Solaris nach Landshut geliefert. Zwischen 250 und 300 Kilometer Reichweite haben die Fahrzeuge. Dann müssen Sie an die Steckdose – sie werden mit Ökostrom geladen. Die Ladeinfrastruktur samt Netzleistungserhöhung im Verkehrsbetrieb wird gerade weiter ausgebaut. Kommen weitere E-Busse ins Depot, ist noch mehr Kapazität erforderlich. Die Förderkulisse für die E-Bus-Beschaffung erscheint durch das zweistufige Antragsverfahren nach wie vor kompliziert. Die Förderung für die Mehrkosten der gelieferten Busse gab es erst beim Kauf von mehr als fünf E-Bussen. Die Stadtwerke beschaffen im Schnitt vier Fahrzeuge pro Jahr, weswegen sie mit anderen bayerischen Verkehrsunternehmen kooperierten. Bis zur nächsten Beschaffung besteht nun die Möglichkeit Erfahrungen zu sammeln und untereinander auszutauschen.
Was bedeutet die geplante Verstaatlichung von Uniper für die Gaspreiserhöhung zum 01.11.2022?
Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck hat am Mittwochmorgen, 21.09.2022, in einer Pressekonferenz angekündigt, dass der Energiekonzern Uniper verstaatlicht werden soll. Aufgrund dieses Konstrukts gibt es finanzrechtliche Bedenken an der Gasbeschaffungsumlage, mit der ab Oktober (bei den Stadtwerken Landshut ab November) alle Gaskunden zunächst 2,419 Cent (netto) pro Kilowattstunde zahlen müssen.
Die Verstaatlichung dauere laut Habeck formal noch drei Monate, da diese noch fusionsrechtlich geprüft werden müsse. Ebenso laufe im Ministerium derzeit die finanzrechtliche Prüfung der Gasbeschaffungsumlage.
Ungeachtet dessen soll die Gasbeschaffungsumlage laut Habeck zunächst trotzdem erhoben werden. Die Preisanpassungsschreiben, die unsere Gas-Kundinnen und –Kunden in diesen Tagen erhalten, haben also weiterhin Gültigkeit. Sofern die Gasbeschaffungsumlage in der Zukunft abgeschafft werden sollte, reagieren wir selbstverständlich im Sinne unserer Kundinnen und Kunden darauf.
Weitere Infos zur aktuellen Versorgungslage, Preisentwicklung und häufig gestellten Fragen
Am Montag, 19. September 2022, beginnt im Stadtbad die Hallenbad- und Sauna-Saison. Aus Energiespargründen wurde der Start des Saunabetriebs bereits um drei Wochen verschoben. Um auch weiterhin vor allem den Stromverbrauch zu reduzieren, ist die Sauna nun an drei Tagen in der Woche von Sonntag bis Dienstag jeweils von 8 bis 21 Uhr offen, auf einzelne Damen- oder Herrentage wird dabei verzichtet.
Das Außenbecken ist von 19. bis 23. September 2022 wegen Reinigungsarbeiten geschlossen, geht danach aber wieder in Betrieb. Das bedeutet, das in dieser Woche kein Becken im Außenbereich geöffnet ist, weil auch das Sportbecken aufgrund der inzwischen niedrigen Nachttemperaturen mit dem Ende der Freibad-Saison am 18. September außer Betrieb genommen wird.
Um den Gaseinsatz zu reduzieren, kümmerte sich der Bereich Erzeugung bei den Stadtwerken um eine alternative Energieversorgung. So wurde das Stadtbad im Sommer an die Holzhackschnitzelheizanlage des benachbarten Klinikums angeschlossen. Die zur eigentlichen Versorgung dienenden gasbetriebenen Blockheizkraftwerke dienen damit vorübergehend nur als Redundanz.
Es wird vom Wetterverlauf des kommenden Winters abhängen, ob diese Kombination für die Wärmeversorgung beider Häuser ausreicht oder ob seitens der Stadtwerke über den Winter die Blockheizkraftwerke wieder zum Einsatz kommen. Sollte dies der Fall sein, würde das Außenbecken außer Betrieb genommen werden.
In Krisenzeiten dürfen fröhliche Stunden trotzdem nicht fehlen. Deswegen feiern die Stadtwerke am 2. Oktober 2022 das Hallenbad-Jubiläum mit einer Geburtstagsparty. Den ganzen Tag über sind dazu im Hallenbad Aktionen geplant – das Stadtbad-Team, der Schwimmclub und seine Tauchabteilung bieten verschiedene Programmpunkte an. Ein Highlight wird das abendliche Diskoschwimmen mit Musik- und Lichtanlage und einer Cocktailbar sein. Badegäste können an diesem Tag bis 23 Uhr bei Hits von den 80-ern bis heute schwimmen, plantschen und feiern.
Um die Versorgung mit Erdgas in Deutschland zu sichern, hat die Bundesregierung zwei neue gesetzliche Umlagen eingeführt und die Bilanzierungsumlage angehoben. Aus diesem Grund passen die Stadtwerke Landshut den Arbeitspreis zum 01.11.2022 erneut an. Der Arbeitspreis steigt für Haushaltskunden um 3,968 ct/kWh netto (4,722 ct/kWh brutto). Der Grundpreis bleibt stabil.
Folgende Umlagen werden eingeführt bzw. erhöht:
- Gasbeschaffungsumlage nach § 26 EnSiG: Durch den reduzierten Gasimport ist eine Ersatzbeschaffung zu hohen Marktpreisen erforderlich. Um die Insolvenz der Importeure aufgrund der Mehrkosten zu vermeiden, führt die Bundesregierung zum 01.10.2022 die Gasbeschaffungsumlage in Höhe von 2,419 ct/kWh netto ein.
- Gasspeicherumlage nach § 35e EnWG: Damit im Winter ausreichend Gas eingespeichert ist, werden die Gasspeicher derzeit zu hohen Marktpreisen gefüllt. Deshalb führt die Bundesregierung zum 01.10.2022 die Gasspeicherumlage in Höhe von 0,059 ct/kWh netto ein.
- SLP-Bilanzierungsumlage: Zur Deckung des erwartenden Fehlbetrages aus dem Einsatz von Regel- und Ausgleichsenergie wird gemäß der Festlegung der Bundesnetzagentur eine Umlage in Höhe von 0,57 ct/kWh erhoben.
Zudem sind die Beschaffungskosten um netto 0,92 ct/kWh gestiegen. Alle Erdgas-Kundinnen und Kunden erhalten zwischen 19. und 24. September 2022 eine Information über die neuen Preise mit der Post. Die monatlichen Abschläge werden anhand des bisherigen Verbrauchs automatisch angepasst (weitere Infos über die Umlagen, häufig gestellte Fragen, aktuelle Versorgungslage und Preisentwicklung).
Gerne berät das Service-Team der Stadtwerke Landshut bei Bedarf über alternative Tarife persönlich im Kundenzentrum in der Altstadt oder telefonisch unter 0800 0871 871 (kostenfrei aus dem dt. Festnetz).
Es gibt viele Möglichkeiten, den eigenen Verbrauch zu senken. Unter www.stadtwerke-landshut.de erhalten Sie hilfreiche Energy saving tips. Auch unter den folgenden Internet-Adressen gibt es weiterführende Informationen zum Thema Energiesparen:
www.dena.de
www.umweltbundesamt.de
www.ganz-einfach-energiesparen.de
www.bfee-online.de
www.energiewechsel.de
Achtung, es stockt: Aufgrund der Baustelle am Kupfereck gibt es aktuell massiven Rückstau im gesamten Verkehr. Unsere Linienbusse und die Schülerlinien stecken leider mittendrin. Fahrgäste müssen derzeit mit erheblichen Verspätungen rechnen.
