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Störungsvermeidung

Da kommt man nach Hause und nichts geht mehr … Beim Betätigen des Lichtschalters bleibt es dunkel, beim Aufdrehen des Wasserhahns kommt nur spärlich Wasser. Erst in solchen Momenten weiß man oft den Wert elektrischer Energie oder des Lebensmittels Wasser zu schätzen. In der Regel sind solche Fälle auf vorher angekündigte Anschlussabtrennungen oder -abschaltungen durch die Stadtwerke zurückzuführen, um notwendige Arbeiten am Versorgungsnetz oder an Hausanschlüssen durchzuführen.

Es gibt jedoch auch Fälle unvorhersehbarer Störungen in der Energie- und Wasserversorgung, deren Ursachen nicht im Einflussbereich der Stadtwerke stehen. Selbstverständlich stehen wir Ihnen in solchen Fällen gerne mit Rat und Tat zur Seite. Aber auch Sie selbst können dazu beitragen, dass Sie vor den unangenehmen Folgen eines Stromausfalls oder eines Wasserrohrbruches weitestgehend geschützt bleiben.

Im folgenden haben wir Ihnen häufig gestellte Fragen und Tipps zusammengestellt, mit deren Hilfe Sie Unannehmlichkeiten und Kosten vermeiden können:

  1. Welche Ursachen für Störungen in der Stromversorgung gibt es?
  2. Wie kann ich selbst Störungen bei einem Stromausfall vermeiden?
  3. Wie kann ich mich vor leitungsgebundenen Störungen schützen?
  4. Wie kann ich selbst Störungen in der Gasversorgung vermeiden?
  5. Wie kann ich selbst die Folgen eines Wasserrohrbruches vermeiden?

1. Welche Ursachen für Störungen in der Stromversorgung gibt es?

Im Versorgungsnetz:

    Atmosphärische bzw. natürliche Einflüsse (z.B. Blitzeinschlag, Sturm, Raureif, Vogelniedersitz) oder sonstige äußere Einwirkungen (z.B. Kabelbeschädigung durch Baggerarbeiten) können Fehler im Netz wie etwa Erdschlüsse verursachen. Dadurch wird die Qualität der Spannung beeinträchtigt oder sogar die Versorgung unterbrochen.

In benachbarten Verbrauchsanlagen:

    Ebenso wie eine Bohrmaschine den Fernseher des Nachbarn stören kann, beeinträchtigen bestimmte industrielle Anlagen (z.B. Lichtbogenöfen, Schweißtransformatoren) die Versorgungsspannung. Diese Störungen werden ins Netz und somit auf benachbarte Anlagen übertragen.

In der eigenen Anlagen:

    Ein Kurzschluss verursacht unvermeidlich einen Spannungseinbruch oder sogar eine Unterbrechung der Versorgungsspannung. Jede Schaltung, jedes schadhafte Element in der kundeneigenen Anlage hat spezifische Rückwirkungen. Der Anlauf eines leistungsstarken Motors kann die EDV-Anlage stören, selbst wenn dieser auf dem Nachbargrundstück betrieben wird.

2. Wie kann ich selbst Störungen bei einem Stromausfall vermeiden?

Die Qualität der Spannung am Anschlusspunkt hängt von mehreren Einflussfaktoren ab. Diese werden insbesondere durch die Anschaltung von Verbrauchern und Erzeugern in das Verteilungsnetz bestimmt.
Um dem gerecht zu werden, sollte gerade in Bürogebäuden darauf geachtet werden, das PC´s völlig getrennt von z.B. Kopierern, Kaffeemaschinen, Laserdrucker, Radiatoren, Leuchtstofflampen und anderen "großen", taktenden und mit Störaussendungen behafteten Verbrauchern, angeschlossen werden.
Diese Geräte können störend auf die EDV (Hardware) wirken, sofern sie am gleichen Stromkreis betrieben werden.
Um den aufgeführten Problemen vorzubeugen, kann eine USV-Anlage (Anlage zur unterbrechungsfreien Stromversorgung) eingesetzt werden.

3. Wie kann ich mich vor leitungsgebundenen Störungen schützen?

Hierfür können Überspannungsschutzgeräte eingesetzt werden. Diese Betriebsmittel bestehen meist aus spannungsabhängigen Widerständen wie z.B. Varistoren, Suppressordioden oder Entladungsstrecken. Diese Schutzgeräte haben die Aufgabe, die elektrische(n) Anlage(n) und deren angeschlossene Betriebsmittel gegen unzulässig hohe Überspannungen zu schützen.

4. Wie kann ich selbst Störungen in der Gasversorgung vermeiden?

Erdgas - eine ideale Energie: Erdgas ist vielseitig, wirtschaftlich, bequem und schont die Umwelt. Wenn Sie mit Ihren Gasgeräten und -anlagen richtig umgehen, können Sie auch in der Anwendung auf ein Höchstmaß an Sicherheit vertrauen. Immer richtig liegen Sie, wenn Sie drei grundsätzliche Regeln im Umgang mit Erdgas befolgen:
1. Lassen Sie Ihre Gasgeräte von Zeit zu Zeit von einem Fachmann überprüfen.
2. Lassen Sie bei Störungen an Gasgeräten oder bei Schäden an Gasleitungen nur Fachleute ran.
3. Gehen Sie regelmäßig "auf Hausschau" und machen Sie den Jahres-Check an Gasgeräten und Gasleitungen - ganz einfach mit folgender Checkliste:

  • Absperreinrichtungen an Hausanschluß und Zähler frei zugänglich?
  • Gasleitungen in einwandfreiem Zustand, besonders an Wand- bzw. Deckendurchführungen sowie in feuchten, unbelüfteten Räumen?
  • Alle Gasleitungen gut befestigt und frei von "Anhängseln"?
  • Lüftungsöffnungen an Verkleidungen vorhanden?
  • Verbrennungsluftöffnungen an Wand oder Tür des Aufstellraums der Gasgeräte offen?
  • Ausreichende Verbrennungsluftzufuhr bei Abdichtung bzw. Neu-Einbau von Fenstern und Türen sichergestellt?
  • Bei der Installation neuer Abluft-Dunstabzugshauben oder Abluft-Wäschetrockner mit dem Fachmann gesprochen?
  • Schlauch vom Herd zur Gassteckdose ohne Knick sowie ausreichend von Flammen und Hitze entfernt?
  • Bei sichtbarer Flamme am Gasgerät: Brennt sie durchgehend blau?
  • Gasgeräte intakt und ohne Rußspuren, Betrieb ohne auffälligen Geruch oder ungewöhnliche Geräusche?

5. Wie kann ich selbst die Folgen eines Wasserrohrbruches vermeiden?

Die Folgen eines Wasserrohrbruches sind besonders unangenehm, da Ihnen hierdurch enorme Unkosten entstehen. Das Wasser, das durch ein Leck in der Versorgungsleitung hinter dem Zähler entweicht und dadurch ungenutzt im Erdreich versickert, muß trotzdem bezahlt werden. Lediglich bei den Schmutzwassergebühren entstehen Ihnen hierbei keine weiteren Kosten, da das Wasser nicht in den Kanal fließt. Diese unnötigen Kosten lassen sich rechtzeitig vermeiden, indem Sie mehrmals jährlich den Wasserzähler ablesen und Kontrollaufzeichnungen über den Verbrauch führen. Bei Unregelmäßigkeiten sollten Sie Ihre Hausinstallation durch eine zugelassene Wasserinstallationsfirma überprüfen lassen. So lässt sich vielleicht nicht immer der Wasserrohrbruch selbst vermeiden; jedoch vermeidet man durch die Früherkennung enorme und vor allem unnötige Kosten.

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