Freibad-Saison beginnt am 16. Mai
Seit 1. Mai können Badegäste schon wieder ihre ersten Bahnen im Sportbecken ziehen. Ab Samstag, 16. Mai 2026, sind ab 8 Uhr alle Becken geöffnet: Die Freibad-Saison im Stadtbad beginnt und das Areal ist damit wieder ein Ort für lange Sonnennachmittage, erste Schwimmversuche oder sportliche Bahnen am Morgen.
Neuerungen gibt es vor allem hinter den Kulissen: Ein Teil des Gastronomiebereichs wurde renoviert. Ebenso wurden die Wasserleitungen im Freibad und die restlichen Außenduschen erneuert. Und zum Sonnen wurden 40 neue Liegen beschafft.
Fitness- und Yoga-Freunde dürfen sich auf zusätzliche Angebote freuen: Die Volkshochschule Landshut bietet ab Mitte Juli einen Kurs Power Yoga im Stadtbad an und in Kooperation mit dem Fitnessstudio CleverFit ist ein Aktionstag in Planung.
Das Freibad ist ab dem 16. Mai montags bis freitags von 6 bis 21 Uhr sowie an Wochenenden und Feiertagen von 8 bis 21 Uhr geöffnet. Die Saisonkarte für Erwachsene kostet 110 Euro, Stadtwerke-Stromkunden erhalten 20 Euro Rabatt. Weitere Ticketpreise sind auf www.stadtwerke-landshut.de abrufbar.
Aufgrund der Fronleichnamsprozession in der Stadt Landshut werden am Donnerstag, 04.06.2026, von 8 bis 11.30 Uhr folgende Buslinien umgeleitet:
Linie 602: beginnt und endet am Ländtorplatz;
Die Haltestellen Altstadt, Neustadt, Regierungsplatz und Maximilianstraße entfallen.
Linien 603, 605 und 606: fahren in beiden Richtungen jeweils über Hauptfriedhof – Finanzamt – Podewilsstraße – Schlachthofstraße und Kennedy-Platz;
Linie 607: fährt ab Christoph-Dorner-Straße über Podewilsstraße – Amtsgericht – Hofberg – Innere Stelze – Kupfereck bis Grätzberg (Endstation) und zurück über Grieserwiese – Kupfereck – Hofberg bis Hauptfriedhof, weiter über Finanzamt – Stadtwerke bis Campingplatz;
Linie 611: fährt in beiden Richtungen über Regensburger Straße – Stethaimerstraße – Kennedy-Platz und weiter unverändert bis Hauptbahnhof bzw. Münchnerau und zurück;
Linie 612: beginnt am Finanzamt und endet an der Haltestelle Marienplatz; Busse fahren in beiden Richtungen über Podewilsstraße – Schlachthofstraße;
Aufgrund von Bauarbeiten in der Landshuter Straße in Ergolding kann der Bahnübergang von 18.05. bis voraussichtlich 05.06.2026 nicht befahren werden. Die Linien 612, 615, 622, E12, E13, E63, E66 und E81 fahren in diesem Zeitraum wie folgt:
Richtung Ergolding: vor dem Bahnübergang über Landshuter Straße – Bisamstraße – Am Gänsgraben – Ersatzhaltestelle und weiter über Peterskirche;
Aus Richtung Ergolding: ab Haltestelle Peterskirche über Ersatzhaltestelle – Bisamstraße – Landshuter Straße und weiter über Schinderstraßl – Fürstenstraße;
Die Haltestelle „Stocketstraße“ kann im Baustellenzeitraum leider nicht angefahren werden. Es wird beidseitig eine Ersatzhaltestelle auf Höhe Landshuter Straße 27 eingerichtet.
Aufgrund von Bauarbeiten in der Etzstraße in Ergolding werden die Linien E09, E10, E11, E31, E39, E51, E55 und E58 von 18.05. bis voraussichtlich 31.07.2026 wie folgt umgeleitet:
Morgens: Busse fahren über Bauhofstraße bis Endhaltestelle an der Feuerwehr;
Mittags: reguläre Abfahrt an der Realschule und weiter über Tannenstraße – Rottenburger Straße – Industriestraße;
Lässt sich im Stadtgebiet Erdwärme für die Versorgung mit Fernwärme nutzen? Die Stadtwerke Landshut halten die Voraussetzungen dafür für vielversprechend. Um diese Frage zu beantworten, wird der Untergrund in Landshut im Herbst 2026 mit einer sogenannten Seismik-Messung auf seine geothermischen Potenziale untersucht. Darüber informieren die Stadtwerke alle Interessierten am Dienstag, 19. Mai 2026 ab 18.30 Uhr im Salzstadel (Steckengasse). Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Mit der Seismik-Messung wollen die Stadtwerke Landshut von einer Fachfirma ein geologisches Modell erstellen lassen. Die Ergebnisse helfen später dabei, einzuschätzen, ob und wo in Landshut eine Nutzung von Erdwärme wirtschaftlich sinnvoll ist.
Bei der Messung fahren spezielle Vibrationsfahrzeuge, sogenannte Vibrotrucks, entlang zuvor geplanter Routen durch das Stadtgebiet. Über Rüttelplatten erzeugen die Fahrzeuge leichte Vibrationen. Die dadurch entstehenden Schallwellen breiten sich im Untergrund aus und werden von verschiedenen Gesteinsschichten unterschiedlich reflektiert. Kleine Erdmikrophone entlang der Strecke, sogenannte Geophone, zeichnen das Echo auf. Aus den Daten entsteht anschließend ein geologisches Modell des Untergrunds.
Beim Info-Abend im Salzstadel werden offene Fragen zur Seismik-Messung und zum Geothermie-Projekt beantwortet. Interessierte erfahren, wie das Verfahren funktioniert, was während der Messarbeiten im Stadtgebiet passiert und ob Vibrationen oder Einschränkungen für Anwohner zu erwarten sind. Zudem werden die wissenschaftlichen Erkenntnisse erläutert, die mit der Messung gewonnen werden sollen.
Nach Abschluss der Messungen werden die Daten ausgewertet und wissenschaftlich interpretiert. Erst danach kann beurteilt werden, ob die Untersuchungen ein wirtschaftlich tragfähiges Ergebnis liefern. Eine mögliche Umsetzung des Projekts hängt anschließend von weiteren Untersuchungen, den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sowie den Entscheidungen der zuständigen Gremien ab.
Weitere Informationen: www.stadtwerke-landshut.de/geothermie/
Ab 4. Mai setzen die Stadtwerke den Ausbau der Fernwärme in der Unteren Altstadt fort. Auf einer Länge von rund 40 Metern wird die Fernwärmeleitung erweitert und die bestehende Wasserleitung erneuert. Die Arbeiten erstrecken sich vom Hauptwachgässchen bis zur Hausnummer 90 (Tchibo-Filiale).
Ursprünglich war ein Baubeginn am 13. April geplant. Da allerdings ein Kran noch zwei Wochen länger stehen bleibt, wurde der Baubeginn um zwei Wochen verschoben.
Die Baustellenplanung ist sehr anspruchsvoll, da sich in diesem Bereich die zentrale Bushaltestelle der Altstadt befindet. Um den Busverkehr weiterhin aufrechtzuerhalten, werden die Arbeiten in zwei Bauabschnitten durchgeführt.
Zunächst wird im ersten Bauabschnitt die Wasserleitung verlegt, anschließend folgt der Bau der Fernwärmeleitung. Danach wird die Oberfläche wieder gepflastert. Erst nach dem vollständigen Abschluss dieses ersten Abschnitts beginnt Bauabschnitt 2 – in derselben Reihenfolge. Dieses Vorgehen stellt sicher, dass die Busse während der gesamten Bauzeit weiterhin in der Altstadt halten können, wenn auch mit leicht versetzten Haltestellen. Die wichtigen Umsteigebeziehungen bleiben damit erhalten. Eine Umleitung der Buslinien ist nicht erforderlich.
Der Abschluss der Arbeiten bis Ende Juni vorgesehen. Wie bei Bauprojekten in der historischen Altstadt üblich, kann es witterungsbedingt oder aufgrund archäologischer Funde zu Verschiebungen im Bauzeitenplan kommen.
Zwischen Leitungsgraben und den Geschäften bleibt stets ausreichend Abstand, sodass alle Läden durchgehend zugänglich sind und ein Stadtbummel jederzeit möglich bleibt. Für die Erstellung von Hausanschlüssen muss jedoch auch der Gehweg gekreuzt werden. Hier werden Grabenbrücken verlegt, sodass Fußgänger trotzdem passieren können. Auch der Verkehr kann während der Bauzeit aufrechterhalten werden.
Ursprünglich war geplant, die Arbeiten anschließend in Richtung Herrengasse fortzuführen. Dies ist vorerst nicht mehr geplant – solange es für diesen Bereich nicht ausreichend Anschlussnehmer gibt, um einen wirtschaftlich sinnvollen Weiterbau zu ermöglichen.
Aufgrund von Bauarbeiten in der Straße „Am Alten Viehmarkt“ werden die Linien 605, 611 und E69 von 13.04.2026 bis voraussichtlich September 2027 von Montag bis Donnerstag, jeweils zwischen 8 und 19 Uhr, wie folgt umgeleitet:
605 Richtung Altstadt: fährt ab Haltestelle Hauptfriedhof über Maximilianstraße – Regierungsplatz bis Altstadt; Gegenrichtung unverändert;
611 Richtung Hauptbahnhof: fährt ab Haltestelle Regensburger Straße über Podewilsstraße – Stadtwerke – Isargestade bis Zweibrückenstraße, dann unverändert weiter bis Hauptbahnhof/Landshut Park; Gegenrichtung unverändert;
E69: fährt ab Haltestelle Stadtwerke über Isargestade – Zweibrückenstraße bis Franz-v.-Kobell-Straße;
Auch im Jahr 2026 zählen die Stadtwerke Landshut wieder zu den „Top-Lokalversorgern“ in den Sparten Strom und Gas. Basis der Auszeichnung ist das bundesweite Beurteilungsverfahren der Internetplattform „Energieverbraucherportal“, das Energieversorger über ein umfangreiches Bewertungssystem miteinander vergleicht.
Mit dem Siegel werden Versorgungsunternehmen ausgezeichnet, die ihren Kunden nicht nur einen günstigen Energiepreis bieten, sondern darüber hinaus einen regionalen und gesellschaftlichen Mehrwert schaffen. „Sie übernehmen Verantwortung bei der Versorgung der Gesellschaft und gestalten diese aktiv mit“, erklärt das Energieverbraucherportal. Die Stadtwerke Landshut nahmen bereits zum zwölften Mal an der Erhebung teil.
Für das Siegel werden Energieversorger nicht allein nach Tarifen und Preisstrukturen beurteilt. Das Energieverbraucherportal hat ein Bewertungssystem entwickelt, das sich an Vorgaben von Verbraucherschutzorganisationen orientiert und eine Reihe zusätzlicher Kriterien berücksichtigt. Dazu zählen unter anderem Qualität, Service, Nachhaltigkeit und Vertrauen. Auch ökologische Aspekte, Datenschutz, Transparenz sowie regionales gesellschaftliches Engagement fließen in das Punktesystem ein. Neu hinzugekommen sind die Bereiche „Energiewende“ und „Digitalisierung“.
„Als Stadtwerke sind wir Teil dieser Stadt. Unser Anspruch ist es, die Menschen hier zuverlässig zu versorgen und gleichzeitig regionale Werte zu stärken“, sagt Werkleiter Jürgen Fürst. Gleichzeitig betont er: „Diese Auszeichnung ist auch ein Erfolg unserer Mitarbeitenden, die täglich dafür sorgen, dass die Versorgung in Landshut rundläuft.“ Über 500 Menschen arbeiten bei den Stadtwerken daran, dass die Bürger jederzeit mit Strom, Gas, Fernwärme und Wasser versorgt sind, das Abwasser gereinigt wird, die Stadtbusse fahren und Einrichtungen wie Stadtbad und Parkhäuser zur Verfügung stehen.
