Das Landshuter Trinkwasser ist unbelastet, naturbelassen und gesund
Bedenkenlos genießen
Das Trinkwasser in Deutschland ist das am intensivsten kontrollierte Lebensmittel überhaupt, denn das Wasser aus der Leitung wird zum Duschen, Kochen, Waschen und nicht zuletzt zum Trinken von allen Bürgern tagtäglich und zu jeder Tageszeit gebraucht und verwendet. 120 Liter Wasser verbraucht jeder Bürger pro Tag – eine Badewanne fasst etwa 90 Liter Wasser. Die erste Prüfung der Wasserqualität nimmt der Verbraucher ganz automatisch vor: farblos, ohne Trübung und Geruch muss Wasser sein. In Landshut kommt das Trinkwasser einwandfrei und naturbelassen aus der Leitung, also frei von Chemikalien oder Zusätzen. Im Urlaub ist festzustellen, dass Wasser nicht überall gleich schmeckt, in südlichen Ländern anders als im Norden. Das Landshuter Wasser hat einen sehr frischen Geschmack – das liegt auch am Härtegrad, der in der Region hoch ist, so der Betriebsleiter Gas-Wasser-Bäder bei den Stadtwerken Landshut, Werner Maier. Beim Waschen führt dieser Härtegrad allerdings dazu, dass Waschmittel nach dem Wasserhärtegrad „hart“ dosiert werden muss, um optimale Ergebnisse zu erzielen.
Im Pumpwerk Siebensee wird das Landshuter Trinkwasser gewonnen, vier Brunnenanlagen fördern das Grundwasser. Ein Sandfilter holt noch feinste Sandpartikel aus dem geförderten Grundwasser, anschließend schützt eine UV-Anlage per künstlich erzeugtem Licht vor eventuellen mikrobiologischen Verunreinigungen, ganz ohne Chemie. Das Trinkwasser auf chemische Werte zu analysieren, die nicht mit Auge oder Nase feststellbar sind, übernehmen zweimal jährlich unabhängige Labore. Seit Jahren konstant sehr gut sind die Ergebnisse des Landshuter Trinkwassers bei der chemischen Wasseranalyse. Der Prüfbericht von 2010 ergab Werte, die den bedenkenlosen Genuss direkt aus der Leitung jederzeit zulassen. Bei keinem der untersuchten Parameter wurden die amtlichen Grenzwerte auch nur annähernd erreicht, so die Analyse. Die Mineralien Kalium, Calcium und Magnesium sind im Landshuter Trinkwasser wie in einem Mineralwasser naturgemäß enthalten.Zweimal pro Woche werden zudem aus dem gesamten Leitungsnetz in Landshut an turnusgemäß wechselnden Stellen Wasserproben genommen und auf die mikrobiologische Belastung untersucht. Zur Sicherheit in Ausnahmefällen stünde ein Notprogramm der Stadtwerke Landshut bereit: die Chlordosieranlage würde dann für einwandfreies Trinkwasser sorgen.
Das Landshuter Leitungswasser wird hauptsächlich im Wasserschutzgebiet um die Förderanlage Siebensee gewonnen. Die Stadtwerke Landshut versorgen über 315 Kilometer Leitungsnetz derzeit 13500 Wasserzähler in der Stadt. Auch im Notfall ist die Wasserversorgung der Bürger gesichert. 16 Millionen Liter Wasser speichert der Hochbehälter am Birkenberg, der ständig entleert und befüllt wird. So könnte die Stadt Landshut im Ausnahmezustand mindestens einen Tag lang mit frischem Wasser versorgt werden.
Die Frische und Sauberkeit des Trinkwassers hat für die Stadtwerke Landshut oberste Priorität. „Damit die Bürger das Wasser in der Qualität verbrauchen können, in der wir es liefern, ist manchmal ein Gedanke über die eigene Hausinstallation notwendig“, sagt Werner Maier. Nach längerer Abwesenheit oder Urlaub sollte es selbstverständlich sein, die ersten Liter Wasser aus der Leitung nicht gleich zum Trinken und Kochen zu verwenden. Wenn eine Leitung über längere Zeit hinweg nicht genutzt wird, entsteht darin das sog. Stagnationswasser. „Stagnationswasser ist zwar nicht gesundheitsschädlich, schmeckt aber fad“, sagt Werner Maier. Frisches Wasser ist kälter als das Stagnationswasser, daran können Verbraucher die Frische ihres Wassers überprüfen. Die Hausinstallation sollte zudem regelmäßig von einem zugelassenen Vertragsinstallationsunternehmen überprüft werden, damit das von den Stadtwerken verteilte Wasser auch wirklich frisch aus dem Wasserhahn sprudelt. Zu einem Engpass in der Wasserversorgung wird es in Landshut auch während einer noch längeren Hitzeperiode nicht kommen – das Grundwasser steht in ausreichender Menge zur Verfügung, so Werner Maier.
