Nächtlicher Stromausfall
In der Nacht zum Freitag, 30.10.2020, kam es in der Stadt Landshut zu einem großflächigen Stromausfall. Ursache war ein Schalterfall im Schalthaus Ost um 2:37 Uhr. Infolge dessen waren die Gebiete Schönbrunn, Auwaldsiedlung, Auloh, Moniberg, Hofberg, Innenstadt, Achdorf, das Industriegebiet sowie Teile des Nikolaviertels bis 3:29 Uhr ohne Strom. Das Team der Rufbereitschaft der Stadtwerke Landshut arbeitete nach Eingang der Störmeldung sofort daran, die betroffenen Haushalte schnellstmöglich wieder an das Stromnetz anzuschließen. Nach 52 Minuten waren schließlich wieder alle Stadtgebiete mit Strom versorgt.
Heute, 09.10.2020, streiken in Bayern erneut die Beschäftigten im Nahverkehr von 4 bis 12 Uhr. Von dem von Verdi organisierten Streik sind auch wieder die Stadtwerke Landshut mit den Stadtbussen und dem Schüler- und Berufslinienverkehr betroffen. Die Verstärkerbusse für die Schüler- und Berufslinien 506, 509, 522, 551, 553, 562, 569 und 571 fahren diesmal. Auch die Linie 9 und die Linie 5 fahren laut Fahrplan alle Fahrten. Da der Streik um 12 Uhr endet, fahren ab mittags wieder alle Linien laut Fahrplan. Fahrgäste, die feste Termine haben, werden gebeten, gegebenenfalls andere Verkehrsmittel zu nutzen. (Stand: 09.10.2020, 7:00 Uhr)
Folgende Schüler- und Berufslinien fahren:
501 Auloh–Staatl. Realschule–Bismarckplatz –HBF
503 HBF–Am Alten Viehmarkt –Am Lurzenhof
507 Hagrain–Hofberg–HLG–Wirtschaftsschule
508 Kumhausen–HLG–Wirtschaftsschule
509 Preisenberg–Kumhausen–Altstadt –Bismarckplatz–Piflas–Realschule Ergolding (nur Verstärkerbus!)
511 Eugenbach–HBF–Industriegebiet –Realschule Ergolding
514 Wolfgangsiedlung–HBF–Bismarckplatz–Altstadt –Am Lurzenhof
517 Ländtorplatz–HLG–Wirtschaftsschule–Wolfgangschule
518 Frauenberg–Auloh–HBF–HLG–Wirtschaftsschule
519 Altdorf/Kleinfeld–HBF–Bismarckplatz–Altstadt –Am Lurzenhof
520 Ergolding–Piflas–Staatl. Realschule–Bismarckplatz–HBF–HLG
521 Ländtorplatz–Landshut/West –Bismarckplatz–Am Alten Viehmarkt –Staatl. Realschule–Schulstraße
522 Eugenbach–Nördl. Wolfgangsiedlung–HBF–Am Alten Viehmarkt –Staatl. Realschule–Schulstraße (nur Verstärkerbus!)
523 HBF–Bismarckplatz–Altstadt –Am Lurzenhof
525 Auerweg–Stethaimer Straße–Bismarckplatz–Nikolaschule
530 Kupfereck–Hofberg–Altstadt –Am Lurzenhof
532 Moniberg–Altstadt –Bismarkplatz
538 HBF–Bismarckplatz–Altstadt –Am Lurzenhof
540 Schulstraße–Altstadt –HBF–Gymnasium Ergolding
Die in den Fahrplänen grün markierten Fahrten werden bei folgenden Linien vormittags bedient (Streik-Ende ist um 12.00 Uhr):
Was mache ich mit meiner PV-Anlage nach dem Ende der EEG-Förderung? – Vor dieser Frage stehen ab dem kommenden Jahr Photovoltaik-Anlagenbetreiber, die vor 20 Jahren ihre Solaranlage in Betrieb genommen und am Förderprogramm der Bundesregierung teilgenommen haben. Ab 2021 endet schrittweise die 20-jährige Förderphase für Photovolatik-Bestandsanlagen. Das heißt, die Einspeisevergütung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) und das Privileg beim Photovoltaik-Eigenverbrauch fallen weg. Technisch können die Anlagen weiterbetrieben werden. Allerdings kann eine Umverkabelung oder ein neuer Zählerschrank erforderlich werden.
Die Stadtwerke Landshut arbeiten schon seit längerer Zeit daran, PV-Anlagen-Betreibern nach Wegfall der EEG-Förderung alternative Produkte und Möglichkeiten für deren Bestandsanlagen anbieten zu können. Grundlage hierzu ist das EEG, für das eine große Gesetzes-Novelle im Herbst 2020 erwartet wird. Erst wenn das Gesetz überarbeitet und verbindlich ist, können alle Möglichkeiten konkretisiert und eine genaue Vergütung für die Einspeisung ins Stromnetz genannt werden. Solaranlagenbesitzer können sich trotzdem schon bei den Stadtwerken melden: Betroffene PV-Anlagenbetreiber können das Formular „Post EEG“ ausfüllen und an die Stadtwerke senden. Alle Interessenten werden informiert, sobald die Stadtwerke ein konkretes Angebot haben.
Neu, schön weiß wird sie dastehen, die neue Gasdruckregel-Mess-Station am Dominikanerweg. Im Hintergrund die Stadtmauer aus rotbraunen Backsteinziegeln, unscheinbar am Rand des Fuß- und Radweges. Der Anlieferungstermin ist für Dezember 2020 geplant. Erfahrungsgemäß dauert es nicht lange, bis die Stationen der Stadtwerke an ruhigen Orten mit Graffiti verunstaltet sind. Dieses Schicksal soll das neue Bauwerk mit der GDRM-Anlage nicht ereilen. Daher suchen die Stadtwerke über einen Wettbewerb Künstler, die die Station besprühen oder bemalen. Gesucht wird ein Motiv, dass das Motto „Mittelalterliche Stadt in der Moderne“ umsetzt und dessen Gestaltung sich in das Umfeld der nahe gelegenen Stadtmauer gut einfügt.
Teilnehmen können Kreative (erfahrene wie passionierte Hobby-Künstler), indem sie eine Entwurfsskizze (maximal DIN A3) für die drei sichtbaren Seiten des fertiggaragengroßen Bauwerks mit einer kurzen Erläuterung des Konzepts per E-Mail an marketing@stadtwerke-landshut.de oder per Post an Stadtwerk Landshut, Christoph-Dorner-Str. 9, 84028 Landshut, senden. Erwünscht, aber nicht zwingend erforderlich sind Fotos von bereits realisierten Projekten. Mehr Informationen sind in den Teilnahmebedingungen zu lesen.
Die besten drei Entwürfe werden von einer Jury ausgewählt, die sich aus Teilnehmern der Stadtwerke, das Amt für Bauaufsicht mit der Unteren Denkmalschutzbehörde der Stadt Landshut und dem Kunstverein Landshut zusammensetzt.
Der Siegerentwurf wird mit 1.500 Euro prämiert und soll vom Künstler schließlich realisiert werden (Termin nach Absprache). Die erforderlichen Farben dazu werden von den Stadtwerken gestellt. Die zwei weiteren prämierten Entwürfe erhalten 250 Euro Preisgeld.
Der Einsendeschluss der Entwürfe ist Freitag, 15. Februar 2021. Die Information, welche Teilnehmer gewonnen haben, erfolgt innerhalb von zwei Wochen nach Teilnahmeschluss.
Was ist eine GDRM-Anlage?
Eine Gasdruckregel-Mess-Anlage dient zur Druckreduzierung und Mengenmessung des Erdgases. Für den Ferntransport wird das Erdgas aus wirtschaftlichen Gründen hoch verdichtet. Auf dem Weg zum Verbraucher wird es über Gasdruckregelanlagen auf den erforderlichen Druck heruntergeregelt. Es gibt auch GDRM-Anlagen, die das ansonsten geruchlose Gas mit dem typischen Ammoniak-Duft versehen (Odoration), damit Gasaustritt schnell gerochen werden kann. In Landshut passiert dies jedoch bereits an den beiden Übergabestationen in Altdorf und in der Dreisesselstraße.
Die Stadtwerke öffnen das Hallenbad und die Sauna am 12. September 2020. Aufgrund der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung und den Vorgaben aus den entsprechenden Rahmenhygienekonzepten mussten die Stadtwerke wieder zahlreiche Vorkehrungen treffen. Diese sind im Detail unter Hallenbad und Sauna veröffentlicht. Die Stadtwerke bitten alle Stadtbad-Besucher um Verständnis und vor allem darum, sich an die Vorgaben zu halten.
Die Becken im Freibad sind bis 11. September geöffnet. Im Sportbecken können Schwimmer ihre Bahnen noch bis 18. September ziehen, da zwischen 13. und 18. September das Mehrzweckbecken gereinigt und dann zum Außenbecken für die Hallenbad-Saison wird.
Wie schon zur Freibad-Saison, ist auch im Hallenbad und in der Sauna die Personenzahl begrenzt. Es dürfen sich, solange das Sportbecken im Außenbereich noch geöffnet ist, maximal 250 Personen (inklusive Saunagäste) gleichzeitig auf dem Gelände aufhalten. Das Sportbecken ist mindestens bis 18. September 2020 geöffnet. Das Außenbecken wird vom 14. bis 18. September gereinigt und ist geschlossen. Ob das Sportbecken nach dem 18. September geöffnet bleiben kann, ist vom Wetter und insbesondere von den Nachttemperaturen abhängig. +++ Update vom 16.09.2020: Das Sportbecken bleibt mindestens bis 23.09.2020 offen. +++
Nach Schließung des Sportbeckens dürfen sich maximal 120 Besucher (inklusive 20 Saunagästen) gleichzeitig auf dem Gelände aufhalten. So soll sichergestellt werden, dass die Abstandsregelungen eingehalten werden können. Der Mindestabstand von 1,5 Metern gilt auf dem gesamten Gelände einschließlich der Becken.
Die Stadtwerke setzen auch während der Hallenbad-Saison im Eingangs- und Ausgangsbereich auf ein digitales Zählsystem. Sowohl über einen Bildschirm im Eingangsbereich als auch über die Homepage können Badegäste in Echtzeit über eine Anzeige sehen, ob im Hallenbad und in der Sauna freie Kapazitäten vorhanden sind und wie hoch die Auslastung ist.
Dieses System hat sich während der Freibad-Saison bewährt. Durch die digitale Echtzeitanzeige auf der Homepage konnten Stadtbadbesucher sehen, wie viele Personen gerade vor Ort sind. Die Anzeige hat dazu beigetragen, dass der Wert von „1.000 Besuchern gleichzeitig“ zwar an den heißen Tagen annähernd erreicht wurde, aber zu keiner Zeit Gäste warten mussten, bis wieder ein Platz frei geworden wäre.
Die Saisonkarten für die Hallenbad-Saison bleiben im Sortiment. Die Stadtwerke können aufgrund der Personenzahlbegrenzung allerdings keinen Einlass garantieren. Die Stadtwerke verweisen in diesem Zusammenhang auf die Allgemeinen Badebedingungen (ABB). Die Preise für Sauna und Hallenbad wurden um die Mehrwertsteuersenkung gesenkt und gelten bis 31.12.2020.
Die Öffnungszeiten bleiben weitestgehend gleich. Wenn bei den Stunden, die zu Schulzeiten für das Schulschwimmen reserviert sind, Kapazitäten frei werden, werden diese für die Öffentlichkeit freigegeben und im Belegungsplan angepasst. Badeschluss ist um 20:30 Uhr, die Kasse schließt um 20 Uhr. Weitere Infos sind unter den Menüpunkten Hallenbad und Sauna veröffentlicht.
Für die Schulbuslinien in der Tarifzone 100/199 des LAVV (Liniennetz der Stadtbusse im Landshuter Verkehrsverbund) setzt die Stadt Landshut ab Donnerstag, 10. September 2020, für folgende Schüler- und Berufslinien Verstärkerfahrten ein: 506, 509, 522, 551, 553, 562, 569 und 571. Das bedeutet, für die genannten Linien fährt ein weiterer Bus. Der zweite Bus fährt unmittelbar hinter einem normalen Linienbus der Stadtwerke und hält an allen Haltestellen gleichzeitig mit dem Linienbus. Die Schüler werden gebeten, beide Busse zu nutzen und den Hinweisen der Busfahrer bezüglich freier Plätze Folge zu leisten. Außerdem sollen bitte alle Schüler nach dem Einsteigen möglichst nach hinten durchgehen und nicht vorne stehen bleiben. Fahrgäste, die noch einen Fahrschein brauchen, können nur den regulären Bus benutzen und nicht den Verstärker.
Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie fördert das Bayerische Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr sowie Unterricht und Kultus in einem gemeinsamen Förderprogramm die Erhöhung der Beförderungskapazitäten im Schülerverkehr bis zu den Herbstferien. Die Stadt Landshut als Aufgabenträger des Landshuter ÖPNVs hat mit dem LAVV in der vergangenen Woche andere Busunternehmen nach freien Kapazitäten abgefragt. Inzwischen konnten die ersten Buslinien verstärkt werden. Es sind noch nicht alle Rückmeldungen eingegangen. Sollten weitere Kapazitäten gemeldet werden, können noch mehr Verstärkerbusse eingesetzt werden. Die Auswahl der verstärkten Buslinien erfolgt nach der größten Nutzung. Insgesamt gibt es neben den normalen Linien 64 zusätzliche Schüler- und Berufslinien, davon 41 morgens. Die Stadtwerke selbst haben keine Kapazitäten mehr, Verstärkerbusse einzusetzen.
Die verstärkten Linien fahren im Einzelnen: 506 ab 7:15 Uhr von Kumhausen (Altes Rathaus) bis Landshut (Am Lurzenhof); 509 ab 7:02 Uhr von Kumhausen (Preisenberg) bis Realschule Ergolding; 522 ab 7:00 Uhr von Altdorf (Bernsteinstraße) nach Landshut (Schulstraße), 551 ab 13:07 Uhr ab Realschule Ergolding bis Landshut (Altstadt), 553 ab 12:57 Uhr von Hans-Leinberger-Gymnasium bis Frauenberg; 562 ab 12:57 Uhr von Hans-Leinberger-Gymnasium bis Kumhausen (Preisenberg); 569 ab 13:10 Uhr von Staatliche Realschule Landshut bis Nördliche Wolfgangsiedlung; 571 ab 12:57 Uhr von Hans-Leinberger-Gymnasium bis Kupfereck.
Alle Schüler- und Berufslinien sind unter www.stadtwerke-landshut.de abrufbar. Dort wird auch über weitere Verstärkerfahrten informiert.
Ein umgestürzter Baum, der auf eine Freileitung fiel, sorgte am frühen Mittwochnachmittag für einen etwa 15-minütigen Stromausfall in Landshut. Der Baum in der Freileitung verursachte einen Kurzschluss, woraufhin die Schutztechnik um 13:44 Uhr einen Schalterfall im Schalthaus Schützenstraße auslöste. Die Stromversorgung war um 14:01 Uhr wieder hergestellt. Von dem Ausfall betroffen waren das Kaserneneck mit Ritter-von-Schoch-Straße, die Wildbachstraße bzw. Schweinbach, Wolfseck und Stallwang.
In der Münchnerau sowie in der Wolfgang- und Bayerwaldsiedlung kam es am Donnerstagvormittag, 20.08.2020, um 10:53 Uhr zu einem Stromausfall. Ursache waren zwei Erdschlüsse im Mittelspannungsbereich aufgrund eines technischen Defekts. Dadurch entstand ein Kurzschluss, wodurch die Schutztechnik die betroffenen Netzgebiete vom Stromnetz abschaltete. Die Mitarbeiter der Stadtwerke arbeiteten sofort mit Hochdruck daran, die betroffenen Haushalte schnellstmöglich wieder an das Stromnetz zuzuschalten. Der Stadtteil Münchnerau war um 11.26 Uhr wieder mit Strom versorgt, die Wolfgang- und Bayerwaldsiedlung um 11.31 Uhr. Einige Anschlussnehmer in der Umgebung des Parkplatzes am Bahnhof an der Oberndorferstraße mussten noch bis um 11:45 Uhr warten, dann hatten auch diese wieder Strom.
Die Abfahrtszeiten der Stadtbusse in Landshut, Ergolding, Kumhausen und Altdorf sind seit Donnerstag, 16.07.2020, auch in Echtzeit abrufbar – entweder über die Bayern-Fahrplan-App oder über www.bayern-fahrplan.de.
Eigentlich sollte eine Stadtwerke-eigene Bus-App die Echtzeitdaten und noch zusätzliche Informationen für die Fahrgäste bereitstellen, die sogenannte „realtime.app“ der IVU Traffic Technologies AG. Die Stadtwerke wollten in dieser App neben der Echtzeitdatenübertragung jedoch eine Fahrplanauskunft integriert haben, die nicht am Bedienungsgebiet des Stadtbusnetzes endet. Sie sollte mindestens das Gebiet des Landshuter Verkehrsverbundes (LAVV) umfassen.
Ein konkretes Angebot für diese Funktionserweiterung haben die Stadtwerke bis heute nicht erhalten. Im Gegenteil, nach gut eineinhalbjährigen Vertröstens seitens IVU erhielten die Stadtwerke Anfang 2020 die Mitteilung, dass die Firma die App nicht mehr selbst weiterentwickeln und die vorhandene App nicht mehr zum Einsatz bringen wird. IVU suche nach potenziellen Partnern, mit denen sie integrierte Fahrgastinformation und Handy-Ticketing anbieten können. „Wir werden jedoch noch Zeit für die Festlegung und Umsetzung benötigen“, so die Auskunft der IVU Anfang 2020.
Die Stadtwerke hätten die App von IVU gerne deswegen eingeführt, da auch andere Komponenten wie zum Beispiel die Bordrechner in den Bussen und das Abrechnungssystem von der Firma betreut werden. „Das hätte weniger Software-Schnittstellen bedeutet“, erklärt Verkehrsbetriebsleiter Robert Schie. „Sobald mehrere Software-Anbieter zusammenarbeiten müssen, wird es in der Regel kompliziert, wenn Updates notwendig werden oder es Änderungen gibt, wie zum Beispiel die Änderung einer Linienführung oder der Fahrpläne. Das hätten wir gerne vermieden.“
Wesentliches Ziel von den Stadtwerken wäre nämlich gewesen, den Fahrgästen nicht nur die aktuelle Fahrplanlage mobil verfügbar zu machen, sondern in weiteren Entwicklungsschritten auch Baustellen- oder Unfall-bedingte Umleitungen, kurzfristige Fahrplanänderungen zum Beispiel bei Blitzeis oder Schneefällen im Winter etc. unmittelbar zu kommunizieren. Aktuell erfolgt dies über den „Umweg“ der Internetseite der Stadtwerke. Über die Bayern-Fahrplan-App ist diese Funktionserweiterung nicht möglich.
Um wenigstens die Echtzeitdatenübertragung anbieten zu können, haben die Stadtwerke daher den Fokus seit Anfang des Jahres auf die Bayern-Fahrplan-App gelegt. Sie ist eine kostenlose App der Bayerischen Eisenbahngesellschaft mbH (BEG) und stellt Fahrplandaten des öffentlichen Verkehrs für ganz Bayern und darüber hinaus zur Verfügung. Bisher konnten Fahrgäste mit ihr also schon die Soll-Zeiten der Stadtbusse abrufen. Seit Mitte Juli werden daneben auch die Ist-Zeiten in Form von „+ Minuten“ angezeigt: Fährt der Bus gemäß Fahrplan, ist eine grüne Null angegeben. Hat er eine Verspätung, zeigt es die Anzahl der Minuten in roter Farbe an.
Eine eigene App ist für die Stadtwerke nicht gänzlich abgehakt. Nach Einführung des E-Tickets steht derzeit die Umsetzung des Online-Portals für die E-Ticket-Inhaber an. Der nächste Schritt soll dann eine Weiterentwicklung in Richtung Handy-Ticket sein. „Dies wird jedoch noch dauern, denn die Sicherheitsanforderungen sind hier besonders hoch und das muss gut vorbereitet sein, damit Missbrauch keine Chance haben“, sagt Schie.
