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Tipps für Planer, Baufirmen und Grundstückseigentümer

Information zur Planung und Herstellung von Grundstücksentwässerungsanlagen für Planer, ausführende Baufirmen und Grundstückseigentümer

Die Planung und Herstellung der Grundstücksentwässerungsanlage ist nach den derzeitigen gültigen EN- und DIN-Normen sowie den allgemein anerkannten Regeln nach dem Stand der Technik durchzuführen.

Wir möchten Ihnen auf den folgenden Seiten einige zusätzliche Anregungen und nützliche Tipps zur Planung und Herstellung der Grundstücksanschlussleitung und der Grundstücksentwässerungsanlage mit auf den Weg geben.

Dabei handelt es sich nicht um eine komplette Anleitung zur Planung und zum Bau der Grundstücksentwässerungsanlage, sondern um einen stichpunktartigen Leitfaden zur Überprüfung der vorgesehenen Planung, um eventuelle Fehler und späteren Ärger beim Betrieb durch den Grundstückseigentümer bzw. bei der Abnahme durch die Stadtwerke zu vermeiden.

Übersicht:

  1. Erstellung und Einreichung eines Entwässerungsplanes
  2. Planung und Herstellung des Grundstücksanschlusses und der Grundstücksentwässerungsanlage
    2.1  Grundstücksanschluss
    2.2  Grundstücksentwässerungsanlage
    2.3  Der Kontrollschacht
    2.4  Die Hausinstallation
    2.5  Oberflächen- bzw. Niederschlagswasserversickerung
    2.6  Abscheideranlagen
  3. Baubeginnsanzeige und Abnahme

1. Erstellung und Einreichung eines Entwässerungsplanes

Nach Satzung der öffentlichen Entwässerungseinrichtung der Stadt Landshut (EWS) ist zur Zulassung der Grundstücksentwässerungsanlage ein prüffähiger Entwässerungsplan in 2-facher Ausfertigung zu erstellen und einzureichen (siehe § 10 EWS).
Beauftragung eines geeigneten Planungsbüros zur Erstellung eines prüffähigen Entwässerungsplanes (siehe Musterpläne).

Musterplan 1: Entwässerung eines Einfamilienwohnhauses mit Keller im Trennsystem

Musterplan 2: Entwässerung eines Einfamilienwohnhauses ohne Keller im Mischsystem mit Niederschlagswasserversickerung.

  • Vor Beginn der Entwässerungsplanung Kanalangaben bezüglich des Grundstücksanschlusses bei den Stadtwerken - Abwasserbeseitigung anfordern. (wenn möglich über Fax-Nr. 0871/1436-2040 bzw. E-Mail: abwasserbeseitigung@stadtwerke-landshut.de mit Beilage eines Katasterplanauszuges.

  • Der Planer erhält Angaben über bereits bestehende Hausanschlüsse hinsichtlich Lage und Höhe bzw. über geplante mögliche Anschlussleitungen.

  • Eine eventuelle Versickerungspflicht bzw. geforderte Regenrückhaltung ist der Satzung des jeweiligen rechtskräftigen Bebauungsplanes (aktuelles Deckblatt) bzw. den Festlegungen der Stadtwerke zu entnehmen.

  • Die Entwässerungsplanung ist möglichst frühzeitig nach Erhalt der Baugenehmigung bzw. Einreichung einer Freistellung bei den Stadtwerken – Abwasserbeseitigung 2-fach zur Prüfung einzureichen. Alle Unterlagen sind vom Grundstückseigentümer und vom Planfertiger zu unterschreiben. Spätestens vor Beginn der Bauarbeiten muss ein geprüfter Entwässerungsplan beim Bauherrn vorliegen.

  • Nach Prüfung der Planunterlagen (Roteintragungen sind zu beachten) erfolgt die Rücksendung an den Grundstückseigentümer mit Rechnung über die Kosten der Planprüfung. Die ausführende Baufirma ist über die Prüfbemerkungen und Roteintragungen in Kenntnis zu setzen.

2. Planung und Herstellung des Grundstücksanschlusses und Grundstücksentwässerungsanlage

Grundsätzlich sind die derzeitig gültige EN 12056, EN 752, EN 1610 und DIN 1986 bei der Planung und Ausführung zu beachten.


2.1 Grundstücksanschluss


  • Die Stadtwerke Landshut erstellen die Grundstücksanschlussleitung (in der Regel DN 150 mm) im öffentlichen Straßengrund bis zur Grundstücksgrenze.
    a) Anschlussleitung ist bereits vorhanden (bei Neubaugebieten bzw. Ersatzbebauung).
    b) Für Grundstücke ohne vorhandene Kanalanschlussleitung nach Antragstellung (gelbes Antragsformular liegt dem geprüften Entwässerungsplan bei).
    Empfehlung: zwecks zeitlicher Terminierung (Herstellung innerhalb 8 Wochen nach Antragseingang) und Sicherheit der Anschlusshöhe ist vor Erstellung der Grundstücksentwässerungsanlage der Antrag frühzeitig vor Baubeginn zu stellen.
  • Die Grundstücksanschlussleitung von der Grundstücksgrenze bis zum Kontrollschacht ist vom Grundstückseigentümer nach den gültigen EN- und DIN-Normen zu erstellen.

2.2 Grundstücksentwässerungsanlage

  • Nur zugelassene Rohrmaterialien verwenden.

  • Bei Bemessung und Mindestgefälle DIN 1986-100 beachten (zwecks Entmischung von fäkalhaltigem Abwasser sollten 5 % Leitungsgefälle nicht überschritten werden).

  • Zwecks Reinigung und Kontrolle sind in der Grundstücksentwässerungsanlage Reinigungs- bzw. Inspektionsöffnungen bei Richtungsänderungen und Abzweigen von erdverlegten Leitungen vorzusehen. Bei Richtungsänderungen in der Grundleitung keine 90 Grad Bögen verwenden; max. 45 Grad (günstiger 30 Grad) Bögen (siehe DIN 1986-100 Pkt. 6.6).

  • Dränagen dürfen nicht an die öffentliche Kanalisation angeschlossen werden.

  • Die Zusammenführung von Regen- und Schmutzwasser bei Mischsystemen muss außerhalb des Gebäudes erfolgen (wenn möglich im Kontrollschacht).

  • Beim Trennsystem vor Anschluss unbedingt die richtige Zugehörigkeit der SW- und RW-Grundstücksanschlussleitungen zum öffentlichen Kanal überprüfen.

  • In einigen Baugebieten ist nach der jeweils gültigen Satzung des Bebauungsplans eine Regenrückhaltung auf dem Grundstück gefordert (Angaben über Retentionsvolumen und Drosselabfluss sind der Satzung des Bebauungsplans zu entnehmen). Bei Grundstücken mit Ein- bzw. Zweifamilienhausbebauung darf der Drosselabfluss max. DN 40 mm betragen.
     

Beispiel einer möglichen Regenrückhaltung, RW-Hauskontrollschacht kann bei obig dargestellter Regenwasserrückhaltung entfallen.

Beispiel:

Bei Anordnung der Grundleitung unterhalb der Bodenplatte (z.B. kein Keller) besteht bei einer Rohrverstopfung keine Reinigungsmöglichkeit.

  • Bei Benutzung von Grundstücksentwässerungsanlagen durch mehrere Grundstückseigentümer ist die Einlegung des Kanales im Bereich fremder Grundstücke dinglich zu sichern und die gemeinsame Benutzung von Leitungen nachbarrechtlich zu regeln.

Beispiel:

  • Nach Erstellung der Grundstücksentwässerungsanlage ist vor der Abnahme ein Nachweis der Dichtheit der verlegten Grundstücksentwässerungskanäle gemäß DIN 1986-30 zu erbringen (siehe auch Pkt. 3. Baubeginnsanzeige und Abnahme der Grundstücksent-wässerungsanlage).
  • Sonderfall Grenzbebauung:
    Sind zur bereitgestellten öffentlichen Grundstücksanschlussleitung weitere private Entwässerungsleitungen (z.B. Niederschlagswasserleitungen von Regenrohren) zur Verlegung im öffentlichen Grund technisch notwendig, so ist ein Antrag zur Benutzung von öffentlichem Grund zur Verlegung von privaten Leitungen beim Straßenverkehrsamt der Stadt Landshut zu stellen.

Beispiel:
 

2.3 Der Kontrollschacht (EWS § 3 Abs. 9, Übergabeschacht, der zur Kontrolle und Wartung dient)

  • Der nach EWS § 9 Abs. 4 geforderte Kontrollschacht ist vom Bauherrn in unmittelbarer Nähe der Grundstücksgrenze (max. 2,00 m) im Anschluss des Grundstücksanschlusses zu erstellen.

  • Der Kontrollschacht muss der DIN EN 476 (siehe auch DIN 1986-100 Pkt. 6.7) entsprechen, wasserdicht, besteigbar mit Steighilfen sein und eine lichte Weite von 1000 mm aufweisen.

  • Das Schachtunterteil ist mit einem offenen Gerinne, in der Regel DN 150 mm, auszubilden (anderweitige Dimensionen sind anhand eines hydraulischen Nachweises bei der Entwässerungseingabe vorzulegen).

  • Nach Fertigstellung der Außenanlagen muss die Schachtabdeckung zu Wartungszwecken frei zugänglich sein (keine Überpflasterung, Überbauung bzw. Überschüttung mit Erdreich).

  • Sonderfall: befindet sich die Schachtoberkante unterhalb der Rückstauebene (Straßenoberkante an der Einleitungsstelle der Hausanschlussleitung in den öffentlichen Kanalsammler), ist eine rückstausichere Schachtabdeckung bzw. im Schacht ein geschlossenes Rohr mit Reinigungsöffnung nach DIN einzubauen.

  • Absturzschacht: liegt die Grundstücksanschlussleitung vom öffentlichen Kanal tiefer als die durch die Bebauung benötigte Anschlusshöhe, so kann zur Verringerung der Aushubtiefen der Grundstücksentwässerungsanlage ein außenliegender Absturz am Hauskontrollschacht Kosten einsparen.

Beispiele für falsche und richtige Absturzausbildung am Hauskontrollschacht

  •  Wird eine Grenzbebauung zugelassen und besteht keine Möglichkeit zur Erstellung eines von außen zugänglichen Kontrollschachtes, so ist der Kontrollschacht innerhalb des Gebäudes einzubauen (DIN 1986-100 Pkt. 6.7).

Kontrollschacht innerhalb Gebäude (Rückstausicherheit beachten)

  • Gemeinsamer Kontrollschacht: ist ein gemeinschaftlicher Gebrauch eines Kontrollschachtes durch mehrere Grundstückseigentümer vorgesehen, so ist die gemeinsame Benutzung des Kontrollschachtes und der Grundstücksanschlussleitung nachbarrechtlich zu regeln.

  • Trennsystem: bei getrenntem Anschluss von Schmutz- und Niederschlagswasser (öffentliches Trennsystem) ist jeweils für das Schmutz- und Niederschlagswasser ein Kontrollschacht auf dem Grundstück zu erstellen.

2.4 Die Hausinstallation

  • Bei der Dimensionierung und Anordnung der Sammel- und Entlüftungsleitungen ist die DIN 1986-100 und DIN EN 12056-1 bis 12056-5 zu beachten.
  • Nach DIN 1986-100 Pkt. 6.1.1 sollen Grundleitungen unter dem Kellerfußboden zwecks späterer Zugänglichkeit, Reinigung und eventueller Sanierungsmöglichkeiten vermieden werden. Falls Grundleitungen unter dem Kellerfußboden nicht vermeidbar sind (z.B. Fußbodenabläufe, Hebeanlagen, Gebäude ohne Keller), so sind die Grundleitungen so kurz wie möglich unter der Bodenplatte zu führen. Bei Verzweigungen unterhalb der Bodenplatte sind Reinigungsöffnungen für eine spätere Wartung und Inspektion der Grundleitungen empfohlen.


Beispiel: Grundleitungstrennung im Gebäude:




Schutz vor Überschwemmung durch Rückstau aus dem öffentl. Kanalnetz

Download Flyer "Schutz vor Rückstau"

  • Definition der Rückstauebene:

Die Rückstauebene ist die Höhe der Straßenoberkante an der Einleitungsstelle des Hausanschlusskanals in den öffentlichen Kanalsammler.

Ausnahme:
Verläuft das Straßengefälle gegenläufig zum Kanalgefälle, so ist die Rückstauebene die Höhe der Schachtoberkante des untenliegenden Schachtes.


  • Sämtliche Entwässerungsgegenstände unterhalb der Rückstauebene sind nach DIN 1986-100 Pkt.13 gegen Rückstau zu sichern.



Beispiel einer Rückstausicherung über eine Hebeanlage

  • Grundsätzlich sollte die Entwässerung von Gegenständen unterhalb der Rückstauebene durch automatisch arbeitende Hebeanlagen mit Druckleitungsschleife über der Rückstauebene erfolgen.

  • Für untergeordnete Räume sind unter bestimmten Umständen Rückstauverhinderungen wie doppelte Rückstauverschlüsse mit Geruchsverschluss für fäkalienfreies Abwasser oder Rückstauautomaten für fäkalienhaltiges Abwasser zulässig (Anwendungsbereiche und Zulassungen nach DIN 1986-100 und einschlägige EN-Normen).

  • Es dürfen nur rückstaugefährdete Räume bzw. Gegenstände gegen Rückstau gesichert werden; Entwässerungsgegenstände überhalb der Rückstauebene sind im freien Gefälle zu entwässern.

2.5 Oberflächen- bzw. Niederschlagswasserversickerung

(Zuständigkeitsbereich des Amtes für öffentliche Ordnung und Umwelt der Stadt Landshut)

  • In einigen Baugebieten und Gegenden ist die Versickerung von Oberflächenwasser zwingend vorgeschrieben. Angaben zur Oberflächenwasserbehandlung auf dem Grundstück (Versickerungszwang, Versickerungserlaubnis oder Kanalanschluss) sind dem jeweils gültigen Bebauungsplan zu entnehmen bzw. sind die Auflagen der Stadtwerke Landshut zu beachten.
  • Die Erkundung der Bodenverhältnisse und Versickerungsmöglichkeit obliegt dem Grundstückseigentümer. Das Niederschlagswasser sollte flächenhaft über eine geneigte, bewachsene Oberbodenschicht in einer sogenannten Sickermulde versickert werden. Wenn eine flächenhafte Versickerung nicht möglich ist, kann das Niederschlagswasser nach einer Vorreinigung in einem Absetzbecken oder -schacht auch über andere Versickerungsanlagen wie Rigolen, Sickerrohre oder -schächte versickert werden. Im Isartal sind wegen der geringen Abstände zum Grundwasser Sickerschächte in der Regel nicht erlaubt.
  • Die Zulässigkeit von vorgesehenen Versickerungsanlagen ist unter Beachtung der Nie-derschlagswasserfreistellungsverordnung mit dem Amt für öffentliche Ordnung und Umwelt der Stadt Landshut (Herr Kreitmeier, Tel. 0871/88-1670) abzustimmen.
  • Das anfallende Oberflächenwasser von Vorplätzen (z.B. Stellplatz vor der Garage) darf nicht auf den öffentlichen Grund abfließen, sondern ist über die Grundstücksentwässerungsanlage zu beseitigen (z.B. Erstellung einer Entwässerungsrinne vor dem öffentlichen Grund)

    • Versickerung auf dem Grundstück

    • Einleitung in den öffentlichen Regenwasser- bzw. Mischwasserkanal über die Grundstücksanschlussleitung (niederschlagswassergebührenpflichtig) bei einem Kanaleinleitungsrecht für Niederschlagswasser.

    • Besonderheiten: Beläge aus Rasengittersteinen und Sicker- bzw. Rasenfugensteinen werden als sickerfähiges Material eingestuft. Sogenannte Ökopflasterflächen werden als nicht versickerungsfähig eingestuft, da die Sickerleistungen mit der Zeit stark abnehmen.
      Details der verschiedenen Pflasterarten und deren Gebührenbehandlung bei Einleitung in den öffentlichen Kanal sind aus nachfolgender Zusammenstellung zu entnehmen:


    Pflasterarten und deren Einstufung zu Niederschlagswassergebühren

2.6 Abscheideranlagen

  • Bei der Bemessung und Wartung von Abscheideranlagen für Fette, Mineralöle, Leichtflüssigkeiten und Stärke bei gewerblichen bzw. industriellen Betrieben sind die DIN 1986-100 und die einschlägigen DIN- und EN-Normen zu beachten.

  • Privathaushalte erhalten für die Sammlung von Altspeisefett und -öl kostenlos am Wertstoff- und Entsorgungszentrum (WEZ) der Stadt Landshut in der Äußeren Parkstraße 1, 84032 Altdorf, einen Öli. Das ist ein 3 Liter Mehrwegeimer. Wenn der Öli voll ist, kann er im WEZ gegen einen frisch gereinigten Öli kostenlos getauscht werden.

 


3. Baubeginnsanzeige und Abnahme der Grundstücksentwässerungsanlage

  • Bei einem bereits bestehenden öffentlichen Grundstücksanschluss bis zur Grundstücksgrenze sind die Anschlussarbeiten bei den Stadtwerken Landshut - Abwasserbeseitigung spätestens drei Tage vor Beginn der Arbeiten schriftlich mitzuteilen.
    Das Formblatt Baubeginnsanzeige Grundstücksentwässerungsanlage und das rote Merkblatt für den Grundstückseigentümer; welches mit dem geprüften Entwässerungsplan dem Antragsteller zugesendet wird, sind zu beachten.

  • Bei einem noch herzustellenden öffentlichen Grundstücksanschluss im öffentlichen Straßenbereich bis zur Grundstücksgrenze durch die Stadtwerke Landshut ist das dem geprüften Entwässerungsplan beigefügte gelbe Antragsformular auszufüllen und bei den Stadtwerken einzureichen.
    Empfehlung: Der Antrag ist rechtzeitig einzureichen, damit die Herstellung witterungsbedingt innerhalb von 8 Wochen nach Antragseingang gewährleistet werden kann.
    Die weiteren durch den Antragsteller zu veranlassenden Arbeiten ab dem öffentlichen Grundstücksanschlusskanals sind den Stadtwerken Landshut - Abwasserbeseitigung spätestens 3 Tage vor Beginn schriftlich  mitzuteilen (siehe Formblatt Baubeginnsanzeige Grundstücksentwässerungsanlage und gelbes Auflagenblatt für den Grundstückseigentümer; wird mit dem geprüften Entwässerungsplan dem Antragsteller zugesendet).

  • Zur Überprüfung der Dichtheit der im Erdboden verlegten Kanalleitungen sind nach Fertigstellung der gesamten Grundstücksentwässerungsanlage für Regen-, Schmutz- und Mischwasserkanäle umgehend die Stadtwerke für die Endabnahme mit Durchführung einer Wasserstandsprüfung zu verständigen (telefonisch unter 0871/1436-2507 bzw. 0871/1436-2502). Diese einfache Prüfung muss unter Anwesenheit des Aufsichtspersonals der Abwasserbeseitigung durchgeführt werden und ist spätestens am Vortag der beabsichtigen Prüfung anzumelden. Ausgenommen sind Regenwasserleitungen, welche einer Versickerungsanlage zugeführt werden.

  • Mängel, die bei der Abnahme festgestellt wurden, sind unverzüglich zu beheben. Verstöße gegen die Entwässerungssatzung können nach § 21 EWS als Ordnungswidrigkeit mit Geldbuße belegt werden.

  • Weiterhin bitten wir Sie zu beachten, dass der Einbau des Wasserzählers erst nach erfolgter Abnahme der Grundstücksentwässerungsanlage erfolgt.
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